{"id":7426,"date":"1999-06-16T00:00:00","date_gmt":"1999-06-15T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7426\/gentech-in-us-babynahrung-novartis-mogelpackung-mit-doppeltem-boden\/"},"modified":"2019-05-30T08:05:30","modified_gmt":"2019-05-30T06:05:30","slug":"gentech-in-us-babynahrung-novartis-mogelpackung-mit-doppeltem-boden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7426\/gentech-in-us-babynahrung-novartis-mogelpackung-mit-doppeltem-boden\/","title":{"rendered":"Gentech in US-Babynahrung: Novartis-Mogelpackung mit doppeltem Boden"},"content":{"rendered":"<p><b>Von Greenpeace im Mai in den USA durchgef\u00fchrte Tests von Kinder- und S\u00e4uglingsnahrung brachten ans Tageslicht, dass eine Novartis-Porridge-Mischung f\u00fcr Kleinkinder sowohl genmanipulierten Mais als auch Gentech-Soja enth\u00e4lt. Dies, obwohl Novartis seinen Kunden und Kundinnen vorgaukelt, ihre Kindernahrung sei mit Sicherheit nicht genmanipuliert.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">New York\/Z\u00fcrich. <\/span><span class=\"text\"> Nachdem im letzten Herbst Untersuchungen von Greenpeace Schweiz ergeben hatten, dass Novartis-S\u00e4uglingsnahrung der Marke \u00abMamina Soja\u00bb genmanipulierte Organismen enthielt (nicht nur widerrechtlich undeklariert sondern sogar als \u00abbio\u00bb gekennzeichnet), nahm Novartis diese sofort vom Markt und versicherte, keine Gentech-Bestandteile mehr f\u00fcr Baby-Nahrung zu verwenden. Dies best\u00e4tigte Novartis in einem Schreiben vom 11. Juni dieses Jahres an Greenpeace: \u00abSomit k\u00f6nnen unsere Konsumentinnen und Konsumenten davon ausgehen, dass unsere Kindernahrung keine gentechnisch ver\u00e4nderten Organismen oder deren Bestandteile enth\u00e4lt.\u00bb heisst es da. Gleichzeitig verkauft der Pharma- und Agro-Riese in den USA aber weiterhin sein \u00abGerber Mixed Cereal\u00bb f\u00fcr Babies, das sowohl Novartis Bt-176-Mais (mit eingebauter Antibiotika-Resistenz!) als auch RoundupReady-Soja von Monsanto enth\u00e4lt. Bereits vor zwei Jahren hatte Novartis doppeltes Spiel betrieben: In einem Brief an den US-Pr\u00e4sidenten Bill Clinton machte sich der Konzern gegen die Deklaration von Gentech-Food und gegen die Trennung von nat\u00fcrlichen und gentechnisch manipulierten Zutaten stark \u2013 w\u00e4hrend er den KonsumentInnen gleichzeitig vollst\u00e4ndige Transparenz und Wahlfreiheit vorgaukelte. Man darf gespannt sein, wie Novartis den besorgten Eltern zu erkl\u00e4ren versucht, weshalb nicht auf beiden Seiten des Atlantiks die gleichen Qualit\u00e4ts- und Gesundheitsstandards gelten und welche Risiken Schweizer und Schweizerinnen beim Kauf von Novartis-Produkten f\u00fcr ihre Babies eingehen, sobald sie sich mit ihren Kindern ins Ausland wagen. Greenpeace fordert Novartis auf, das Gentech-Doppelspiel sofort zu beenden und den sch\u00f6nen Worten endlich Taten folgen zu lassen \u2013 genmanipulierte Organismen haben im Essen nichts zu suchen, und schon gar nicht in Baby-Nahrung.<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Bruno Heinzer, Koordinator der Genschutz-Kampagne 01 \/ 447 41 41 <br \/><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Greenpeace im Mai in den USA durchgef\u00fchrte Tests von Kinder- und S\u00e4uglingsnahrung brachten ans Tageslicht, dass eine Novartis-Porridge-Mischung f\u00fcr Kleinkinder sowohl genmanipulierten Mais als auch Gentech-Soja enth\u00e4lt. 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