{"id":7296,"date":"2000-06-18T00:00:00","date_gmt":"2000-06-17T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7296\/zwei-aktionen-ein-ziel-schutz-der-meere-vor-radioaktiver-verseuchung\/"},"modified":"2019-05-30T08:01:52","modified_gmt":"2019-05-30T06:01:52","slug":"zwei-aktionen-ein-ziel-schutz-der-meere-vor-radioaktiver-verseuchung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7296\/zwei-aktionen-ein-ziel-schutz-der-meere-vor-radioaktiver-verseuchung\/","title":{"rendered":"Zwei Aktionen &#8211; ein Ziel: Schutz der Meere vor radioaktiver Verseuchung"},"content":{"rendered":"<p><b>W\u00e4hrend Greenpeace Schweiz heute vor dem AKW Leibstadt dagegen protestierte, dass Leibstadt wider alle \u00f6kologische und \u00f6konomische Vernunft die Lieferungen von Atomm\u00fcll in die Wiederaufarbeitung verdoppeln will und damit die radioaktive Verseuchung des Atlantiks noch mutwillig verschlimmert, pr\u00e4sentiert die Umweltorganisation gleichzeitig schockierende Videoaufnahmen vom Meeresboden des \u00c4rmelkanals: Atomm\u00fcllf\u00e4sser, die 15 Kilometer vor der franz\u00f6sischen K\u00fcste versenkt wurden, liegen teils durchgerostet, teils zerbrochen auf dem Meeresboden.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Z\u00fcrich\/Leibstadt\/Alderney. <\/span><span class=\"text\"> Vor dem Informationspavillon in Leibstadt hat Greenpeace einen Kubus deponiert, der die radioaktive Verseuchung der Meere durch die Wiederaufarbeitung dokumentiert. Mit einem Transparent \u00abAKW Leibstadt: Pleiten, Pech und Plutoniumberge\u00bb protestieren die AktivistInnen gegen die verantwortungslose Atomm\u00fcll-Politik der Kernkraftwerk Leibstadt AG (KKL): Die KKL hat auf das drohende Verbot im neuen Kernenergiegesetz mit der Ausweitung der Vertr\u00e4ge auf die doppelte Liefermenge reagiert. Das verbissene Festhalten an der Wiederaufarbeitung widerspricht jeglicher Vernunft. So sagte Michael Kirwan, Finanzdirektor des britischen Stromgiganten British Energy, k\u00fcrzlich \u00f6ffentlich: \u00abReprocessing is an economic nonsense and should stop straight away\u00bb.Ebenfalls heute ver\u00f6ffentlicht die Umweltorganisation schockierende Videoaufnahmen: Atomm\u00fcllf\u00e4sser, die in den f\u00fcnfziger und sechziger Jahren nur 15 Kilometer vor der franz\u00f6sischen K\u00fcste versenkt wurden, liegen kaputt auf dem Meeresboden. Eine ferngesteuerte Kamera hat die F\u00e4sser in einer Tiefe von 90 Metern gefilmt. Nach Angaben der Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde liegen in diesem Gebiet rund 28&#8217;500 F\u00e4sser mit leicht- und mittelradioaktivem Atomm\u00fcll, die zwischen 1950 und 1963 von Grossbritannien versenkt wurden. Die fl\u00fcssigen Abf\u00e4lle wurden in Zement gebunden, in 200 Liter-Stahlf\u00e4sser gef\u00fcllt und einfach \u00fcber Bord geworfen. Wieviel Radioaktivit\u00e4t heute bei dem versenkten Atomm\u00fcll austritt, ist noch unklar. Die Aufnahmen dokumentieren einen krassen Widerspruch in der internationalen Gesetzgebung: Das Dumping von Atomm\u00fcll ist bereits seit 1993 verboten, weil versenkte radioaktive Abf\u00e4lle irgendwann ins Meer und damit in die Nahrungskette gelangen. Die direkte Einleitung verstrahlter Abw\u00e4sser aber ist weiterhin erlaubt. \u00abW\u00fcrde man F\u00e4sser mit Abw\u00e4ssern aus La Hague f\u00fcllen und diese auf offenem Meer versenken, w\u00e4re das heute strafbar,\u00bb erkl\u00e4rt Greenpeace-Atomexperte Stefan F\u00fcglister. \u00abL\u00e4sst man die Abw\u00e4sser aber direkt ins Meer flie\u00dfen, ist das erlaubt! Die Einleitung radioaktiver Abw\u00e4sser muss umgehend verboten werden.\u00bb Die Chance bietet sich an der OSPAR-Konferenz (26.-30. Juni in Kopenhagen): Dort beantragt D\u00e4nemark das sofortige Ende der Wiederaufarbeitung. Greenpeace fordert die Schweizer Regierung auf, den Vorschlag D\u00e4nemarks vorbehaltlos zu unterst\u00fctzen.\u00bb<\/p>\n<p> <\/span> <span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/> Stefan F\u00fcglister, Greenpeace-Atomexperte 079 222 82 59<br \/> Greenpeace Medienabteilung 01 \/ 447 41 11<br \/> Bilder von Leibstadt erhalten Sie \u00fcber Reuters und Keystone, Filmmaterial zu den Atomm\u00fcllf\u00e4ssern \u00fcber Reuters<br \/><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend Greenpeace Schweiz heute vor dem AKW Leibstadt dagegen protestierte, dass Leibstadt wider alle \u00f6kologische und \u00f6konomische Vernunft die Lieferungen von Atomm\u00fcll in die Wiederaufarbeitung verdoppeln will und damit die&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[42],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-7296","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","tag-energie","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7296","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7296"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7296\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7296"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7296"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7296"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=7296"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=7296"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}