{"id":7246,"date":"2000-10-31T00:00:00","date_gmt":"2000-10-30T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7246\/atomtransporte-strafverfolgung-gegen-atombetreiber-macht-fortschritte\/"},"modified":"2019-05-30T08:00:28","modified_gmt":"2019-05-30T06:00:28","slug":"atomtransporte-strafverfolgung-gegen-atombetreiber-macht-fortschritte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7246\/atomtransporte-strafverfolgung-gegen-atombetreiber-macht-fortschritte\/","title":{"rendered":"Atomtransporte: Strafverfolgung gegen Atombetreiber macht Fortschritte"},"content":{"rendered":"<p><b>In den Streit um die Rechtm\u00e4ssigkeit von Atomtransporten und die sogenannte Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente kommt Bewegung. Die Bundesanwaltschaft hat verf\u00fcgt, in der Strafsache gegen die Verantwortlichen der Schweizer AKW-Betreiber und der zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden ein untersuchungsrichterliches Verfahren einzuleiten. Zust\u00e4ndig f\u00fcr die weitere Strafverfolgung ist die Untersuchungsbeh\u00f6rde des Kantons Aargau. Greenpeace fordert das Bundesamt f\u00fcr Energie auf, bereits erteilte Bewilligungen f\u00fcr Atomtransporte zu widerrufen und erneut einen Transportstopp zu verf\u00fcgen bis ein Urteil in der Sache vorliegt.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Z\u00fcrich. Die Vereinigungsverf\u00fcgung der Bundesanwaltschaft geht auf verschiedene Anzeigen zur\u00fcck, welche Greenpeace seit November 1997 bei der Bundesanwaltschaft eingereicht hatte. Und 1998 klagten auch betroffene AnwohnerInnen aus der Umgebung der Wiederaufarbeitungsanlagen Sellafield (GB) und La Hague (F) wie sowie &#8211; im Namen der betroffenen Rangierarbeiter &#8211; der Schweizerische Eisenbahn- und Verkehrspersonal-Verband (SEV). Hauptanklagepunkt: unmittelbare Gef\u00e4hrdung der Gesundheit durch die Atomtransporte und die nachfolgende Wiederaufarbeitung des hochradioaktiven Materials.Im Zentrum der Klage steht die Frage der Rechtsg\u00fcltigkeit der angewandten Bewilligungspraxis f\u00fcr Atomtransporte. Greenpeace ist \u00fcberzeugt dass der zwingende Rechtfertigungsgrundsatz nicht erf\u00fcllt ist. Weiter stellt sich die Frage der Strafbarkeit von Taten im Ausland. F\u00fcr beide Fragen hatte Greenpeace Prof. Dr. Heribert Rausch, Ordinarius f\u00fcr Umwelt- und Verwaltungsrecht an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich, beauftragt ein Rechtsgutachten zu erstellen. Darin wird die Rechtm\u00e4ssigkeit von Atomtransporten in die Wiederaufarbeitung massiv in Frage gestellt.Greenpeace ist gespannt, wie der Kanton Aargau, bei der Untersuchung der fraglichen Handlungen, der Meinung anerkannter Experten folgen wird. Vom Bundesamt f\u00fcr Energie fordert Greenpeace den sofortigen R\u00fcckzug aller bei einer derart unklaren Rechtslage erteilten Bewilligungen f\u00fcr Transporte in die Wiederaufarbeitung. Solche liegen vor f\u00fcr die Atomkraftwerke Leibstadt, G\u00f6sgen und M\u00fchleberg. Der Bestimmungsort f\u00fcr diese Transporte ist die Atomanlage im franz\u00f6sischen La Hague. F\u00fcr Sellafield gilt nach wie vor ein Transportstopp. Die Betreiberfirma British Nuclear Fuel Ltd. (BNFL) hat die von der englischen Aufsichtsbeh\u00f6rde geforderten Sicherheitsmassnahmen f\u00fcr die maroden Anlagen in Sellafield bis heute nicht erbracht und wird sie auch in Zukunft nicht erbringen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Greenpeace Atomkampagne, Stefan F\u00fcglister, 01 447 41 24 oder<\/p>\n<p>Greenpeace Medienabteilung, 01 447 41 11<\/p>\n<p>Foto- und Videomaterial (Beta \/ Mini DV) von Greenpeace Atomtransportaktionen ist bei der Bildredaktion von Greenpeace Schweiz, Paul Scherer 01 447 41 55 erh\u00e4ltlich<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den Streit um die Rechtm\u00e4ssigkeit von Atomtransporten und die sogenannte Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente kommt Bewegung. 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