{"id":7428,"date":"1999-06-06T00:00:00","date_gmt":"1999-06-05T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7428\/bundesrat-revidiert-atomgesetz-mit-samthandschuhen\/"},"modified":"2019-05-30T08:05:33","modified_gmt":"2019-05-30T06:05:33","slug":"bundesrat-revidiert-atomgesetz-mit-samthandschuhen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7428\/bundesrat-revidiert-atomgesetz-mit-samthandschuhen\/","title":{"rendered":"Bundesrat revidiert Atomgesetz mit Samthandschuhen"},"content":{"rendered":"<p><b>Grunds\u00e4tzlich begr\u00fcsst Greenpeace den Entscheid des Bundesrates, aus der Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente auszusteigen. Allerdings betrachtet die Umweltorganisation die den AKW-Betreibern einger\u00e4umte Frist bis zum Auslaufen der bestehenden Vertr\u00e4ge als unhaltbar. Die Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente verseucht die Umwelt massiv. J\u00fcngstes Beispiel: In Holland wird ein Transport mit Meerwasser festgehalten. Dieses Wasser hatte Greenpeace vor der Wiederaufarbeitungsanlage in La Hague (F) abgepumpt. Begr\u00fcndung der holl\u00e4ndischen Beh\u00f6rden f\u00fcr ihr Vorgehen: Beim Meerwasser handelt es sich um Atomm\u00fcll. Der Transport h\u00e4tte diese Woche die Schweiz erreichen sollen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Z\u00fcrich. So begr\u00fcssenswert der Entscheid des Bundesrates ist, aus der Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente auszusteigen: Der Ausstieg muss sofort erfolgen. Denn die Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente verseucht die Umwelt in einem unvorstellbaren Mass und w\u00e4re gem\u00e4ss Bundesamt f\u00fcr Gesundheit in der Schweiz selber verboten. Weiter w\u00fcrden durch einen sofortigen Ausstieg die Transporte in die Wiederaufarbeitung entfallen, bei denen sogar nach Lesart des Departementes Leuenberger keine Kontaminationsfreiheit garantiert werden kann. Gerade diese Kontaminationen waren es, die vor 13 Monaten zu einem Transportmoratorium f\u00fchrten, und die Behebung der Verseuchungen war gem\u00e4ss Bundesrat Leuenberger die Voraussetzung daf\u00fcr, weitere Transporte zu genehmigen. Dieses Versprechen ist nun ganz offensichtlich in Vergessenheit geraten. Weiter begr\u00fcsst Greenpeace den Grundsatzentscheid des Bundesrates, das Konzept f\u00fcr r\u00fcckholbare und kontrollierte Langzeitlagerung durch unabh\u00e4ngige Experten pr\u00fcfen und mit dem bisherigen Endlagerkonzept vergleichen zu lassen. Unter diesem Eindruck muss der Bundesrat die Bem\u00fchungen um ein nukleares Endlager am Wellenberg mindestens bis zum Vorliegen der Untersuchung sistieren. V\u00f6llig unverst\u00e4ndlich ist es f\u00fcr Greenpeace, dass der Fonds zur Entsorgung radioaktiver Abf\u00e4lle gem\u00e4ss bundesr\u00e4tlicher Botschaft w\u00e4hrend vierzig Jahren gespiesen wer-den kann. Denn der Bundesrat hat von der Initiative \u00abStrom ohne Atom\u00bb Kenntnis. Wird diese angenommen, so bezahlt das Volk einen Viertel der Entsorgungskosten radioaktiver Abf\u00e4lle, w\u00e4hrend sich die Atombarone ins F\u00e4ustchen lachen. Es liegt nun am Parlament, die Scharten auszuwetzen, die der Bundesrat im Entwurf des Elektrizit\u00e4tsmarkgesetzes hinterlassen hat.<\/p>\n<p><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Greenpeace Atomkampagne, Stefan F\u00fcglister, 079 400 88 31<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Grunds\u00e4tzlich begr\u00fcsst Greenpeace den Entscheid des Bundesrates, aus der Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente auszusteigen. Allerdings betrachtet die Umweltorganisation die den AKW-Betreibern einger\u00e4umte Frist bis zum Auslaufen der bestehenden Vertr\u00e4ge als unhaltbar.&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[42],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-7428","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","tag-energie","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7428","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7428"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7428\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7428"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7428"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7428"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=7428"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=7428"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}