{"id":7300,"date":"2000-06-28T00:00:00","date_gmt":"2000-06-27T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7300\/ospar-konferenz-historische-chance-verpasst-aber-grossbritannien-und-frankreich-bei-wiederaufarbeitung-isoliert\/"},"modified":"2019-05-30T08:01:58","modified_gmt":"2019-05-30T06:01:58","slug":"ospar-konferenz-historische-chance-verpasst-aber-grossbritannien-und-frankreich-bei-wiederaufarbeitung-isoliert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7300\/ospar-konferenz-historische-chance-verpasst-aber-grossbritannien-und-frankreich-bei-wiederaufarbeitung-isoliert\/","title":{"rendered":"OSPAR-Konferenz: Historische Chance verpasst, aber Gro\u00dfbritannien und Frankreich bei Wiederaufarbeitung isoliert"},"content":{"rendered":"<p><b>Die OSPAR-Staaten haben zwar die historische Chance verpa\u00dft, die umweltzerst\u00f6renden Einleitungen aus den Wiederaufarbeitungsanlagen endg\u00fcltig zu stoppen und damit die Beschl\u00fcsse der letzten Konferenz konsequent umzusetzen. Der d\u00e4nische Antrag, die radioaktiven Einleitungen aus den beiden atomaren Dreckschleudern zu stoppen, fand nicht die n\u00f6tige Mehrheit, da einige L\u00e4nder diesen nicht unterst\u00fctzten. Auch die Schweiz blockierte eine mutige, zukunftsweisende L\u00f6sung. Immerhin wurde ein weiteres unmissverst\u00e4ndliches Signal ausgesendet, die Wiederaufarbeitung zu beenden.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Z\u00fcrich\/Kopenhagen. <\/span><span class=\"text\"> Die Schweiz hatte bereits anfang Woche signalisiert, dass sie den d\u00e4nischen Antrag f\u00fcr ein sofortiges Ende der Wiederaufarbeitung nicht unterst\u00fctzen werde. Diese Haltung ist unverst\u00e4ndlich und zynisch: Einerseits will der Bundesrat im neuen Kernenergie-Gesetz ein Verbot der Wiederaufarbeitung anordnen &#8211; wenn sich dann aber die Chance bietet, dieses Verbot international umzusetzen, stimmt die Schweiz dagegen. Ausser der Atomindustrie wird ein solches Abstimmungsverhalten kaum jemand begreifen. \u00abDie \u00e4ngstliche Schweizer Position ist besch\u00e4mend: Der sofortige Ausstieg aus der Wiederaufarbeitung ist f\u00fcr den Bund jederzeit und ohne Entsch\u00e4digungsfolgen m\u00f6glich\u00bb, sagt Eva Geel, Pressesprecherin von Greenpeace Schweiz.Resultat der Verhandlungen ist nun ein Kompromiss, der Grossbritannien und Frankreich auffordert, die Wiederaufarbeitung und die damit verbundene radioaktive Verschmutzung grunds\u00e4tzlich zu pr\u00fcfen und andern Optionen gegen\u00fcberzustellen. Dies ist zwar ein weiteres politisches Signal gegen die Atompolitik von Frankreich und England, gen\u00fcgt aber nicht, wie die Erfahrung zeigt. Bereits vor zwei Jahren waren beide L\u00e4nder aufgefordert, die radioaktiven Einleitungen ins Meer drastisch zu reduzieren. Geschehen ist nichts.<\/p>\n<p> <\/span> <span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/> Stefan F\u00fcglister, Atomkampagne Greenpeace 079 \/ 222 82 59<\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die OSPAR-Staaten haben zwar die historische Chance verpa\u00dft, die umweltzerst\u00f6renden Einleitungen aus den Wiederaufarbeitungsanlagen endg\u00fcltig zu stoppen und damit die Beschl\u00fcsse der letzten Konferenz konsequent umzusetzen. 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