{"id":7304,"date":"2000-08-02T00:00:00","date_gmt":"2000-08-01T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7304\/novartis-sattelt-auf-gentechfreie-lebensmittel-um-und-entlarvt-firmeneigene-doppelmoral\/"},"modified":"2019-05-30T08:02:06","modified_gmt":"2019-05-30T06:02:06","slug":"novartis-sattelt-auf-gentechfreie-lebensmittel-um-und-entlarvt-firmeneigene-doppelmoral","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7304\/novartis-sattelt-auf-gentechfreie-lebensmittel-um-und-entlarvt-firmeneigene-doppelmoral\/","title":{"rendered":"Novartis sattelt auf gentechfreie Lebensmittel um &#8211; und entlarvt firmeneigene Doppelmoral"},"content":{"rendered":"<p><b>Novartis verk\u00fcndete gestern in einem Schreiben an Greenpeace, k\u00fcnftig weltweit keine genmanipulierten Organismen mehr in ihren eigenen Nahrungsmitteln zu verwenden. Nat\u00fcrlich ist dies ein Schritt in die richtige Richtung. Doch wirklich konsequent w\u00e4re die Novartis-Haltung nur, wenn der Konzern das \u00dcbel an der Wurzel, beim Anbau der riskanten Gentech-Gew\u00e4chse, packen w\u00fcrde. Denn die Tatsache, dass Novartis gleichzeitig die Entwicklung und den Anbau genmanipulierter Pflanzen mit aller Kraft vorantreibt, enlarvt eine heuchlerische Doppelmoral. Durch die geplante Fusion mit dem britischen Gentech-Konzern Astra-Zeneca zu Syngenta strebt Novartis sogar die F\u00fchrungsposition im auf Gentechnik fokussierten Agrochemie-Markt an.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Z\u00fcrich\/Br\u00fcssel. Geradezu akrobatisch mutet der<br \/>\nSpagat des Gentech-Riesen Novartis an. Einerseits treibt er den<br \/>\nAnbau von Gentech-Pflanzen mit Antibiotikaresistenz und<br \/>\nInsektengift r\u00fccksichtslos voran und sichert sich Patente auf<br \/>\ngenmanipulierte menschliche Organe. Andererseits versucht der<br \/>\nBasler Konzern nun mit fast verzweifelt anmutendem \u00abWindow<br \/>\ndressing\u00bb, sein ramponiertes Image an der KonsumentInnenfront<br \/>\naufzupolieren. \u00abWir wollen die Ern\u00e4hrung der Weltbev\u00f6lkerung<br \/>\nsicherstellen\u00bb, \u00abdie Gentech-Lebensmittel sind ebenso gesund und<br \/>\nsicher wie herk\u00f6mmliche Produkte\u00bb, hiess es vollmundig im<br \/>\nNovartis-Prospekt zum Gentech-Mais. Doch wer soll ihn essen, wenn<br \/>\nihn Novartis nicht einmal seinen eigenen KundInnen zumuten will?<br \/>\nWozu wird er weiter angebaut und verunreinigt so weiterhin die<br \/>\nganze Nahrungskette? Fragen, denen sich endlich auch das Bundesamt<br \/>\nf\u00fcr Gesundheit (BAG) stellen muss, das vor wenigen Tagen der<br \/>\nSchweizer Bev\u00f6lkerung eine neue Gentech-Maissorte aufgetischt hat:<br \/>\nSoll den Schweizer KonsumentInnen Gentech-Food zugemutet werden,<br \/>\nden nicht mal die, die ihn entwickelt und auf den Markt gebracht<br \/>\nhaben, noch verkaufen wollen? Greenpeace appelliert an Novartis,<br \/>\naus der risikoreichen Genmanipulation von Pflanzen, Tieren und<br \/>\nMenschen auszusteigen &#8211; und an das BAG, den Schutz der<br \/>\nKonsumentInnen endlich ernst zu nehmen und die Zulassungen von<br \/>\nGentech-Food r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen.<\/p>\n<p><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Bruno Heinzer, Koordinator der Genschutz-Kampagne 01\/447 41<br \/>\n41,<\/p>\n<p>Natel 079 \/ 400 88 31<\/p>\n<p>Greenpeace Medienabteilung 01 \/ 447 41 11<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Novartis verk\u00fcndete gestern in einem Schreiben an Greenpeace, k\u00fcnftig weltweit keine genmanipulierten Organismen mehr in ihren eigenen Nahrungsmitteln zu verwenden. Nat\u00fcrlich ist dies ein Schritt in die richtige Richtung. 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