{"id":7272,"date":"2000-08-13T00:00:00","date_gmt":"2000-08-12T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7272\/migros-reagiert-auf-huehner-appell-kein-gentech-futter-mehr-fuer-optigal-huehner\/"},"modified":"2019-05-30T08:01:10","modified_gmt":"2019-05-30T06:01:10","slug":"migros-reagiert-auf-huehner-appell-kein-gentech-futter-mehr-fuer-optigal-huehner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7272\/migros-reagiert-auf-huehner-appell-kein-gentech-futter-mehr-fuer-optigal-huehner\/","title":{"rendered":"Migros reagiert auf H\u00fchner-Appell: Kein Gentech-Futter mehr f\u00fcr Optigal-H\u00fchner!"},"content":{"rendered":"<p><b>Erfolg f\u00fcr Gentech-GegnerInnen: Im Februar diesen Jahres hatten Greenpeace-\u00abH\u00fchner\u00bb mit einer bunten Aktion vor dem Migros-Hauptsitz dagegen protestiert, dass ihre Artgenossinnen mit Gentech gef\u00fcttert werden. Nun hat Migros reagiert \u2013 der Detailhandelsriese garantiert ab sofort, dass alle Optigal-H\u00fchner gentechfrei gef\u00fcttert werden. Zudem gew\u00e4hrleistet Migros ab heute in einem 7-Punkte-Programm, dass auch das neue Label-Fleisch \u00abM-Garantie\u00bb aus gentechfreier F\u00fctterung stammt. Greenpeace begr\u00fcsst dieses klare Bekenntnis zu gentechfreien Produkten. Die Umweltorganisation wird sich nun mit Freuden jenen Unternehmen zuwenden, die es bis anhin nicht geschafft haben, ihre Tiere mit gentechfreiem Futter zu ern\u00e4hren.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Z\u00fcrich. Am 1. Februar 2000 hatte eine Schar<br \/>\ngackernder H\u00fchner den Migros-Hauptsitz in Z\u00fc-rich heimgesucht. Die<br \/>\nkost\u00fcmierten Greenpeace-AktivistInnen protestierten dagegen, dass<br \/>\ndie Optigal-H\u00fchner mit Gentech-Futter gem\u00e4stet werden. Die<br \/>\nOptigal-Poulets waren sogar mit der Aufschrift \u00abaus artgerechter<br \/>\nF\u00fctterung\u00bb versehen. Nachdem Greenpeace im Sommer nochmals<br \/>\nnachgehakt hatte, wurde schliesslich ein Vertreter der<br \/>\nUmweltorganisation zum Gespr\u00e4ch geladen, wo ihm die<br \/>\nMigros-Verantwortlichen eine gentechfreie F\u00fctterung der gesamten<br \/>\nOptigal-Linie zusicherten. Greenpeace gratuliert Migros zu diesem<br \/>\nrichtungsweisenden Schritt, zumal im Rahmen des 7-Punkte-Programms<br \/>\nauch das neue Label-Fleisch ohne Gentech-Mast produziert wird. Die<br \/>\nUmweltorganisation wird nun alles daran setzen, dass dieses<br \/>\nBeispiel Schule macht: Noch immer wird ein grosser Teil des Viehs<br \/>\nin der Schweiz mit Gentech-Futter gem\u00e4stet &#8211; gem\u00e4ss einer Statistik<br \/>\ndes Bundesamts f\u00fcr Landwirtschaft nimmt der Anteil genmanipulierten<br \/>\nFutters beim Import zwar deutlich ab, betr\u00e4gt aber immer noch 41%.<br \/>\nDies widerspricht dem ausgewiesenen Bed\u00fcrfnis der Bev\u00f6lkerung nach<br \/>\ngesunder Nahrung. Die KonsumentInnen wollen weder genmanipulierte<br \/>\nNahrungsmittel noch Fleisch, das aus Gentech-F\u00fctterung stammt. Denn<br \/>\ndie Risiken der Gentech-Nahrung sind unabsehbar. So haben etwa<br \/>\nLangzeit-F\u00fctterungsversuche bei Ratten \u00e4usserst beunruhigende<br \/>\nResultate gezeigt. Greenpeace fordert deshalb alle Schweizer<br \/>\nLebensmittelh\u00e4ndler und -produzenten auf, dem Beispiel von Migros<br \/>\nzu folgen und ebenfalls klar auf genmanipulierte Or-ganismen zu<br \/>\nverzichten. Zudem ruft Greenpeace die Futtermittel-Branche auf, die<br \/>\nBed\u00fcrfnisse der KonsumentInnen und den Schutz der Umwelt endlich<br \/>\nernst zu neh-men. Bis jetzt hat sich der Futtermittelverband<br \/>\nkonsequent quer gestellt: Seit Jahren orakelt er, dass die<br \/>\nUmstellung auf eine gentechfreie Produktion im grossen Stil<br \/>\nunm\u00f6glich sei. Mit \u00e4hnlichen Argumenten hat die Branche eine<br \/>\nverbindliche Vereinbarung verunm\u00f6glicht, die den GVO-Verzicht<br \/>\nzwischen Futtermittel-industrie, Bauern und Milchproduzenten<br \/>\nfestgeschrieben h\u00e4tte. Diese Argumentation ist nach dem<br \/>\nMigros-Entscheid weniger haltbar denn je.<\/p>\n<p><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Bruno Heinzer, Greenpeace Genschutz-Kampagne 01 \/ 447 41 41<br \/>\noder<\/p>\n<p>079\/400 88 31<\/p>\n<p>Greenpeace Medienabteilung 01 \/ 447 41 11<\/p>\n<p>Bilder der Februar-Aktion sind bei den Agenturen oder Greenpeace<br \/>\nerh\u00e4ltlich<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erfolg f\u00fcr Gentech-GegnerInnen: Im Februar diesen Jahres hatten Greenpeace-\u00abH\u00fchner\u00bb mit einer bunten Aktion vor dem Migros-Hauptsitz dagegen protestiert, dass ihre Artgenossinnen mit Gentech gef\u00fcttert werden. 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