{"id":7448,"date":"1999-05-31T00:00:00","date_gmt":"1999-05-30T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7448\/greenpeace-startet-ozon-kampagne\/"},"modified":"2019-05-30T08:06:06","modified_gmt":"2019-05-30T06:06:06","slug":"greenpeace-startet-ozon-kampagne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7448\/greenpeace-startet-ozon-kampagne\/","title":{"rendered":"Greenpeace startet Ozon-Kampagne"},"content":{"rendered":"<p><b>Greenpeace packt mit einer Kampagne das Ozonproblem an. Denn Ozonsmog wird akzeptiert und geschluckt, ebenso wie das Verkehrswachstum, die allgegenw\u00e4rtige Luftverschmutzung und die daraus resultierenden Gesundheitsfolgen \u2013 von chronischer Bronchitis bis h\u00e4ufigeren Asthmaanf\u00e4llen. Greenpeace Schweiz hat es sich deshalb zum Ziel gemacht, dem Vollzug der Luftreinhalteverordnung nachzuhelfen. Die Ozonkampagne wird dem Vollzugsnotstand in der schweizerischen Luftreinhaltepolitik auf den Grund gehen sowie L\u00f6sungen pr\u00e4sentieren.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Z\u00fcrich<\/span>.<br \/>\n<span class=\"text\"> Die Luftverschmutzung in der Schweiz ist bestens dokumentiert und schlecht bek\u00e4mpft. Der Verlauf und das Ausmass der Emissionen sind bekannt, ein ausgekl\u00fcgeltes Messnetz gibt Auskunft, wie oft und wie hoch die Grenzwerte f\u00fcr Stickoxide, Feinst\u00e4ube (PM 10) und Ozon \u2013 die wichtigsten unter den gesundheitssch\u00e4digenden Luftschadstoffen \u2013 \u00fcberschritten werden. Ebenso bekannt sind die gesundheitlichen Folgen der Luftverschmutzung, wie auch die Kosten, die j\u00e4hrlich wegen vermehrten Arztkonsultationen, Ernter\u00fcckg\u00e4ngen oder Ausfall von Arbeitstagen entstehen. Von der Dokumentation zur Ergreifung wirksamer Massnahmen ist es aber \u2013 anscheinend \u2013 ein weiter Weg. Die Luftreinhaltepolitik des Bundes und der Kantone hatte sich zum Ziel gesetzt, bereits 1995 eine Reduktion der Luftschadstoffe Stickoxid und fl\u00fcchtige organische Verbindungen \u2013 die sogenannten Vorl\u00e4uferschadstoffe aus denen unter Einwirkung von Sonnenlicht und warmen Temperaturen Ozon entsteht \u2013 auf dem Niveau von 1960 zu erreichen. Dies war jedoch weder im Zieljahr 1995 der Fall, noch wird dies in absehbarer Zukunft eintreffen. Die Prognosen des Bundesamtes f\u00fcr Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) sehen zudem d\u00fcster aus: Trotz Einf\u00fchrung von Lenkungsabgaben wie z.B. der leistungsabh\u00e4ngigen Schwerverkehrsabgabe sowie versch\u00e4rften Emissionsstandards (Euro 3-5) werden die Zielwerte f\u00fcr Stickoxide vorl\u00e4ufig nicht erreicht werden. W\u00e4chst zudem der Verkehr \u2013 als Hauptverursacher von Stickoxiden \u2013 wie prognostiziert ab 2005 erneut wieder an, muss \u00fcberdies mit einer Zunahme der NOx-Emissionen und damit auch der Ozonwerte gerechnet werden. F\u00fcr Greenpeace ist dieser Zustand nicht l\u00e4nger haltbar. Die Umweltorganisation ruft mit der diesj\u00e4hrigen Kampagne dazu auf, Gegensteuer zu geben. Mit einem Ozon-Messbus, Internet-Auftritten und diversen \u00dcberraschungen fordert Greenpeace diesen Sommer die rasche Umsetzung der Luftreinhalteverordnung unter dem Motto: \u00abGreenpeace Gute Luft Kampagne\u00bb, damit Kinder wieder draussen spielen k\u00f6nnen und Autos in der Garage geparkt werden. <\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Judith Bucher, Koordinatorin der Klima- und Verkehrskampagne <br \/>01 447 41 41<br \/>  <\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Greenpeace packt mit einer Kampagne das Ozonproblem an. 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