{"id":7298,"date":"2000-06-22T00:00:00","date_gmt":"2000-06-21T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7298\/link-umfrage-zeigt-schweizer-bevoelkerung-ist-gegen-atomtransporte-in-die-wiederaufarbeitung-und-gegen-radioaktive-einleitungen-ins-meer\/"},"modified":"2019-05-30T08:01:55","modified_gmt":"2019-05-30T06:01:55","slug":"link-umfrage-zeigt-schweizer-bevoelkerung-ist-gegen-atomtransporte-in-die-wiederaufarbeitung-und-gegen-radioaktive-einleitungen-ins-meer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7298\/link-umfrage-zeigt-schweizer-bevoelkerung-ist-gegen-atomtransporte-in-die-wiederaufarbeitung-und-gegen-radioaktive-einleitungen-ins-meer\/","title":{"rendered":"LINK-Umfrage zeigt: Schweizer Bev\u00f6lkerung ist gegen Atomtransporte in die Wiederaufarbeitung und gegen radioaktive Einleitungen ins Meer"},"content":{"rendered":"<p><b>Beinahe neun von zehn SchweizerInnen finden, radioaktive Einleitungen ins Meer sollten verboten werden. Ein klare Mehrheit lehnt zudem Atomtransporte in die Wiederaufarbeitung ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine von Greenpeace in Auftrag gegebene repr\u00e4sentative Meinungsumfrage des LINK-Instituts. Den Volkswillen kann die Schweizer Regierung nun in die Tat umsetzen: An der OSPAR-Konferenz (26.-30. Juni in Kopenhagen) beantragt D\u00e4nemark das sofortige Ende der Wiederaufarbeitung. Greenpeace fordert die Schweizer Regierung auf, den Vorschlag D\u00e4nemarks vorbehaltlos zu unterst\u00fctzen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Z\u00fcrich. <\/span><span class=\"text\"> F\u00e4sser mit Atomm\u00fcll einfach ins Meer zu kippen ist verboten. Erlaubt ist hingegen, denselben Atomm\u00fcll als Fl\u00fcssigabfall ins Meer zu leiten. Diese Absurdit\u00e4t k\u00f6nnen die Schweizer Beh\u00f6rden nun stoppen: An der bevorstehenden Meerschutzkonferenz OSPAR liegt ein Antrag D\u00e4nemarks auf dem Tisch, die Wiederaufarbeitung und die damit verbundene Verseuchung des Nordatlantiks mit sofortiger Wirkung zu unterbinden. Die Wiederaufarbeitungsanlagen Sellafield (GB) und La Hague (F) sind die mit Abstand gr\u00f6sste Quelle radioaktiver Verseuchung des Nordatlantiks. Greenpeace hat die Schweizer Beh\u00f6rden in diversen Schreiben aufgefordert, den d\u00e4nischen Antrag zu unterst\u00fctzen. Die Schweiz ist Vollmitglied von OSPAR. Im Auftrag von Greenpeace hat das Markt- und Sozialforschungsinstitut LINK nun eine Telefonumfrage bei 1039 Personen in der Schweiz durchgef\u00fchrt. Die Auswahl erfolgte at random, um eine repr\u00e4sentative Verteilung nach Wirtschaftsgebieten und Ortsgr\u00f6ssen zu erreichen. Die Auswahl der Zielpersonen erfolgte nach den Merkmalen Geschlecht, Region, Alter, Berufst\u00e4tigkeit. Befragungszeitraum war vom 13.-19. Juni, der Wortlaut der beiden Fragen lautete:\u00abDie Schweizer Atomkraftwerke transportieren abgebrannte Brennelemente zur Wiederaufarbeitung nach Frankreich und England. Bef\u00fcrworten Sie pers\u00f6nlich solche Transporte oder lehnen Sie solche Transporte ab?\u00bb \u00abDie Entsorgung von radioaktiven Abf\u00e4llen im Meer ist seit 1993 durch ein internationales Abkommen verboten &#8211; auch die Schweiz hat das Abkommen ratifiziert. Dagegen ist die Einleitung von fl\u00fcssigen radioaktiven Abf\u00e4llen \u00fcber Abwasser-Pipeline ins Meer nach wie vor erlaubt. Was meinen Sie dazu? Sollte man das Ihrer Meinung nach auch durch ein internationales Abkommen verbieten oder nicht?\u00bbDas Ergebnis l\u00e4sst an Klarheit nichts zu w\u00fcnschen \u00fcbrig: 87,2% lehnen radioaktive Einleitungen via Pipeline ab, 6,4% sind daf\u00fcr und 6,4% \u00e4ussern keine Meinung. Gegen Transporte in die Wiederaufarbeitung sprechen sich 45,8% aus, w\u00e4hrend 33,4% zustimmen und 20,8% keine Meinung \u00e4ussern. Die Umfrage untermauert die Forderung von Greenpeace nach einem sofortigen Ende der Wiederaufarbeitung. Die Unterst\u00fctzung des d\u00e4nischen Antrags an der OSPAR-Konferenz ist deshalb die logische und konsequente Umsetzung der neu eingeschlagenen Entsorgungspolitik des Bundesrats, der die Wiederaufarbeitung im neuen Kernenergiegesetz verbieten will.<\/p>\n<p> <\/span> <span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/> Greenpeace Atomkampagne, Stefan F\u00fcglister: 079 \/ 222 82 59 <\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beinahe neun von zehn SchweizerInnen finden, radioaktive Einleitungen ins Meer sollten verboten werden. Ein klare Mehrheit lehnt zudem Atomtransporte in die Wiederaufarbeitung ab. 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