{"id":7438,"date":"1999-06-01T00:00:00","date_gmt":"1999-05-31T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7438\/atommuell-aus-la-hague-greenpeace-baut-einleitungsroehre-fuer-radioaktive-abwaesser-in-den-zuerichsee\/"},"modified":"2019-05-30T08:05:49","modified_gmt":"2019-05-30T06:05:49","slug":"atommuell-aus-la-hague-greenpeace-baut-einleitungsroehre-fuer-radioaktive-abwaesser-in-den-zuerichsee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7438\/atommuell-aus-la-hague-greenpeace-baut-einleitungsroehre-fuer-radioaktive-abwaesser-in-den-zuerichsee\/","title":{"rendered":"Atomm\u00fcll aus La Hague: Greenpeace baut Einleitungsr\u00f6hre f\u00fcr radioaktive Abw\u00e4sser in den Z\u00fcrichsee"},"content":{"rendered":"<p><b>Greenpeace wird morgen Mittag mit dem Bau einer Einleitungsr\u00f6hre in den Z\u00fcrichsee beginnen. Dies, nachdem die Umweltorganisation radioaktives Abwasser aus dem Meer bei La Hague geholt hatte. Die Fl\u00fcssigabf\u00e4lle aus der Wiederaufarbeitung werden jetzt per Schiff nach Holland transportiert. Der f\u00fcr die Schweiz bestimmte Transport mit dem atomaren Abwasser wird vermutlich anfangs n\u00e4chster Woche in Z\u00fcrich eintreffen. Greenpeace gibt Schweizer Politikern und Atomindustriellen die M\u00f6glichkeit, den fl\u00fcssigen Atomm\u00fcll in den Z\u00fcrichsee zu leiten \u2013 und damit in der Schweiz zu machen, was sie t\u00e4glich im Ausland billigend mitverantworten. Denn in La Hague wird auch Schweizer Atomm\u00fcll aufgearbeitet.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Z\u00fcrich. Vor einigen Tagen holte Greenpeace radioaktiven Fl\u00fcssigabfall aus dem Meer vor La Hague. Das verseuchte Meerwasser stammt vom Ende der Pipeline, die Abwasser aus der Wiederaufarbeitungsanlage in den Ozean f\u00fchrt. Die Verseuchung des Meeres ist Alltag und geschieht mit h\u00f6chster politischer Billigung: Jedes Jahr pumpt La Hague 230 Millionen Liter radioaktives Abwasser ins Meer &#8211; mit dem Segen der franz\u00f6sischen Beh\u00f6rden. Jetzt bringt Greenpeace einen Teil des strahlenden Wassers zur\u00fcck in die Schweiz. Denn auch die Schweizer AKW liefern hochaktive, abgebrannte Brennelemente zur Wiederaufarbeitung nach La Hague. Zielort des Transports ist Z\u00fcrich. Mit dem Bau einer Abwasser-Pipeline f\u00fcr radioaktive Fl\u00fcssigabf\u00e4lle in den Z\u00fcrichsee zeigt Greeenpeace wie die Schweizer Atomindustrie einen Teil ihres Atomm\u00fclls entsorgt &#8211; n\u00e4mlich im Ausland ins Meer kippen. Greenpeace wird Vertreter der Atomindustrie, lokale und nationale Beh\u00f6rden einladen, die atomaren Abf\u00e4lle vor den Augen der Z\u00fcrcher Bev\u00f6lkerung in den Z\u00fcrichsee einzuleiten. Dies ist die letzte Konsequenz, will man der Atomindustrie Glauben schenken. Denn diese wird nicht m\u00fcde, die Harmlosigkeit dieser Entsorgungsart zu predigen. Mit der Einladung, die radioaktiven Abf\u00e4lle im Z\u00fcrichsee nach bew\u00e4hrter Praxis zu verw\u00e4ssern, will Greenpeace der \u00abaus-den-Augen-aus-dem-Sinn\u00bb-Politik einen Riegel schieben. Die Aktion soll auch die Schweizer Bev\u00f6lkerung wachr\u00fctteln. Die menschen- und umweltverachtende Art, wie die Wiederaufarbeiter den AnwohnerInnen in La Hague (F) und Sellafield (GB) gesundheitliche Risiken durch die Freisetzung strahlender Stoffe zumuten, muss gestoppt werden. Greenpeace wird den Passanten am Z\u00fcrichsee mit einer Protestkarte Gelegenheit geben, sich gegen die offizielle Atompolitik zu wenden. Die Aktion beginnt morgen gegen Mittag im Raume Z\u00fcrich. Der genaue Standort wird ab 11.00 Uhr \u00fcber 01 \/ 447 41 11 bekannt gegeben.<\/p>\n<p><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Stefan F\u00fcglister, Atom-Kampagne Greenpeace Schweiz 01 \/ 447 41 41<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Greenpeace wird morgen Mittag mit dem Bau einer Einleitungsr\u00f6hre in den Z\u00fcrichsee beginnen. Dies, nachdem die Umweltorganisation radioaktives Abwasser aus dem Meer bei La Hague geholt hatte. 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