{"id":7256,"date":"2000-11-12T00:00:00","date_gmt":"2000-11-11T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7256\/mahnwache-beim-akw-leibstadt-breite-unterstuetzung-fuer-greenpeace-protest\/"},"modified":"2019-05-30T08:00:44","modified_gmt":"2019-05-30T06:00:44","slug":"mahnwache-beim-akw-leibstadt-breite-unterstuetzung-fuer-greenpeace-protest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7256\/mahnwache-beim-akw-leibstadt-breite-unterstuetzung-fuer-greenpeace-protest\/","title":{"rendered":"Mahnwache beim AKW Leibstadt: Breite Unterst\u00fctzung f\u00fcr Greenpeace-Protest"},"content":{"rendered":"<p><b>Seit heute morgen um 7 Uhr halten 10 Greenpeace-AktivistInnen Mahnwache bei den Werksgeleisen des Atomkraftwerks Leibstadt. Rund 300 Protesttafeln s\u00e4umen die Geleise \u2013 auf ihnen sind Botschaften zu lesen, die SympathisantInnen per Internet an Greenpeace \u00fcbermittelt haben. Beispiele: \u00abVerbrechen Wiederaufarbeitung: Atom-Bosse ab hinter Gitter!\u00bb oder \u00abKeine krebskranken Kinder mehr \u2013 Stopp Atomtransporte!\u00bb. Der Protest richtet sich gegen einen Atomtransport von Leibstadt nach La Hague (F). Denn es besteht dringender Verdacht, dass die Transporte gegen das Gesetz verstossen. Die Bundesanwaltschaft musste deswegen vor kurzem sogar eine Strafuntersuchung gegen die AKW-Betreiber und die zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden verf\u00fcgen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Leibstadt\/Z\u00fcrich. <\/span><span class=\"text\"> Viele Menschen unterst\u00fctzen per Internet die Mahnwache gegen den Atomtransport: Darunter beispielsweise auch der Gewerkschaftsbund der Stadt Z\u00fcrich. In seiner Botschaft schreibt er: \u00abEs darf nicht sein, dass rechtsstaatliche Grunds\u00e4tze \u00fcber Bord geworfen werden, um der Atomlobby zu gefallen!\u00bb Einige ProtestteilnehmerInnen fordern die Beh\u00f6rden und Bundesrat Leuenberger auf, sich endlich an die Gesetze zu halten. Die Situation ist tats\u00e4chlich erstaunlich: Da verf\u00fcgt die Bundesanwaltschaft eine Strafuntersuchung gegen die AKW-Betreiber und das Bundesamt f\u00fcr Energie (BfE), weil die Transporte in die Wiederaufarbeitung nach Auffassung von Rechtsexperten gegen das Gesetz verstossen. Das BfE jedoch bewilligt ungeniert weiter. Angesichts der eklatant unsicheren Rechtslage und der ellenlangen Skandalchronik der Wiederaufarbeitung ist dies emp\u00f6rend. Ist die R\u00fccksicht auf AKW-Betreiber schon Tollheit, so hat sie doch Methode: Denn dass Leibstadt in die Wiederaufarbeitung transportieren will, ist nicht weiter verwunderlich \u2013 ist es doch die einfachste Methode, Atomm\u00fcll aus dem Blickfeld verschwinden zu lassen. Dies ist umso wichtiger, als die Atomindustrie bislang nicht f\u00e4hig war, in der Schweiz ein eigenes Zwischenlager zu errichten, das auch nur den simpelsten Sicherheitsvorschriften gen\u00fcgt. Die atomare Politik der Bequemlichkeit geht allerdings auf Kosten der Rechtsstaatlichkeit \u2013 und sch\u00e4digt Mensch und Umwelt. Derweil sieht man selbst in Frankreich, dem Wiederaufarbeitungsland par excellence, langsam den Irrsinn ein: Die franz\u00f6sische Regierung verbietet Deutschland, neuen Atomm\u00fcll nach La Hague zu liefern, bevor nicht zumindest ein Teil des bereits bearbeiteten deutschen Abfalls zur\u00fcckspediert werden kann. Aufgrund eines Expertenberichtes kommt Umweltministerin Dominique Voynet zum Schluss, dass Wiederaufarbeitung viel zu teuer sei und die Region um La Hague nicht zum nuklearen Abfallk\u00fcbel Europas werden d\u00fcrfe (Interview mit der franz\u00f6sischen Wirtschaftszeitung \u00abLes Echos\u00bb, 31. Oktober 2000). W\u00e4hrend die Schweiz mit ihrer Politik der Uneinsichtigkeit das trostlose Schlusslicht der atomaren Abstiegsrunde bildet, wurde in Leibstadt weitere Unterst\u00fctzung f\u00fcr Greenpeace angek\u00fcndigt: SympathisantInnen wollen die Umweltsch\u00fctzerInnen mit Birnbrot verk\u00f6stigen.<\/p>\n<p> <\/span> <span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/> Tschoff L\u00f6w, Eva Geel (vor Ort)079 \/ 675 96 16<br \/> Greenpeace Medienabteilung 01 \/ 447 41 11<\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit heute morgen um 7 Uhr halten 10 Greenpeace-AktivistInnen Mahnwache bei den Werksgeleisen des Atomkraftwerks Leibstadt. 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