{"id":7446,"date":"1999-06-02T00:00:00","date_gmt":"1999-06-01T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7446\/strahlendes-geschenk-der-atomlobby-radioaktives-abwasser-fuer-die-zuercherinnen\/"},"modified":"2019-05-30T08:06:03","modified_gmt":"2019-05-30T06:06:03","slug":"strahlendes-geschenk-der-atomlobby-radioaktives-abwasser-fuer-die-zuercherinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7446\/strahlendes-geschenk-der-atomlobby-radioaktives-abwasser-fuer-die-zuercherinnen\/","title":{"rendered":"Strahlendes Geschenk der Atomlobby: Radioaktives Abwasser f\u00fcr die Z\u00fcrcherInnen"},"content":{"rendered":"<p><b>Greenpeace hat heute beim Bellevue eine Pipeline f\u00fcr die Einleitung fl\u00fcssigen Atomm\u00fclls in den Z\u00fcrichsee gebaut. Nun wartet die Umweltorganisation auf eine Ladung mit verseuchtem Fl\u00fcssigabfall aus La Hague (F). Das radioaktive Abwasser befindet sich auf einem Greenpeace Schiff und soll heute im holl\u00e4ndischen Vlissingen auf einen Lastwagen verfrachtet werden. In der Schweiz wird Greenpeace Beh\u00f6rden und Atomindustrie einladen, das radioaktive Meerwasser eigenh\u00e4ndig in den Z\u00fcrichsee zu leiten. Kein Problem, sollte man meinen, beteuert die Atomlobby doch immer wieder, wie harmlos die \u00abEntsorgung per Abflussrohr\u00bb in La Hague sei. Greenpeace selbst leitet keine radioaktiven Abf\u00e4lle in den See.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Z\u00fcrich\/Vlissingen (NL). <\/span><span class=\"text\"> Am Z\u00fcrcher Bellevue markierten heute Mittag zehn Greenpeace AktivistInnen eine Atom-Sperrzone und verlegten ein Abflussrohr in den Z\u00fcrichsee. In den n\u00e4chsten Tagen sollen Schweizer AKW-Betreiber radioaktives Meerwasser aus der Umgebung der franz\u00f6sischen Wiederaufarbeitungsanlage La Hague in den Z\u00fcrichsee pumpen. Ein Transparent weist die PassantInnen auf das Problem hin: \u00abSo wird Schweizer Atomm\u00fcll entsorgt\u00bb. Mit der Aktion Z\u00fcrichsee nimmt Green-peace die Atomlobby beim Wort \u2013 beteuern die Wiederaufarbeiter doch immer wieder, wie harmlos es sei, radioaktives Abwasser per Verd\u00fcnnung aus dem Weg zu schaffen. Zumindest m\u00fcsste die Atomlobby erkl\u00e4ren, weshalb sie nicht wagt, in der Schweiz zu tun, was sie den Menschen in La Hague t\u00e4glich zumutet. Denn die Folgen der Wiederaufarbeitung sind verheerend: Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Kinder um La Hague doppelt so h\u00e4ufig an Leuk\u00e4mie erkranken wie im Landesdurchschnitt, Greenpeace Messungen beweisen, dass der Meeresgrund radioaktiv verstrahlt ist, Krebse und andere Meerestiere sind verseucht. Jedes Jahr leitet die Wiederaufarbeitungsfirma Cog\u00e9ma rund 230 Millionen Liter radioaktives Abwasser ins Meer \u2013 Abwasser, das aus der Wiederaufarbeitung von abgebrannten, hochradioaktiven Brennelementen stammt. Auch die Schweizer Atomindustrie beliefert La Hague mit Brennelementen und entsorgt auf diese Weise einen Teil ihrer Atomabf\u00e4lle. Greenpeace selbst wird keine radioaktiven Abw\u00e4sser in den Z\u00fcrichsee einleiten und damit die Umwelt verseuchen. Zudem verst\u00f6sst die \u00abEntsorgung per Abflussrohr\u00bb, wie sie in La Hague praktiziert wird, gegen die Schweizer Strahlenschutzgesetzgebung und erf\u00fcllt den Tatbestand einer umweltkriminellen Handlung.<\/p>\n<p> <\/span> <span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/> Stefan F\u00fcglister, Greenpeace Atom-Kampagne 01 \/ 447 41 41<\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Greenpeace hat heute beim Bellevue eine Pipeline f\u00fcr die Einleitung fl\u00fcssigen Atomm\u00fclls in den Z\u00fcrichsee gebaut. 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