{"id":7348,"date":"2000-02-27T00:00:00","date_gmt":"2000-02-26T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7348\/greenpeace-strahlende-post-fuer-national-und-staenderaetinnen\/"},"modified":"2019-05-30T08:03:18","modified_gmt":"2019-05-30T06:03:18","slug":"greenpeace-strahlende-post-fuer-national-und-staenderaetinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7348\/greenpeace-strahlende-post-fuer-national-und-staenderaetinnen\/","title":{"rendered":"Greenpeace: Strahlende Post f\u00fcr National- und St\u00e4nder\u00e4tInnen"},"content":{"rendered":"<p><b>In diesen Tagen erhalten s\u00e4mtliche BundesparlamentarierInnen Post von Greenpeace: eine Abwasserprobe aus der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague (F), wo auch Schweizer Atomm\u00fcll aufgearbeitet wird. Eine Dokumentation belegt das Ausmass der radioaktiven Verstrahlung durch die Wiederaufarbeitung. Mit dieser Aktion will Greenpeace die ParlamentarierInnen sensibilisieren f\u00fcr die kriminelle Umweltverseuchung. Gegen die Wiederaufarbeitung k\u00e4mpft Greenpeace seit \u00fcber zwei Jahren auch auf juristischer Ebene &#8211; ohne Antwort bislang. Jetzt m\u00fcssen die PolitikerInnen handeln und den Schutz von Mensch und Umwelt so ernst nehmen, wie es in den Parteiprogrammen steht.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Z\u00fcrich. <\/span><span class=\"text\"> Die Abwasserprobe wurde im vergangenen Jahr von Greenpeace-Spezialtauchern bei der franz\u00f6sischen Wiederaufarbeitungsanlage La Hague gezogen. Sie entnahmen das Wasser am Ausgang der Abwasserr\u00f6hre, die radioaktives Abwasser ins offene Meer leitet. La Hague und das britische Pendant Sellafield leiten jeden Tag mehrere Millionen Liter des radioaktiven Abwassers in den Nordatlantik. Beteiligt an dieser \u00abEntsorgung per Abflussrohr\u00bb ist auch die Schweizer Atomindustrie, die in La Hague und Sellafield wiederaufarbeiten l\u00e4sst. Einen halben Liter des Fl\u00fcssigabfalls brachte Greenpeace letztes Jahr ins Zwischenlager nach W\u00fcrenlingen. Nach Ansicht der Aargauer Polizei verstiessen die Greenpeace-Aktivisten damit gegen die Transportvorschriften f\u00fcr Gefahrenguttransporte und m\u00fcssen nun im M\u00e4rz vor Gericht. \u00abEs ist absurd, wenn Greenpeace strafrechtlich verfolgt wird, weil die Umweltorganisation auf den richtigen Entsorgungsweg hinweist, w\u00e4hrend die Schweizer Atomindustrie gleichzeitig ungestraft daf\u00fcr sorgt, dass eine ungeheure Menge radioaktiven Abwassers den Atlantik verseucht,\u00bb sagt Stefan F\u00fcglister, Atom-Experte von Greenpeace.Mit dem Versand, dem eine ausf\u00fchrliche Dokumentation beigelegt ist, will Greenpeace die National- und St\u00e4nder\u00e4tInnen \u00fcber die skandal\u00f6se Situation bei den Wiederaufarbeitungsanlagen informieren. Die Wiederaufarbeitung muss so schnell wie m\u00f6glich verboten werden &#8211; schneller, als es der Bundesrat im Entwurf zum neuen Atomgesetz vorsieht.Nach dem Sellafield-Skandal in England fordern die skandinavischen Staaten und Island die sofortige Reduktion der Abgaben, wie dies auch als Ziel an der letzten Nordatlantik-Konferenz (OSPAR) formuliert wurde. Irland fordert gar die vor\u00fcbergehende Schliessung der Atomfabrik in Sellafield. Eine \u00e4hnliche Intervention w\u00fcrde der Schweiz gut anstehen. Konsequenterweise m\u00fcssten dann k\u00fcnftige Atomtransporte nach England und Frankreich verboten werden. Die Abwasserprobe ist unter der Bewilligungsgrenze und darf problemlos verschickt werden; trotzdem legte Greenpeace grossen Wert darauf, dass das Fl\u00e4schchen bruchsicher verpackt ist, nicht ge\u00f6ffnet werden kann und somit auch kindersicher ist.<\/p>\n<p> <\/span> <span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/> Stefan F\u00fcglister, Greenpeace Atom-Kampagne 079 222 82 59<br \/> Greenpeace Medienabteilung 01 \/ 447 41 11<br \/><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesen Tagen erhalten s\u00e4mtliche BundesparlamentarierInnen Post von Greenpeace: eine Abwasserprobe aus der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague (F), wo auch Schweizer Atomm\u00fcll aufgearbeitet wird. 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