{"id":7332,"date":"2000-03-29T00:00:00","date_gmt":"2000-03-28T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7332\/europaeisches-parlament-reagiert-auf-greenpeace-initiative-gegen-menschen-patent\/"},"modified":"2019-05-30T08:02:50","modified_gmt":"2019-05-30T06:02:50","slug":"europaeisches-parlament-reagiert-auf-greenpeace-initiative-gegen-menschen-patent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7332\/europaeisches-parlament-reagiert-auf-greenpeace-initiative-gegen-menschen-patent\/","title":{"rendered":"Europ\u00e4isches Parlament reagiert auf Greenpeace-Initiative gegen Menschen-Patent"},"content":{"rendered":"<p><b>Das Europ\u00e4ische Parlament will einen Einspruch einlegen gegen das heftig diskutierte Patent zur Z\u00fcchtung menschlicher Embryonen, dessen illegale Erteilung Greenpeace im Februar aufgedeckt hat. Eine entsprechende Resolution haben Parlamentarier aller Fraktionen heute mit 285 zu 133 Stimmen in Br\u00fcssel verabschiedet. Die Mitgliedsl\u00e4nder der EU werden aufgefordert, ebenfalls Einspruch einzulegen. Das Parlament fordert auch Massnahmen, um das verantwortliche Europ\u00e4ische Patentamt (EPA) in M\u00fcnchen besser kontrollieren zu k\u00f6nnen. Ausserdem soll \u00fcberpr\u00fcft werden, ob Patente auf menschliche Gene erteilt wurden und wie dies zu verhindern ist.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Hamburg. <\/span><span class=\"text\"> Das EU-Parlament zeigt Mut mit seiner Absicht, der absurden Patentierung Grenzen zu setzen, damit Menschen nicht ver- und entwertet werden, sagt Imke Ide, Gentechnik-Campaignerin bei Greenpeace. &#171;Die EU und die nationalen Regierungen m\u00fcssen nun sicherstellen, dass Patente auf Menschen, auf menschliche Gene und Teile des menschlichen K\u00f6rpers verboten werden.&#187;Greenpeace fordert die Bundesregierung und die Europ\u00e4ische Kommission auf, dem Appell des Europ\u00e4ischen Parlamentes jetzt Taten folgen zu lassen. Greenpeace fordert nicht nur ein Verbot der Patentierung von Menschen, sondern auch von Pflanzen und Tieren. Auch Patente auf die Gene von Pflanzen, Tieren und Menschen m\u00fcssen untersagt werden.Greenpeace hat am 21. Februar aufgedeckt, dass das EPA in M\u00fcnchen am 8. Dezember 1999 ein Patent erteilt hatte, dass sich auf die Z\u00fcchtung menschlicher Embryonen erstreckt. Das Amt hat die Patenterteilung umgehend als Fehler bezeichnet und zu Einspr\u00fcchen aufgerufen, da es seine Entscheidung nicht zur\u00fcck nehmen kann. In der Folge hat u.a. die Deutsche Bundesregierung einen Einspruch gegen das Patent mit der Nummer EP 695 351 angek\u00fcndigt. Dieses Patent ist jetzt auch der Anlass f\u00fcr die Initiative der SPD-Abgeordneten Evelyne Gebhardt im Europ\u00e4ischen Parlament.Greenpeace h\u00e4lt die Initiative des Europ\u00e4ischen Parlamentes f\u00fcr besonders wichtig, da nicht nur das Skandal-Patent, sondern grunds\u00e4tzliche Fragen der Patentierung angesprochen werden. So ist davon eine neue EU-Patentrichtlinie betroffen, die in den n\u00e4chsten Monaten auch vom deutschen Bundestag beraten werden soll. Inzwischen kritisieren auch die Bundes\u00e4rztekammer, die Europ\u00e4ische \u00c4rzteschaft und die europ\u00e4ische Sektion der Weltgesundheitsorganisation WHO Patente auf menschliche Gene.&#187;Die Resolution des EU-Parlaments ist ein Signal an die Mitgliedsl\u00e4nder, die Patentrichtlinie nicht umzusetzen. Die EU-Richtlinie ist so l\u00fcckenhaft und unklar, dass das Patentierungs-Chaos ansonsten vergr\u00f6ssert w\u00fcrde&#187;, urteilt Ide. <\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Europ\u00e4ische Parlament will einen Einspruch einlegen gegen das heftig diskutierte Patent zur Z\u00fcchtung menschlicher Embryonen, dessen illegale Erteilung Greenpeace im Februar aufgedeckt hat. 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