{"id":7334,"date":"2000-03-15T00:00:00","date_gmt":"2000-03-14T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7334\/geheimpapier-desavouiert-bundesamt-fuer-landwirtschaft-us-behoerden-diktieren-schweizer-gentech-gesetzgebung\/"},"modified":"2019-05-30T08:02:55","modified_gmt":"2019-05-30T06:02:55","slug":"geheimpapier-desavouiert-bundesamt-fuer-landwirtschaft-us-behoerden-diktieren-schweizer-gentech-gesetzgebung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7334\/geheimpapier-desavouiert-bundesamt-fuer-landwirtschaft-us-behoerden-diktieren-schweizer-gentech-gesetzgebung\/","title":{"rendered":"Geheimpapier desavouiert Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft: US-Beh\u00f6rden diktieren Schweizer Gentech-Gesetzgebung"},"content":{"rendered":"<p><b>Das Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft (BLW) will die Aussaat von gentechnisch verseuchtem Saatgut bis zu einer Grenze von 0.5 Prozent tolerieren.Um die Kritik von Umweltverb\u00e4nden einzud\u00e4mmen, h\u00e4ngte das BLW der in die Vernehmlassung geschickten Version der neuen Saatgutverordung ein \u00f6kologisches Feigenblatt vor: Dem Schutz der Umwelt soll laut BLW dadurch Rechnung getragen werden, dass nur solche genmanipulierten Organismen (GVO) durch die geplante Toleranzl\u00fccke schl\u00fcpfen d\u00fcrfen, die in der EU, zum Anbau zugelassen sind. Diese Einschr\u00e4nkung wollen nun US-Regierung und Gentech-Konzerne vom Tisch haben. Ein entsprechendes Geheimpapier liegt Greenpeace vor.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Bern. <\/span><span class=\"text\"> In einer \u00abkonsensf\u00e4higen\u00bb Fassung ging der Verordnungsentwurf durch eine mehrmonatige m\u00fcndliche und schriftliche Vernehmlassung und wurde den betroffenen \u00c4mtern, Industrie, Bauern- und Umweltverb\u00e4nden an einem letzten Hearing vor einem knappen Monat in Bern pr\u00e4sentiert. Doch offenbar handelte es sich dabei nur um eine Mogelpakkung. Denn in der Greenpeace vorliegenden \u00abechten\u00bb Fassung, die morgen dem Bundesrat zur Verabschiedung zugeschickt werden soll, ist der Umweltschutz-Passus gestrichen.Aber das BLW hatte nicht etwa einfach \u00fcber Nacht seine Meinung ge\u00e4ndert. Die Weisung, den Umweltschutz aus der Vernehmlassung zu streichen, kam direkt aus Washington. Dies belegt ein zweites, noch brisanteres Papier aus dem US Department for Agriculture (USDA), in dem die Schweizer Beh\u00f6rden aufgefordert werden, \u00abdiesen die USA-Produkte diskriminierenden\u00bb Satz zu streichen. Um ihre Forderung zu unterstreichen, zieht die US-Regierung dabei den WTO-Drohkn\u00fcppel aus dem Sack. Und dies &#8211; mit Blick auf die definitive \u00c4mtervernehmlassung &#8211; offenbar mit Erfolg.Greenpeace fordert einen sofortigen Stopp dieses falschen Spiels und eine l\u00fcckenlose Offenlegung der hinter den Kulissen erfolgten Mauscheleien, US-Pressionen und Gef\u00e4ligkeiten. BLW und Bundesrat m\u00fcssen alle Karten auf den Tisch legen und der \u00d6ffentlichkeit glaubhaft erkl\u00e4ren, warum der Umweltschutz heimlich aus der Verordnung gekippt worden ist und warum US-Handelsinteressen mehr Gewicht haben sollen, als der Schutz unserer Landwirtschaft und Umwelt.<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Medienabteilung Greenpeace Schweiz 01 447 41 11<\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft (BLW) will die Aussaat von gentechnisch verseuchtem Saatgut bis zu einer Grenze von 0.5 Prozent tolerieren.Um die Kritik von Umweltverb\u00e4nden einzud\u00e4mmen, h\u00e4ngte das BLW der in&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-7334","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7334","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7334"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7334\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7334"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7334"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7334"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=7334"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=7334"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}