{"id":7482,"date":"1999-02-23T00:00:00","date_gmt":"1999-02-22T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7482\/biosafety-verhandlungen-endgueltig-gescheitert-greenpeace-fordert-nationale-import-verbote\/"},"modified":"2019-05-30T08:07:00","modified_gmt":"2019-05-30T06:07:00","slug":"biosafety-verhandlungen-endgueltig-gescheitert-greenpeace-fordert-nationale-import-verbote","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7482\/biosafety-verhandlungen-endgueltig-gescheitert-greenpeace-fordert-nationale-import-verbote\/","title":{"rendered":"Biosafety-Verhandlungen endg\u00fcltig gescheitert &#8211; Greenpeace fordert nationale Import-Verbote"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Konferenz \u00fcber ein internationales Abkommen zum Handel mit gentechnisch ver\u00e4nderten Organismen im kolumbianischen Cartagena ist heute nach zehnt\u00e4gigen Verhandlungen gescheitert. Nicht einmal auf ein Kompromissangebot der Europ\u00e4ischen Union konnten sich die 135 Teilnehmerl\u00e4nder einigen. Greenpeace fordert jetzt alle Staaten auf, den Import von gentechnisch ver\u00e4nderten Produkten durch nationale Gesetzgebung generell zu verbieten, solange es keine international g\u00fcltigen Sicherheitsvereinbarungen gibt.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Cartagena (Kolumbien). <\/span><span class=\"text\"> Vor allem die kompromisslose Haltung der USA verhinderte das Zustandekommen des &#171;Biosafety-Protocols&#187;. Die sogenannte Miami-Gruppe, der neben den USA auch Kanada, Argentinien, Australien, Chile und Uruguay angeh\u00f6ren, forderte, dass Lebensmittel und landwirtschaftliche Produkte komplett vom Protokoll ausgenommen werden sollten. Damit h\u00e4tte das Abkommen \u00fcber 90% der international gehandelten G\u00fcter nicht erfasst. Lediglich der internationale Handel mit Saatgut w\u00e4re geregelt worden. &#171;Es ist \u00fcberdeutlich geworden, dass einige wenige Staaten im Auftrag der Gentech-Industrie systematisch auf ein Scheitern der Verhandlungen hingearbeitet haben. Eine kleine Gruppe Saatgut exportierender L\u00e4nder und weltweit handelnder Gentechnik-Unternehmen versucht, die Welt mit ihren Risikoprodukten zu f\u00fcttern und die von Nahrungsmittelimporten abh\u00e4ngigen L\u00e4nder zu erpressen. Es ist aber ein politisch bedeutendes Signal, dass die EU sich gemeinsam mit den Entwicklungsl\u00e4ndern auf die Seite von Umwelt und Verbrauchern gestellt hat. Die Industrie hat hier einen Pyrrhussieg errungen. Viele Staaten werden unter diesen Bedingungen den unkontrollierten Import von genmanipulierten Produkten nicht l\u00e4nger hinnehmen&#187;, sagt Christoph Then, Gentechnik-Experte bei Greenpeace. Besonders die Rolle der USA werde weltweit f\u00fcr Ver\u00e4rgerung sorgen, da diese nie beabsichtigt h\u00e4tten, das Abkommen zu unterzeichnen, und ohnehin offiziell gar nicht zu den Teilnehmerdelegationen geh\u00f6rten. Die Verhandlungen um das Protokoll wurden nunmehr ausgesetzt. Es ist geplant, bis zum Mai 2000 auf einer weiteren Konferenz in Nairobi das Prokoll doch noch zu verabschieden.<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Greenpeace International<br \/><\/span><\/p>\n<p><span class=\"linkliste\"><a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\" title=\"\u00d6ffnet einen externen Link in einem neuen Fenster\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.greenpeace.org<\/a><br \/>                                      <\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Konferenz \u00fcber ein internationales Abkommen zum Handel mit gentechnisch ver\u00e4nderten Organismen im kolumbianischen Cartagena ist heute nach zehnt\u00e4gigen Verhandlungen gescheitert. 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