{"id":7244,"date":"2000-11-07T00:00:00","date_gmt":"2000-11-06T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7244\/atomtransport-in-leibstadt-greenpeace-verlangt-superprovisorische-verfuegung-und-plant-protest\/"},"modified":"2019-05-30T08:00:24","modified_gmt":"2019-05-30T06:00:24","slug":"atomtransport-in-leibstadt-greenpeace-verlangt-superprovisorische-verfuegung-und-plant-protest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7244\/atomtransport-in-leibstadt-greenpeace-verlangt-superprovisorische-verfuegung-und-plant-protest\/","title":{"rendered":"Atomtransport in Leibstadt: Greenpeace verlangt superprovisorische Verf\u00fcgung und plant Protest"},"content":{"rendered":"<p><b>Auf dem Gel\u00e4nde des AKW Leibstadt steht ein Atomtransport, der demn\u00e4chst Atomm\u00fcll zur Wiederaufarbeitung nach La Hague transportieren wird. Dies trotz massiven juristischen Zweifeln an der Rechtm\u00e4ssigkeit solcher Transporte: Gegen die Schweizer AKW-Betreiber l\u00e4uft in dieser Frage ein Strafverfahren. Greenpeace hat jetzt beim Departement Leuenberger eine superprovisorische Verf\u00fcgung gegen die Transportbewilligung beantragt. Zudem plant die Umweltorganisation eine Protestdemonstration mit virtueller Beteiligung &#8211; bei der Gemeinde Leibstadt wurde ein entsprechendes Bewilligungsgesuch eingereicht.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Z\u00fcrich\/Leibstadt. Das Bewilligungsverfahren bei Atomtransporten ist nicht rechtm\u00e4ssig &#8211; diese Auffassung hat Greenpeace mit diversen Strafanzeigen und Gutachten von renommierten Rechtsexperten untermauert. Letzten Monat hat die Bundesanwaltschaft nach jahrelangem Zuwarten endlich verf\u00fcgt, das gegen die Atombetreiber in Leibstadt, Beznau, G\u00f6sgen und M\u00fchleberg ein Strafverfahren zu er\u00f6ffnen sei. Ermittelt werden soll auch gegen das Bundesamt f\u00fcr Energie, das f\u00fcr die Bewilligung der Atomtransporte zust\u00e4ndig ist. Die Untersuchungsbeh\u00f6rde des Kanton Aargau ist beauftragt, die zweifelhafte Rechtspraxis bei Atomtransporten aufs Korn zu nehmen.Obwohl die Legalit\u00e4t der Transporte von verschiedenen Rechtsexperten und nun auch von der Bundesanwaltschaft bezweifelt wird, l\u00e4uft \u00abbusiness as usual\u00bb: Trotz strafrechtlichem Verfahren stellt das Bundesamt f\u00fcr Energie weiterhin unbek\u00fcmmert Bewilligungen aus, die Atomindustrie liefert weiterhin Atomm\u00fcll in die Wiederaufarbeitung und tr\u00e4gt damit bei zur massiven radioaktiven Verseuchung der Umwelt. Dieses Vorgehen spottet jedem Rechtsempfinden. Das Recht darf nicht vor den Werkstoren der Atomkraftwerke Halt machen.Deshalb verlangt Greenpeace eine superprovisorische Verf\u00fcgung beim Departements f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation. Greenpeace fordert darin die Sistierung s\u00e4mtlicher g\u00fcltiger Transportbewilligungen bis zu einem rechtskr\u00e4ftigen Entscheid der Aargauer Untersuchungsbeh\u00f6rde, die mit dem Strafverfahren beauftragt ist.<strong>Protest mit virtueller Teilnahme geplant<\/strong> Zudem wird Greenpeace ab n\u00e4chster Woche eine Protest-Mahnwache bei den Werksgeleisen des AKW Leibstadt organisieren. Eine Bewilligungsgesuch wurde bei der Gemeinde Leibstadt eingereicht. Zudem kann man sich virtuell am Protest beteiligen: GegnerInnen der Atomtransporte k\u00f6nnen via Internet eine Protestbotschaft\u00fcbermitteln. Sie wird von Greenpeace als Protestplakat vor dem AKW Leibstadt aufgestellt.<\/p>\n<p><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Stefan F\u00fcglister, Greenpeace Atomkampagne 079 \/ 222 82 59<\/p>\n<p>Greenpeace Medienabteilung 01 \/ 447 41 11<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf dem Gel\u00e4nde des AKW Leibstadt steht ein Atomtransport, der demn\u00e4chst Atomm\u00fcll zur Wiederaufarbeitung nach La Hague transportieren wird. 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