{"id":7460,"date":"1999-03-10T00:00:00","date_gmt":"1999-03-09T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7460\/dieselfahrzeuge-gefaehrden-die-gesundheit\/"},"modified":"2019-05-30T08:06:24","modified_gmt":"2019-05-30T06:06:24","slug":"dieselfahrzeuge-gefaehrden-die-gesundheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7460\/dieselfahrzeuge-gefaehrden-die-gesundheit\/","title":{"rendered":"Dieselfahrzeuge gef\u00e4hrden die Gesundheit"},"content":{"rendered":"<p><b>Auf dem Internationalen Automobilsalon in Genf haben rund 20 Aktivisten der Umweltorganisation Greenpeace heute vormittag damit begonnen, Aufkleber auf Windschutzscheiben und T\u00fcren der dort ausgestellten Dieselautos zu kleben. Auf den Aufklebern steht \u201eWarnung: Dieselruss verursacht Krebs\u201c. An die die Besucher des Salons werden Flugbl\u00e4tter verteilt, die \u00fcber die umwelt- und gesundheitssch\u00e4digende Wirkung von Diesel-Fahrzeugen informieren.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Genf. <\/span><span class=\"text\"> Wissenschaftlich ist erwiesen, dass Dieselruss Krebs erzeugt. Die mikroskopisch kleinen Russpartikel dringen tief in die Lunge ein. Neben ihrer krebserzeugenden Wirkung verst\u00e4rken sie Atemwegserkrankungen wie Bronchitis oder Asthma. Dieselmotoren stossen rund 40 % mehr Stickoxid als Benzinmotoren aus, einer der Hauptluft-schadstoffe. \u201eDer Diesel darf einzig aufgrund der erfolgreichen Lobbyarbeit der Autokonzerne ein Mehrfaches der sonst \u00fcblichen Werte von Stickoxiden und krebserzeugende Russpartikel ausstossen\u201c, sagt Greenpeace-Sprecher G\u00fcnter Hubmann in Genf. \u201eF\u00fcr Gesundheit und Umwelt aber ist einzig saubere Luft der Massstab. Abgasvorschriften m\u00fcssen von allen Autos gleichermassen eingehalten werden. Greenpeace fordert ein Ende dieser umwelt- und gesundheitszerst\u00f6renden Praxis&#187;. W\u00e4hrend die Autoindustrie die krebserzeugende Wirkung von Dieselabgasen ignoriert, preist sie die Diesel-Technik zugleich als umweltfreundliche Treibstoffspartechnik der Zukunft an. Doch Dieselkraftstoff ist auch bez\u00fcglich Verbrauch und Spritsparen keine Alternative. Diesel st\u00f6sst pro Liter 14 Prozent mehr klimasch\u00e4dliches Kohlendioxid aus als Benzin. Der Anteil von Dieselfahrzeugen auf dem PKW-Weltmarkt liegt bei f\u00fcnf Prozent und wird in verschiedenen L\u00e4ndern \u00fcber den Treibstoffpreis massiv gesteuert. Wenn Benzin und Diesel gleichviel kosten \u2013 wie z.B. in der Schweiz \u2013 entscheiden sich nur drei Prozent der K\u00e4ufer f\u00fcr einen Diesel-PKW. \u201eWenn die Autoindustrie ihre Selbstverpflichtung zur Verbrauchsreduzierung ernst nehmen w\u00fcrde, m\u00fcsste sie unverz\u00fcglich Treibstoffspartechniken bei Benzinern umsetzen, statt die Verbraucher mit der krebserzeugenden Null\u00f6sung Diesel irrezuf\u00fchren\u201c, so G\u00fcnter Hubmann. Rasch wirksame Treibstoffspartechnik muss bei Benzinautos ansetzen. Greenpeace hat deshalb als \u201eerste Hilfe\u201c f\u00fcr das Klima mit dem Umbau eines Benzinautos, dem Twingo SmILE, bewiesen, dass der Verbrauch heutiger Benzinfahrzeuge mit vorhandener Technik und ohne Mehrkosten um die H\u00e4lfte reduziert werden kann.<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Am Automobilsalon in Genf: <br \/>G\u00fcnter Hubmann (dt., engl.) 0049 172 664 21 73 und <br \/>Clemens Tolusso (frz.) Tel. 022 731 02 09 <br \/> Ein Hintergrundpapier zum Thema Diesel erhalten Sie bei <br \/>Greenpeace Schweiz 01 \/ 447 41 41<br \/><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf dem Internationalen Automobilsalon in Genf haben rund 20 Aktivisten der Umweltorganisation Greenpeace heute vormittag damit begonnen, Aufkleber auf Windschutzscheiben und T\u00fcren der dort ausgestellten Dieselautos zu kleben. 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