{"id":7412,"date":"1999-08-05T00:00:00","date_gmt":"1999-08-04T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7412\/greenpeace-fragt-startet-wander-mit-powerplay-gentech-test-an-menschen\/"},"modified":"2019-05-30T08:05:05","modified_gmt":"2019-05-30T06:05:05","slug":"greenpeace-fragt-startet-wander-mit-powerplay-gentech-test-an-menschen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7412\/greenpeace-fragt-startet-wander-mit-powerplay-gentech-test-an-menschen\/","title":{"rendered":"Greenpeace fragt: Startet Wander mit \u00abPowerplay\u00bb Gentech-Test an Menschen?"},"content":{"rendered":"<p><b>Ein neues Gentech-Produkt soll unter die Schweizer KonsumentInnen gebracht werden. Es heisst \u00abPowerplay Eiweissriegel\u00bb und wird von der Novartis-Tochter Wander vertrieben. Verkauft wird der Gentechriegel mit Werbebriefen im Versandhandel \u2013 allerdings ohne die potentiellen K\u00e4uferInnen auf die Gentech-Ingredienz aufmerksam zu machen. Erst nach dem Kauf findet man auf der Verpackung \u2013 mit rund 1,5 Millimeter kleinen Buchstaben und ohne Lupe kaum lesbar: \u00abLecithin (GVO-Erzeugnis)\u00bb. Nach Ansicht von Greenpeace l\u00e4uft dies auf einen grossangelegten Langzeittest an Menschen hinaus und unterl\u00e4uft die Wahlfreiheit der KonsumentInnen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Z\u00fcrich. <\/span><span class=\"text\"> Obwohl eine klare Mehrheit der Bev\u00f6lkerung genmanipulierte Nahrungsmittel ablehnt, versucht die Novartis-Tochter weiterhin, Gentech-Food unter die \u2013 meist ahnungslosen \u2013 KonsumentInnen zu bringen. Dies zu einem Zeitpunkt, wo sogar Gentech-Hardliner wie Nestl\u00e9 ihre manipulierten Produkte (Leisi-Toast, Butterfinger) vom Markt zur\u00fcckgezogen und sich in den meisten L\u00e4ndern Europas zum Verzicht auf genmanipulierte Lebensmittelzutaten bereit erkl\u00e4rt haben. Und sogar in den USA gab der gr\u00f6sste Hersteller von Kindernahrung \u2013 ebenfalls eine Novartis-Tochter \u2013 vor einer Woche bekannt, seine Produkte in Zukunft ohne genmanipulierte Zus\u00e4tze anzubieten. Nun sollen offensichtlich SportlerInnen als Versuchskaninchen f\u00fcr die Gentech-Industrie und eine neue Absatzstrategie herhalten. Die im Zusammenhang mit F\u00fctterungsversuchen von Gentech-Food an Ratten aufgekommene Debatte zeigte, dass die Langzeitwirkungen von genmanipulierten Lebensmitteln vor der Markteinf\u00fchrung nie gen\u00fcgend gepr\u00fcft wurden. Und neueste Studien weisen auf immer neue Umwelt- und Gesundheitsgefahren durch genmanipulierte Pflanzen hin. So soll das in den Gentech-Pflanzen h\u00e4ufig enthaltene Promotor-Gen zu gef\u00e4hrlichen Rekombinationen mit Viren neigen. Will Novartis die ungekl\u00e4rten Risiken jetzt mit einem Langzeit-F\u00fctterungsversuch am Menschen kl\u00e4ren? Oder will sie den Markt f\u00fcr genmanipulierte Esswaren testen? Auff\u00e4llig ist, dass der aus dem gleichen Haus stammende und von Inhalt und Verpackung her so gut wie deckungsgleiche Energieriegel \u00abIsostar\u00bb gem\u00e4ss Deklaration ohne genmanipuliertes Lecithin hergestellt worden ist. Damit erbringt Novartis den Tatbeweis: Zwingend ist die Verwendung von Gentech-Lecithin keineswegs. Ebensowenig ist es notwendig, Menschen und Umwelt einem unn\u00f6tigen Risiko auszusetzen, das einzig der Erh\u00f6hung der Profite der Agrochemie-Konzerne dient und den KonsumentInnen absolut keine Vorteile bringt.<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Greenpeace Schweiz, Medienabteilung 01 \/ 447 41 41<\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein neues Gentech-Produkt soll unter die Schweizer KonsumentInnen gebracht werden. Es heisst \u00abPowerplay Eiweissriegel\u00bb und wird von der Novartis-Tochter Wander vertrieben. 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