{"id":7462,"date":"1999-04-15T00:00:00","date_gmt":"1999-04-14T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7462\/buwal-entscheid-greenpeace-begruesst-den-sieg-der-vernunft\/"},"modified":"2019-05-30T08:06:27","modified_gmt":"2019-05-30T06:06:27","slug":"buwal-entscheid-greenpeace-begruesst-den-sieg-der-vernunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7462\/buwal-entscheid-greenpeace-begruesst-den-sieg-der-vernunft\/","title":{"rendered":"BUWAL-Entscheid: Greenpeace begr\u00fcsst den Sieg der Vernunft"},"content":{"rendered":"<p><b>Greenpeace ist hocherfreut \u00fcber den \u00fcberraschenden Entscheid des Bundesamts f\u00fcr Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL), den versuchsweisen Anbau von Gentech-Mais und Gentech-Kartoffeln abzulehnen. Offenbar hat das BUWAL die zahlreichen Bedenken, welche die Umweltorganisation gegen die unn\u00f6tigen und gef\u00e4hrlichen Gen-Experimente vorgelegt hat, ernst genommen. Mit dem heutigen Entscheid macht das BUWAL einen Schritt in die richtige Richtung \u2013 zugunsten einer nachhaltigen Landwirtschaft und gegen eine chemielastige und genmanipulierte Agrarproduktion.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Bern\/Z\u00fcrich. Weltweit w\u00e4chst die Skepsis bei<br \/>\nWissenschaftern gegen\u00fcber der Anwendung der Gentechnologie bei<br \/>\nNahrungsmitteln. Europ\u00e4ische Staaten wie Frankreich, D\u00e4nemark,<br \/>\nNorwegen, Griechenland oder England haben ein Moratorium oder<br \/>\nVerbot f\u00fcr Freisetzungen erlassen. Auch in Asien nimmt der Druck<br \/>\ngegen den Anbau gentechnisch ver\u00e4nderter Pflanzen zu. In Thailand<br \/>\netwa ist der Anbau von genmanipuliertem Reis verboten.<br \/>\nOffensichtlich nehmen jetzt auch die Schweizer Beh\u00f6rden die<br \/>\nWarnungen von Umweltorganisationen und vielen WissenschafterInnen<br \/>\nzur Kenntnis. Der BUWAL-Entscheid bedeutet, dass Schweizer<br \/>\nKonsumentInnen, die keinen Gentech-Food essen und genmanipulierter<br \/>\nImportware ausweichen wollen, weiterhin auf einheimische<br \/>\nAgrarprodukte zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnen. Greenpeace ist hocherfreut \u00fcber<br \/>\nden Entscheid und nimmt mit Befriedigung zur Kenntnis, dass sich<br \/>\ndie Meinung der Umweltorganisation beim BUWAL durchgesetzt hat.<br \/>\nBereits Ende letzten Jahres, nachdem die Freisetzungsgesuche<br \/>\neingereicht worden waren, legte Greenpeace beim BUWAL Einspruch<br \/>\ngegen die geplanten Gen-Experimente ein und legte umfangreiche<br \/>\nStudien zur Umwelt- und Gesundheitsgef\u00e4hrdung vor. Dies trug<br \/>\noffenbar Fr\u00fcchte, ebenso wie die \u00c4ngste und Proteste der<br \/>\nbetroffenen Anwohner und Biobauern. Die Opposition gegen die<br \/>\nGentech-Freiland-Experimente hatte sich in den letzten Monaten in<br \/>\nzahlreichen Einsprachen und Protestschreiben ans BUWAL und das<br \/>\nDepartement Leuenberger (UVEK), sowie in einer Demonstration in<br \/>\nOftringen am Standort der geplanten Versuchsfelder ge\u00e4ussert.<br \/>\nGreenpeace wird sich weiterhin daf\u00fcr einsetzen, dass in der Schweiz<br \/>\nauch in Zukunft keine Gentech-Pflanzen wachsen.<\/p>\n<p><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Greenpeace Genschutz-Kampagne, Bruno Heinzer 01 \/ 447 41 41<br \/>\noder<\/p>\n<p>079 \/ 400 88 31<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Greenpeace ist hocherfreut \u00fcber den \u00fcberraschenden Entscheid des Bundesamts f\u00fcr Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL), den versuchsweisen Anbau von Gentech-Mais und Gentech-Kartoffeln abzulehnen. 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