{"id":7310,"date":"2000-04-24T00:00:00","date_gmt":"2000-04-23T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7310\/energie-studie-zu-russischen-pipelines-oel-und-gas-lecks-abdichten-und-atomkraftwerke-abschalten\/"},"modified":"2019-05-30T08:02:15","modified_gmt":"2019-05-30T06:02:15","slug":"energie-studie-zu-russischen-pipelines-oel-und-gas-lecks-abdichten-und-atomkraftwerke-abschalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7310\/energie-studie-zu-russischen-pipelines-oel-und-gas-lecks-abdichten-und-atomkraftwerke-abschalten\/","title":{"rendered":"Energie-Studie zu russischen Pipelines: \u00d6l- und Gas-Lecks abdichten und Atomkraftwerke abschalten!"},"content":{"rendered":"<p><b>Alle 29 russischen Atommeiler k\u00f6nnten abgeschaltet werden, wenn die Lecks in den \u00d6l- und Gas-Pipelines des riesigen Landes geschlossen w\u00fcrden. Die eingesparten \u00d6l- und Gas-Mengen k\u00f6nnten theoretisch sogar eine Strommenge erzeugen, die mehr als doppelt so hoch ist wie die von russischen Atomkraftwerken produzierte. Dies ist das Ergebnis einer heute in Hamburg ver\u00f6ffentlichten Studie, die von Greenpeace Russland und deutschen Energie-Experten erstellt wurde.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Hamburg. Aus Anlass des morgigen 14. Jahrestages der Atomkatastrophe von Tschernobyl fordert Greenpeace russische und westliche Energiekonzerne sowie die internationale Politik auf, ihre Mittel zum Schliessen der Pipeline-Lecks einzusetzen, statt den Fortbestand der maroden russischen Atomkraftwerke zu finanzieren.&#187;Auf unseren Expeditionen zu den \u00d6l- und Gasfeldern in der Komi-Region nordwestlich des Urals und in West-Sibirien fanden wir eine Umweltverschmutzung durch Pipeline-Lecks, die alles Vorstellbare \u00fcbertrifft &#8211; \u00fcberall ist \u00d6l&#187;, erl\u00e4utert Dr. Christian Bussau, \u00d6l-Experte von Greenpeace. &#171;Ganze W\u00e4lder stehen in \u00d6lseen, riesige Gasfackeln und Rauchs\u00e4ulen verdunkeln den Himmel.&#187;In Russland gehen j\u00e4hrlich etwa f\u00fcnfzehn Millionen Tonnen \u00d6l und rund dreissig Milliarden Kubikmeter Erdgas durch Leckagen verloren. Zum Vergleich: Das entspricht dem j\u00e4hrlichen \u00d6lverbrauch \u00d6sterreichs und dem j\u00e4hrlichen Erdgasverbrauch Frankreichs. Erdgas-(Methan-) Leckagen sind extrem klimasch\u00e4dlich: Methan tr\u00e4gt um ein Vielfaches mehr zum Treibhaus-Effekt bei als Kohlendioxid, das beim Verbrennen von \u00d6l und Erdgas entsteht.Bei der energetischen Nutzung der vermiedenen \u00d6l- und Gasverluste sollte nach Meinung von Greenpeace der Schwerpunkt auf Erdgas liegen und m\u00f6glichst kein \u00d6l zur Stromerzeugung verbrannt werden. Erdgas ist als Brennstoff weniger sch\u00e4dlich als \u00d6l oder Kohle und tr\u00e4gt weniger zum globalen Klimawandel bei. Es k\u00f6nnte f\u00fcr Russland die zentrale Rolle im \u00dcbergang vom fossil-atomaren Zeitalter in eine \u00c4ra erneuerbarer Energieerzeugung spielen. &#171;Mit der Studie schl\u00e4gt Greenpeace zwei Fliegen mit einer Klappe&#187;, sagt Greenpeace-Atomexperte Veit B\u00fcrger. &#171;Sowohl die maroden Pipelines als auch die maroden Atomreaktoren sind f\u00fcr Russland ein gigantisches Umweltproblem. \u00d6lverseuchung und Radioaktivit\u00e4t machen die Menschen krank.&#187; Dazu kommen ungel\u00f6ste Probleme der Endlagerung radioaktiver Abf\u00e4lle, die hohen Kosten der Stillegung alter Reaktoren und die Gefahren der Weiterverbreitung von Atomwaffen. Deshalb sollten internationale Kredite sofort weg von der Atomenergie hin zum Abdichten von \u00d6l- und Gaslecks umgewidmet werden.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alle 29 russischen Atommeiler k\u00f6nnten abgeschaltet werden, wenn die Lecks in den \u00d6l- und Gas-Pipelines des riesigen Landes geschlossen w\u00fcrden. 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