{"id":7452,"date":"1999-03-26T00:00:00","date_gmt":"1999-03-25T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7452\/mit-pollenscheuchen-gegen-gentech-saat\/"},"modified":"2019-05-30T08:06:12","modified_gmt":"2019-05-30T06:06:12","slug":"mit-pollenscheuchen-gegen-gentech-saat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7452\/mit-pollenscheuchen-gegen-gentech-saat\/","title":{"rendered":"Mit Pollenscheuchen gegen Gentech-Saat"},"content":{"rendered":"<p><b>Heute protestieren Greenpeace und die betroffene Bev\u00f6lkerung gegen Gentech-Experimente im aargauischen Oftringen. Dort will die Chemiefirma Pl\u00fcss-Staufer genmanipulierten Mais auss\u00e4en. Mit Traktoren, Pferden, Pollenscheuchen und Transparenten (\u00abGentech-Mais will kein Schwein, wann sieht das auch Pl\u00fcss-Staufer ein?\u00bb) ziehen die DemonstrantInnen an den zwei Testfeldern und dem Hauptsitz von Pl\u00fcss-Staufer vorbei. Die TeilnehmerInnen fordern das Bundesamt f\u00fcr Umwelt, Wald, Landschaft (BUWAL) auf, die Weichen zugunsten einer gesunden und gentechfreien Schweizer Landwirtschaft zu stellen und das Freisetzungsgesuch von Pl\u00fcss-Staufer abzulehnen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Oftringen. <\/span><span class=\"text\"> Am 11. November hatte der Oftringer Gentech-Konzern Pl\u00fcss-Staufer beim BUWAL um die Bewilligung ersucht, diesen Fr\u00fchling den genmanipulierten Mais T25 des Chemiekonzerns Hoechst\/AgrEvo auf zwei Oftringer Versuchsfeldern anzubauen. Die Pflanzen enthalten ein Antibiotikaresistenz-Gen und ein Herbizidresistenz-Gen \u2013 letzteres bedingt den Einsatz des firmeneigenen Unkrautvertilgers \u00abBasta\u00bb. Trotz breiter Opposition und zahlreicher Einsprachen beharrt Pl\u00fcss-Staufer auf dem Experiment. Doch die Bewilligung durch das BUWAL steht noch aus, obwohl die 90-t\u00e4gige Frist am 10. Februar abgelaufen ist. Offenkundig tut sich das Bundesamt sachlich und politisch schwer mit dem Entscheid. Kein Wunder \u2013 die Hinweise h\u00e4ufen sich, dass die Gentech-Saat mannigfache und unabsehbare Gefahren birgt: Der Wind transportiert Pollen der Gentech-Pflanzen \u00fcber weite Strecken auf benachbarte Felder. Der Bio-Mais des benachbarten Oftringer Biobauern w\u00fcrde sich damit selbst in Gentech-Mais verwandeln. Ein Gen-Transfer findet via Boden auch auf andere Lebewesen statt. F\u00fctterungsversuche bei Ratten haben gezeigt, dass Gentech-Pflanzen beim Verzehr zu direkten Gesundheitssch\u00e4digungen wie Hirnschrumpfung f\u00fchren k\u00f6nnen. Antibiotika-resistente Markergene bedrohen die Wirksamkeit von lebenswichtigen Medikamenten. Zudem birgt der transgene Mais ein neues Allergierisiko. \u00d6kologischer Unsinn ist ausserdem die Herbizid-Resistenz: Sie zementiert den systematischen Einsatz von Pflanzengift in der Landwirtschaft statt ihn zu eliminieren. Deshalb halten auch Bauernorganisationen solche Gentech-Experimente f\u00fcr sinnlos. Denn Bauern und Konsumenten tragen das Risiko, wenn die Chemiekonzerne die Natur zum konzerneigenen lukrativen Versuchslabor umbauen wollen. Falls Pl\u00fcss-Staufer weiterhin nicht gewillt ist, von der Gentech-Aussaat abzusehen, erwartet Greenpeace vom BUWAL eine R\u00fcckweisung des Gesuches. Das Oftringer Gentech-Experiment ist unn\u00f6tig, gef\u00e4hrlich, irreversibel und deswegen nicht verantwortbar.<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Bruno Heinzer, Koordinator Genschutz-Kampagne 01 \/ 447 41 41 <br \/> <\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute protestieren Greenpeace und die betroffene Bev\u00f6lkerung gegen Gentech-Experimente im aargauischen Oftringen. Dort will die Chemiefirma Pl\u00fcss-Staufer genmanipulierten Mais auss\u00e4en. 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