{"id":7356,"date":"2000-01-31T00:00:00","date_gmt":"2000-01-30T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7356\/greenpeace-deckt-gentech-connection-bei-migros-auf-optigal-huehner-mit-gentech-futter-gemaestet\/"},"modified":"2019-05-30T08:03:33","modified_gmt":"2019-05-30T06:03:33","slug":"greenpeace-deckt-gentech-connection-bei-migros-auf-optigal-huehner-mit-gentech-futter-gemaestet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7356\/greenpeace-deckt-gentech-connection-bei-migros-auf-optigal-huehner-mit-gentech-futter-gemaestet\/","title":{"rendered":"Greenpeace deckt Gentech-Connection bei Migros auf: Optigal-H\u00fchner mit Gentech-Futter gem\u00e4stet"},"content":{"rendered":"<p><b>Gut zwanzig als H\u00fchner kost\u00fcmierte Greenpeace-AktivistInnen suchten heute Mittag den Migros-Hauptsitz in Z\u00fcrich heim. Die Umwelt-AktivistInnen protestieren dagegen, dass ihre Artgenossinnen aus den Migros eigenen Optigal-Betrieben mit Gentech-Futter gem\u00e4stet werden. Mit Transparenten, auf denen \u00abOptiGal, nicht OptiGen\u00bb und \u00abGentech-Futter will kein Huhn, wann wird auch Migros etwas tun?\u00bb steht, gackern die Protesth\u00fchner durch die Migros-Filiale, verteilen Flugbl\u00e4tter und kippen genmanipuliertes Optigal-Futter vor den Eingang. Mit dieser Aktion fordert Greenpeace von der Migros-Konzernleitung ein klares Bekenntnis zu gentechfreien Produkten und eine Absage an die bisherige Wischiwaschi-Politik in Sachen Gentechnologie.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Z\u00fcrich. Lieferscheine und Laborproben, die<br \/>\nGreenpeace vorliegen, brachten es an den Tag: Migros, die gr\u00f6sste<br \/>\nH\u00fchnerproduzentin der Schweiz, m\u00e4stet ihre H\u00fchner mit<br \/>\nGentech-Futter. Beson-ers bedenklich: Die H\u00fchner stammen aus<br \/>\nOptigal-Betrieben und sind mit dem \u00abM-Sano\u00bb-Label oder dem Aufdruck<br \/>\n\u00abaus artgerechter F\u00fctterung\u00bb versehen. Letztes Jahr wurden nicht<br \/>\nweniger als 80&#8217;000 Tonnen genmanipulierter Soja und Mais in die<br \/>\nSchweiz importiert. Greenpeace ist dem Verbleib der Gentech-Charge<br \/>\nnachgegangen und auf den Migros-H\u00fchnerfarmen f\u00fcndig geworden. Bei<br \/>\nder F\u00fctterung mit gentechnisch ver\u00e4nderten Organismen handelt es<br \/>\nsich nicht um ein Versehen oder um Einzelf\u00e4lle: Sie erfolgt<br \/>\nsystematisch, bezieht die Migros-Tochter Optigal doch vom<br \/>\nFuttermittelhersteller Provimi, mit dem sie vertraglich verbunden<br \/>\nist, tonnenweise Gentechfutter. Eine lange, l\u00fcckenlose Gentech-Spur<br \/>\nzieht sich also von amerikanischen Soja- und Maisfeldern \u00fcber den<br \/>\nFuttermittelkonzern Provimi zu den Optigal-Farmen, den<br \/>\nMigros-H\u00fchnern und letztlich zu den Tellern der KonsumentInnen.Dass<br \/>\nes auch anders geht, zeigt Konkurrentin Coop: Sie hat in den<br \/>\nletzten Monaten ein aufwendiges Warenflusskontrollsystem aufgebaut,<br \/>\num die Gentechfreiheit ihrer Legehennen und Poulets<br \/>\nsicherzustellen, und garantiert bei s\u00e4mtlichen<br \/>\nNatura-Plan-Produkten, dass die Nutztiere nicht mit Gentech-Futter<br \/>\ngem\u00e4stet wurden. Die Migros hingegen scheint sich um Umwelt und<br \/>\nKonsumentenw\u00fcnsche zu foutieren, was sich auch darin zeigt, dass<br \/>\nsie trotz gegenteiliger Versprechen weiterhin genmanipuliertes<br \/>\nHaustierfutter verkauft. Die Bev\u00f6lkerung will nat\u00fcrliche und<br \/>\ngesunde Lebensmittel ohne Genmanipulation &#8211; auch nicht via<br \/>\nFuttertrog der Tiere. Migros soll endlich klar auf genmanipulierte<br \/>\nOrganismen in ihrer <strong>ganzen<\/strong> Eigenproduktion<br \/>\nverzichten, auch bei tierischen Produkten wie Poulets, Fleisch,<br \/>\nMilch und Eiern. Greenpeace hat genug von den schwammigen<br \/>\nVersprechen und Vertr\u00f6stungen der Migros, es braucht jetzt endlich<br \/>\nkonkrete Taten, die zeigen, dass Migros die Bed\u00fcrfnisse der<br \/>\nKonsumentInnen und den Schutz der Umwelt wirklich ernst nimmt.<\/p>\n<p><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Bruno Heinzer, Greenpeace Genschutz-Kampagne 01 \/ 447 41 41<br \/>\noder<\/p>\n<p>079\/400 88 31<\/p>\n<p>Greenpeace Medienabteilung 01 \/ 447 41 11<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gut zwanzig als H\u00fchner kost\u00fcmierte Greenpeace-AktivistInnen suchten heute Mittag den Migros-Hauptsitz in Z\u00fcrich heim. 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