{"id":7232,"date":"2000-11-27T00:00:00","date_gmt":"2000-11-26T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7232\/greenpeace-stellt-patentantraege-auf-leben-sicher\/"},"modified":"2019-05-30T08:00:01","modified_gmt":"2019-05-30T06:00:01","slug":"greenpeace-stellt-patentantraege-auf-leben-sicher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7232\/greenpeace-stellt-patentantraege-auf-leben-sicher\/","title":{"rendered":"Greenpeace stellt Patentantr\u00e4ge auf Leben sicher"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Unterlagen von zw\u00f6lf Patentantr\u00e4gen auf Lebewesen und Gene, die im Europ\u00e4ischen Patentamt (EPA) gepr\u00fcft werden sollen, pr\u00e4sentiert Greenpeace heute morgen auf einer Pressekonferenz in M\u00fcnchen. Die meisten Antr\u00e4ge stehen kurz vor der Erteilung und belegen, dass das EPA weiterhin widerrechtlich Patente auf Lebewesen und Gene erteilen will. Da das Amt selbst keiner ausreichenden Kontrolle untersteht und die Gesetzesbr\u00fcche nicht geahndet werden, hat Greenpeace jetzt die Originalakten als Beweismittel sichergestellt.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">M\u00fcnchen\/Z\u00fcrich. <\/span><span class=\"text\"> Unter den Akten befinden sich sieben Antr\u00e4ge von Konzernen, die sich Patente auf Pflanzensorten, Saatgut und sogar die Verf\u00fcgung \u00fcber die jeweilige Ernte sichern wollen. Zwei Antr\u00e4ge beanspruchen weitreichende Patentrechte an menschlichen Genen. Ein weiterer Antrag bezieht sich auf Schweine, die in ihrem K\u00f6rper menschliches Blut bilden sollen.\u00abObwohl Entdeckungen nicht patentiert werden d\u00fcrfen, werden routinem\u00e4\u00dfig Patente auf menschliche Gene erteilt.Und obwohl die Patentierung von Pflanzensorten und Tierarten verboten ist, werden entsprechende Antr\u00e4ge ohne jedes Z\u00f6gern bewilligt\u00bb, sagt Bruno Heinzer, Gentech-Experte bei Greenpeace. \u00abDas Vorgehen des Amtes ist illegal.Da die Politik bisher unf\u00e4hig war, das Amt in seine Schranken zu weisen, sieht sich Greenpeace zu der ungew\u00f6hnlichen Ma\u00dfnahme gen\u00f6tigt, Originalakten sicherzustellen und der \u00d6ffentlichkeit zu pr\u00e4sentieren.\u00bb Auch die Schweizer Delegation an der Patent-Konferenz in M\u00fcnchen weigerte sich, auf dieses brennende Thema einzugehen.Aus den Unterlagen ist keinerlei Anstrengung des EPA zu erkennen, weitere Patente auf Mischwesen zwischen Mensch und Tier zu verhindern. Ethische oder rechtliche Einw\u00e4nde gegen derartige Antr\u00e4ge sind den Akten nicht zu entnehmen. Auch nicht im bekannten Fall der Firma Stem Cell Sciences, deren Patentantrag auf Mischwesen zwischen Schwein und Mensch Greenpeace im Oktober ver\u00f6ffentlicht hat und den das EPA angeblich aus ethischen Gr\u00fcnden schon abgelehnt haben will. Tats\u00e4chlich gilt der Antrag nur deswegen als zur\u00fcckgezogen, weil die Firma die Geb\u00fchren nicht fristgerecht entrichtete. Die Universit\u00e4t von Massachusetts, die ein Patent auf ein Verfahren zur Herstellung von Mischwesen zwischen Mensch und Rind beantragt hat, hat die Geb\u00fchren dagegen bezahlt. Der Antrag wird seitdem weiter bearbeitet &#8211; ohne Verweis auf ethische Bedenken. <\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Unterlagen von zw\u00f6lf Patentantr\u00e4gen auf Lebewesen und Gene, die im Europ\u00e4ischen Patentamt (EPA) gepr\u00fcft werden sollen, pr\u00e4sentiert Greenpeace heute morgen auf einer Pressekonferenz in M\u00fcnchen. 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