{"id":7276,"date":"2000-08-15T00:00:00","date_gmt":"2000-08-14T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7276\/greenpeace-protest-bei-mcdonalds-fastfood-huehner-werden-gentechgefuettert\/"},"modified":"2019-05-30T08:01:18","modified_gmt":"2019-05-30T06:01:18","slug":"greenpeace-protest-bei-mcdonalds-fastfood-huehner-werden-gentechgefuettert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7276\/greenpeace-protest-bei-mcdonalds-fastfood-huehner-werden-gentechgefuettert\/","title":{"rendered":"Greenpeace-Protest bei McDonalds: Fastfood-H\u00fchner werden gentechgef\u00fcttert!"},"content":{"rendered":"<p><b>Der Chicken-Run geht weiter. Nachdem Migros eingelenkt hat und ihre H\u00fchner ab sofort nicht mehr mit Gentech-Futter m\u00e4stet, nimmt Greenpeace heute McDonalds aufs Korn: Gut zwanzig als H\u00fchner kost\u00fcmierte Greenpeace-AktivistInnen st\u00fcrmen gackernd das McDonalds-Restaurant an der Z\u00fcrcher Bahnhofstrasse. Die Umwelt-AktivistInnen protestieren mit ihrem Warnbesuch dagegen, dass die H\u00fchner, die McDonalds aus Deutschland einf\u00fchrt, massiv mit Gentech-Futter gem\u00e4stet werden. Die Umweltsch\u00fctzerInnen tragen Schilder mit Aufschriften wie \u00abStoppt den Gen-Mac!\u00bb, \u00abWir wollen kein Gentech-Futter\u00bb und verteilen Flugbl\u00e4tter an PassantInnen und McDonalds-KundInnen. Mit dieser \u2013 und einer gleichzeitig in Deutschland stattfindenden \u2013 Aktion fordert Greenpeace von der McDonalds-Konzernleitung endlich den klaren Ausstieg aus der Gentechnik in der ganzen Nahrungskette.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Z\u00fcrich. <\/span><span class=\"text\"> Recherchen von Greenpeace brachten es an den Tag: McDonalds, die gr\u00f6sste Restaurantkette der Schweiz, m\u00e4stet ihre H\u00fchner mit Gentech-Futter. Das Fleisch f\u00fcr Chickenburger und Chicken McNuggets, die McDonalds in der Schweiz verkauft, stammt laut Firmenangabe aus Deutschland. Dort liess Greenpeace bei betreffenden McDonalds-Zulieferfirmen eine Laboranalyse machen \u2013 mit schockierendem Ergebnis: Der Gentech-Soja-Anteil macht im Futtermittel bis zu 50 Prozent aus! Fastfood-Gigant McDonalds schiebt die Verantwortung ab auf die ausl\u00e4ndischen Zulieferer. Bei Rindern hingegen deklariert McDonalds den Verzicht auf Gentech-Futter. Dieser Verzicht gilt aber nur \u00abvorl\u00e4ufig\u00bb und \u00abwann immer m\u00f6glich\u00bb \u2013 und t\u00f6nt von daher reichlich schwammig und unverbindlich (Brief vom 3. Juli 2000). Die H\u00fchnchen-Ausrede erweist sich ebenfalls als faul: Nach einer Greenpeace-Aktion im letzten Februar hat Migros, die gr\u00f6sste Schweizer H\u00fchnerproduzentin und \u2013verk\u00e4uferin, nun ein detailliertes Qualit\u00e4tssicherungsprogramm vorgestellt: Ab sofort garantiert der orange Riese bei den Optigal-H\u00fchnern GVO-freies Futtermittel. Auch bei \u00abWiesenhof\u00bb, dem gr\u00f6ssten deutschen H\u00fchnerproduzenten, k\u00f6nnen j\u00e4hrlich 150 Millionen H\u00fchner GVO-freies Futter picken. Und der US-Getreideh\u00e4ndler Cargill hat angek\u00fcndigt, in Europa grosse Mengen gentechfreier Soja zu verkaufen. Mit anderen Worten: gentechfreies H\u00fchnerfutter ist in ausreichenden Mengen auf dem Markt zu finden. McDonalds muss zur Kenntnis nehmen, dass die Schweizer Bev\u00f6lkerung keine Gentechnologie auf ihren Tellern will \u2013 auch nicht via Futtertrog der Tiere. Denn genmanipulierte Organismen bergen Gefahren f\u00fcr Umwelt, Mensch und Tier. So f\u00fchrten beispielsweise Langzeit-F\u00fctterungsversuche bei Ratten zu gravierenden Gesundheitssch\u00e4digungen. Die Tatsache, dass McDonalds gentechgef\u00fctterte Tiere verwendet und sich gleichzeitig als verantwortungsbewusster Hersteller von Qualit\u00e4tsnahrung zu profilieren sucht, passt wie die Faust aufs H\u00fchnerauge. McDonalds muss nun Taten zeigen und nicht l\u00e4nger leere Worte dreschen: Greenpeace fordert auf allen Stufen der Produktion einen klaren und schnellstm\u00f6glichen Verzicht auf genmanipulierte Organismen. Und wenn McDonalds f\u00fcr ein \u00abinternationales\u00bb Problem eine internationale L\u00f6sung findet \u2013 umso besser.<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Bruno Heinzer, Greenpeace Genschutz-Kampagne 01 \/ 447 41 41 oder 079\/400 88 31 <br \/>    Greenpeace Medienabteilung 01 \/ 447 41 11<br \/><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Chicken-Run geht weiter. 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