{"id":7466,"date":"1999-04-27T00:00:00","date_gmt":"1999-04-26T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7466\/mehr-arbeitsplaetze-durch-oekologisches-wirtschaften-greenpeace-stellt-nachhaltigkeits-studie-der-prognos-ag-vor\/"},"modified":"2019-05-30T08:06:34","modified_gmt":"2019-05-30T06:06:34","slug":"mehr-arbeitsplaetze-durch-oekologisches-wirtschaften-greenpeace-stellt-nachhaltigkeits-studie-der-prognos-ag-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7466\/mehr-arbeitsplaetze-durch-oekologisches-wirtschaften-greenpeace-stellt-nachhaltigkeits-studie-der-prognos-ag-vor\/","title":{"rendered":"Mehr Arbeitspl\u00e4tze durch \u00f6kologisches Wirtschaften &#8211; Greenpeace stellt Nachhaltigkeits-Studie der Prognos AG vor"},"content":{"rendered":"<p><b>Das beim Umweltgipfel in Rio 1992 vereinbarte Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung ist keine hohle Zauberformel, sondern Wegweiser f\u00fcr die gleichzeitige F\u00f6rderung von Besch\u00e4ftigung und Umweltschutz. Das belegt eine Studie \u00fcber die Arbeitsplatzeffekte einer nachhaltigen Entwicklung in Deutschland, \u00d6sterreich und der Schweiz, die Greenpeace beim Wirtschaftsforschungsunternehmen Prognos AG in Basel in Auftrag gegeben und heute an einer Pressekonferenz in Z\u00fcrich vorgestellt hat.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Z\u00fcrich. <\/span><span class=\"text\"> Die Studie ermittelt erstmalig eine die wirtschaftlichen Sektoren \u00fcbergreifende Gesamtabsch\u00e4tzung des Arbeitsplatzpotentials nachhaltigen Wirtschaftens. Sie kommt f\u00fcr die Schweiz zu dem Ergebnis, dass das Ziel einer Senkung des Verbrauchs nichterneuerbarer Energie um \u00fcber 30 Prozent und des Materialverbrauchs um 25 Prozent bis zum Jahr 2020 erreichbar ist. Vergleichsbasis ist jeweils das Jahr 1990. Prognos sch\u00e4tzt auf der Grundlage bereits heute bekannter Produktionsverfahren einen Nettogewinn von mindestens 17\u2019900 Arbeitspl\u00e4tzen. Bei den Berechnungen wurden staatliche F\u00f6rderprogramme und Massnahmen wie die Senkung der Lohnnebenkosten ausgeschlossen, dennoch ist die Arbeitsplatzbilanz positiv. \u00abDas Argument, umweltvertr\u00e4gliches Wirtschaften bedrohe Arbeitspl\u00e4tze, stimmt schlicht nicht\u00bb, kommentiert Hans Hildbrand von Greenpeace Schweiz. \u00abSelbst bei konservativster Rechnung ist die Tendenz positiv. Das zeigt: Wer auf Nachhaltigkeit setzt, kann in der Besch\u00e4ftigungspolitik nichts falsch machen.\u00bb Anders als in bisherigen Studien untersucht Prognos das Arbeitsplatzpotential nachhaltiger Produktions- und Verfahrenstechniken und vergleicht sie mit einer Entwicklung auf Basis des \u00abWeiter wie bisher\u00bb. 66 Produkte und Produktlinien werden analysiert, die von besonderer Bedeutung f\u00fcr eine umweltschonende und sparsame Wirtschaftsweise sind und bereits heute wirtschaftlich oder ann\u00e4hernd wirtschaftlich genutzt werden k\u00f6nnen. Dazu geh\u00f6ren Solar- und Windenergie, umfassende Energiedienstleistungen, W\u00e4rmed\u00e4mmung, verdichtetes Bauen, Car-Sharing, Recycling-Technologien in der Kfz- und Metallproduktion oder die \u00f6kologische Landwirtschaft. Diese werden anderen Bereichen gegen\u00fcbergestellt, bei denen Arbeitsplatzverluste zu erwarten sind. \u00abDie errechneten Besch\u00e4ftigungseffekte zeigen nur die Untergrenze des Besch\u00e4ftigungspotentials einer Entwicklung in Richtung Nachhaltigkeit\u00bb, so Prognos. \u00abSie k\u00f6nnen also durchaus als mindestens erreichbar bezeichnet werden.\u00bb Die Studie kommt zu dem Schluss, dass mit einer Umstellung in Richtung Nachhaltigkeit ohne wirtschaftliche Einbr\u00fcche unmittelbar begonnen werden kann. \u00abEs gibt ausreichend Spielraum f\u00fcr eine \u00f6kologische Wende\u00bb, sagt Hans Hildbrand. \u00abHandlungsspielraum f\u00fcr die Politik ist gegeben, um den Umstieg auf nachhaltigeres Wirtschaften zu erleichtern. Es sind nicht die drohenden Arbeitsplatzverluste, die den notwendigen Ver\u00e4nderungen im Wege stehen, sondern der Strukturkonservatismus altbackener Wirtschaftslobbyisten.\u00bb<\/p>\n<p> <\/span> <span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/> Greenpeace Medienabteilung, 01 447 41 11. <\/p>\n<p> Sie k\u00f6nnen die Studie (350 Seiten) auch online bestellen oder eine Kurzfassung (ca. 20 Seiten) im PDF-Format runterladen.<br \/><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das beim Umweltgipfel in Rio 1992 vereinbarte Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung ist keine hohle Zauberformel, sondern Wegweiser f\u00fcr die gleichzeitige F\u00f6rderung von Besch\u00e4ftigung und Umweltschutz. 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