{"id":7380,"date":"1999-11-03T00:00:00","date_gmt":"1999-11-02T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7380\/klimakonferenz-laesst-zu-viele-fragen-offen\/"},"modified":"2019-05-30T08:04:12","modified_gmt":"2019-05-30T06:04:12","slug":"klimakonferenz-laesst-zu-viele-fragen-offen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7380\/klimakonferenz-laesst-zu-viele-fragen-offen\/","title":{"rendered":"Klimakonferenz l\u00e4sst zu viele Fragen offen"},"content":{"rendered":"<p><b>Die UN-Klimakonferenz in Bonn ist nach Auffassung von Greenpeace deutlich hinter den an sie gestellten Erwartungen zur\u00fcckgeblieben und hat wesentliche Aufgaben nicht erf\u00fcllt. Die erreichten Fortschritte sind zu gering. Vor allem die Diskussionen \u00fcber die sogenannten flexiblen Mechanismen, mit denen Klimaschutz-Ziele umgesetzt werden sollen, brachten nicht die klare Grundlage, die f\u00fcr die n\u00e4chste Klimakonferenz in Den Haag notwendig ist. Ein wichtiges positives Ergebnis ist die erstmalige Bereitschaft vieler Staaten, darunter auch Deutschland und weitere Industriel\u00e4nder, das Kyoto-Protokoll zum Klimaschutz bis 2002 in den jeweiligen Parlamenten in Kraft zu setzen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Bonn. <\/span><span class=\"text\"> Der Weg zur n\u00e4chsten Klimakonferenz ist jetzt steiniger als n\u00f6tig, sagt Greenpeace-Klimaexperte Karsten Smid. &#171;In den n\u00e4chsten Monaten m\u00fcssen schwere Brocken aus dem Weg ger\u00e4umt werden. Vor allem die technischen Fragen, die den politischen Sprengstoff bergen, sind noch ungel\u00f6st.&#187; So ist der Anteil der Kohlendioxid-Emissionen, den die Industriestaaten im eigenen Land einsparen m\u00fcssen, noch nicht gekl\u00e4rt. Ausserdem fehlt die Grundlage, inwieweit gemeinsame Klimaschutzprojekte zweier Staaten als tats\u00e4chliche Kohlendioxid-Minderung einem Land angerechnet werden k\u00f6ennen. &#171;Die optimistische Einsch\u00e4tzung von Umweltminister Trittin, dass das alles schon klappen wird, teilen wir nicht,&#187; so Karsten Smid.Einen politisch wichtigen Schritt haben einige L\u00e4nder mit ihrer Bereitschaft getan, das Kyoto-Protokoll von 1997 bis zum Jahr 2002 zu ratifizieren, darunter Deutschland, England, Japan, Schweden, D\u00e4nemark, \u00d6sterreich, Griechenland, Italien, Frankreich, Spanien, Irland und Neuseeland. &#171;Das hat Signalwirkung f\u00fcr andere L\u00e4nder&#187;, erkl\u00e4rt Smid. Damit das Klima-Abkommen in Kraft treten kann, m\u00fcssen 55 Staaten ratifizieren. &#171;Die L\u00e4nder, die nun vorangehen, m\u00fcssen nun aber erkl\u00e4ren, wie sie die Einsparungen bei sich zuhause erreichen wollen. Auch in Deutschland m\u00fcssen jetzt Vorschl\u00e4ege auf den Tisch, wie die Treibhausgase reduziert werden sollen. Der neue Streit um die weitere Gestaltung der Oekosteuer zeigt, dass die Regierung noch \u00fcberhaupt keine klare Vorstellung hat.&#187; Deutschland muss dem Kyoto-Protokoll zufolge seine Kohlendioxid-Emissionen bis sp\u00e4testens 2012 um 21 Prozent gegen\u00fcber 1990 reduzieren.Im Rahmen der Klimakonferenz appelliert Greenpeace aber auch an die Verbraucher, beim Klimaschutz nicht auf eine bessere Politik zu warten. &#171;Durch einen bewussteren Umgang mit Flugreisen und Autofahrten und durch den Wechsel zu einem umweltfreundlichen Stromanbieter k\u00f6nnen die Verbraucher mehr zum Klimaschutz beitragen als jahrelange Klimaverhandlungen&#187;, so Karsten Smid.<\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die UN-Klimakonferenz in Bonn ist nach Auffassung von Greenpeace deutlich hinter den an sie gestellten Erwartungen zur\u00fcckgeblieben und hat wesentliche Aufgaben nicht erf\u00fcllt. Die erreichten Fortschritte sind zu gering. 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