{"id":7464,"date":"1999-03-15T00:00:00","date_gmt":"1999-03-14T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7464\/begleitmassnahmen-des-bundesrates-zu-wenig-zu-spaet\/"},"modified":"2019-05-30T08:06:31","modified_gmt":"2019-05-30T06:06:31","slug":"begleitmassnahmen-des-bundesrates-zu-wenig-zu-spaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7464\/begleitmassnahmen-des-bundesrates-zu-wenig-zu-spaet\/","title":{"rendered":"Begleitmassnahmen des Bundesrates: zu wenig, zu sp\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p><b>Greenpeace Schweiz erteilt dem heute durch den Bundesrat vorgestellten Massnahmenpaket zur Abfederung des Landverkehrsabkommens Schweiz &#8211; EU die Note \u00abungen\u00fcgend\u00bb: Von Verlagerung gem\u00e4ss Alpenschutzartikel keine Spur. Das Bundesr\u00e4tliche Konzept l\u00e4sst den Verkehr bis 2004 &#8211; notabene das Zieljahr zur Umsetzung der Alpeninitiative &#8211; praktisch ungebremst anschwellen, anstatt bereits ab 2000 eine massgebliche Reduktion des alpenquerenden G\u00fcterverkehrs anzustreben. Zudem sind die vorgesehenen finanziellen Mittel f\u00fcr die Verlagerung ungen\u00fcgend. Eine Reduktion im Sinne der Alpeninitiative w\u00e4re aber durchaus m\u00f6glich, wie das durch die Umweltverb\u00e4nde und Gewerkschaften bereits im Februar vorgelegte Verlagerungsgesetz beweist.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Z\u00fcrich. <\/span><span class=\"text\"> Der Bundesrat will ab 2008 noch 700\u2019000 bis eine Million alpenquerende LKW-Fahrten zulassen. Dem steht die Forderung der Alpeninitiative von maximal 500\u2019000 LKWs bis 2005 gegen\u00fcber. Diese Absicht des Bundesrates, den Alpenschutz nur mittelfristig umzusetzen, ist aus Umweltperspektive sowie aus Sicht der AnwohnerInnen von Transitachsen schlichtwegs unakzeptabel. Die heute durch den Bundesrat verabschiedeten Begleitmassnahmen sind deshalb nicht nur ungen\u00fcgend, sondern der Bundesrat gibt quasi den offiziellen Segen zur Nicht-Umsetzung des Alpenschutzartikels. Abgesehen von der staats- wie umweltpolitisch unakzeptablen Signalwirkung wird es dem Bundesrat zudem auch mit diesem Konzept nicht gelingen, die anvisierte Verlagerung zu erreichen. Die finanziellen Mittel sind f\u00fcr die Verlagerung zu gering bemessen und der Anreiz zur Verlagerung m\u00fcsste sobald als m\u00f6glich kommen und nicht erst, wenn der L\u00f6tschberg erstellt ist. Denn die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass einmal von der Bahn verlorene Marktanteile unwiderruftlich verloren sind. Als Fazit bleibt: Der Bundesrat ist offensichtlich weder gewillt, den Alpenschutzartikel fristgerecht umzusetzen noch nimmt er seine Pflichten als H\u00fcter von Luftreinhaltung und Gesundheit ernst. Greenpeace Schweiz ist nicht bereit, ein solches Laissez-Faire zu tolerieren und fordert den Bundesrat auf, mit der Botschaft zu den Bilateralen Ver-tr\u00e4gen diese Fehler zu korrigieren und eine frist- und sachgerechte Umsetzung des Alpenschutzartikels zu garantieren.<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Judith Bucher, Koordinatorin der Klima-\/Verkehrskampagne <br \/>Greenpeace Schweiz 01 447 41 41<br \/><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Greenpeace Schweiz erteilt dem heute durch den Bundesrat vorgestellten Massnahmenpaket zur Abfederung des Landverkehrsabkommens Schweiz &#8211; EU die Note \u00abungen\u00fcgend\u00bb: Von Verlagerung gem\u00e4ss Alpenschutzartikel keine Spur. 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