{"id":7302,"date":"2000-07-26T00:00:00","date_gmt":"2000-07-25T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7302\/gentech-mais-bag-missbraucht-konsumentinnen-als-versuchskaninchen\/"},"modified":"2019-05-30T08:02:01","modified_gmt":"2019-05-30T06:02:01","slug":"gentech-mais-bag-missbraucht-konsumentinnen-als-versuchskaninchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7302\/gentech-mais-bag-missbraucht-konsumentinnen-als-versuchskaninchen\/","title":{"rendered":"Gentech-Mais: BAG missbraucht KonsumentInnen als Versuchskaninchen"},"content":{"rendered":"<p><b>Das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) hat heute die genmanipulierte Maissorte Mon810 des US-Konzerns Monsanto f\u00fcr den menschlichen Verzehr zugelassen. Dies, obwohl immer mehr Menschen Gentech-Food ablehnen, und obwohl nach wie vor ungekl\u00e4rt ist, ob das Verspeisen von genmanipulierten Pflanzen gesundheitliche Sch\u00e4den nach sich ziehen kann. Internationale Studien weisen &#8211; im Gegensatz zur BAG-Meinung &#8211; sogar ausdr\u00fccklich auf ein solches Gefahrenpotential hin. Die Begr\u00fcndung des BAG, es sei immer wieder zu Lebensmittel-Verunreinigungen mit dem noch illegalen Mon810-Mais gekommen und man wolle mit der Zulassung zuk\u00fcnftige Beanstandungen vermeiden, mutet nur noch zynisch an.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Z\u00fcrich\/Bern. <\/span><span class=\"text\"> Das BAG schliesst in seiner Medienmitteilung eine Gesundheitsgef\u00e4hrdung durch den Gentech-Mais aus. Woher das Amt diese Sicherheit hernimmt \u2013 trotz fehlender Langzeitstudien und trotz Warnungen verschiedener Experten \u2013 ist schlicht unerkl\u00e4rlich. Statt strikt das Vorsorgeprinzip anzuwenden, weichen die Bundesbeh\u00f6rden schrittweise vor dem Druck der Gentech-Lobby zur\u00fcck. Und statt dass sich das BAG f\u00fcr gentechfreie Lebensmittel einsetzt, dr\u00fcckt das Amt der Gentech-Verseuchung unserer Nahrungsmittel den offiziellen Bewilligungsstempel auf. Der neu als Lebensmittel (und vom Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft als Viehfutter) zugelassene Mon810-Mais von Monsanto enth\u00e4lt ein Bt-Fremdgen, das ihn ein Insektengift produzieren l\u00e4sst. Die Bt-Technologie ist \u00e4usserst umstritten, da die Bt-Pflanzen gem\u00e4ss verschiedenen Studien auch N\u00fctzlinge sch\u00e4digen und die Folgen f\u00fcr die Mikroorganismen im Boden absolut unabsehbar sind. Die Bildung von Bt-resistenten Sch\u00e4dlingen ist nur eine Frage der Zeit und wird langfristig den Einsatz von noch h\u00e4rteren chemischen Keulen in der Landwirtschaft erfordern. Mit diesem Geschenk an die Gentech-Industrie funktioniert das BAG die KonsumentInnen zu Versuchskaninchen in einem Lanzeit-F\u00fctterungsexperiment um: F\u00fcr Konsumenten und Konsumentinnen bringt der Gentech-Mais keinerlei Nutzen, aber betr\u00e4chtliche Gesundheitsrisiken. Die Zulassung jeglicher Gentech-Pflanzen ist ohne Langzeitstudien und seri\u00f6se Risikoforschung nicht zu verantworten. Das deutsche Gesundheitsministerium hat im Februar eine Bewilligung f\u00fcr Gentech-Mais aus R\u00fccksicht auf die Gesundheit sistiert. In \u00d6sterreich ist der Monsanto810-Mais verboten. Ist dem BAG Schutz der Bev\u00f6lkerung und der Umwelt weniger wichtig? Greenpeace fordert die Schweizer Beh\u00f6rden auf, die Bewilligung f\u00fcr den Gentech-Mais sofort zur\u00fcckzunehmen.<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/> Bruno Heinzer, Koordinator der Genschutz-Kampagne 01\/447 41 41<br \/> Natel 079 \/ 400 88 31 <br \/>Greenpeace Medienabteilung 01 \/ 447 41 11<br \/><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) hat heute die genmanipulierte Maissorte Mon810 des US-Konzerns Monsanto f\u00fcr den menschlichen Verzehr zugelassen. 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