{"id":7492,"date":"1998-11-01T00:00:00","date_gmt":"1998-10-31T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7492\/klima-hoechste-alarmstufe-fuer-eisbaeren-klima-erwaermt-sich\/"},"modified":"2019-05-30T08:07:16","modified_gmt":"2019-05-30T06:07:16","slug":"klima-hoechste-alarmstufe-fuer-eisbaeren-klima-erwaermt-sich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7492\/klima-hoechste-alarmstufe-fuer-eisbaeren-klima-erwaermt-sich\/","title":{"rendered":"Klima: H\u00f6chste Alarmstufe f\u00fcr Eisb\u00e4ren &#8211; Klima erw\u00e4rmt sich"},"content":{"rendered":"<p><b>Zum Auftakt des vierten Weltklimagipfels in Buenos Aires hat Greenpeace davor gewarnt, dass Eisb\u00e4ren durch den Treibhauseffekt vom Aussterben bedroht sind. Grund daf\u00fcr ist nach Erkenntnissen der internationalen Umweltschutzorganisation der R\u00fcckgang des arktischen Eises infolge der Erderw\u00e4rmung.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Z\u00fcrich\/Buenos Aires. <\/span><span class=\"text\"> Eisb\u00e4ren k\u00f6nnten zu den ersten Opfern des Treibhauseffekts geh\u00f6ren, so Steve Sawyer, Leiter der Arktis-Expedition von Greenpeace. &#171;Vielleicht m\u00fcssen wir es noch erleben, dass sie aussterben.&#187; Eisb\u00e4ren ern\u00e4hren sich fast nur von Robben, die sie von der Kante einer Eisscholle oder vom Rand eines Eislochs aus fangen, wenn diese zum Luftholen auftauchen. Bisher waren Alaska und die Nordk\u00fcste Russlands fast das ganze Jahr hindurch mit dem Packeis der Arktis verbunden. Das Greenpeace-Schiff &#171;Arctic Sunrise&#187; musste in diesem Jahr rund 270 Kilometer weiter nach Norden fahren, um bis zur Eiskante vorzustossen. F\u00fcr die B\u00e4ren ist das Eis unerreichbar. Auf der Suche nach Nahrung dringen sie daher h\u00e4ufig in bewohnte Gegenden vor, wo sie im M\u00fcll nach Futter suchen. Unter diesen Umst\u00e4nden k\u00f6nnen sie sich nicht genug Speck anfressen, um den Winter zu \u00fcberleben. Auch Teilnehmer einer amerikanisch-kanadischen Expedition, die \u00fcber ein Jahr an Bord eines kanadischen Eisbrechers im Packeis festsassen, hatten ausreichend Gelegenheit, die Eisdecke zu untersuchen. Ihre Beobachtungen best\u00e4tigen die Aussagen von Greenpeace: Die noch bestehende Eisschicht sei viel d\u00fcnner geworden, so die Wissenschaftler. An vielen Stellen, wo das Eis fr\u00fcher zwei bis drei Meter dick gewesen sei, w\u00fcrden jetzt nur noch eineinhalb Meter gemessen. Die westliche Arktis erw\u00e4rmt sich mindestens zweimal so schnell wie der Rest der Welt. Auch andere Arten sind vom Aussterben bedroht &#8211; zum Beispiel das Karibu, eine arktische Rentierart. Greenpeace und die Organisation &#171;Arctic Network&#187; haben \u00fcberdies Aussagen der Ureinwohner Alaskas \u00fcber die alarmierenden Anzeichen f\u00fcr einen Klimawandel dokumentiert. &#171;Die Delegierten in Buenos Aires m\u00fcssen erkennen, dass die Klimaver\u00e4nderung nicht erst in der Zukunft, sondern schon jetzt geschieht&#187;, sagte Steve Sawyer. Um die Teilnehmer des Klimagipfels aus 180 Staaten an ihre Verantwortung zu erinnern, hatten Greenpeace-Aktivisten am Morgen an das Wahrzeichen von Buenos Aires, einen 70 Meter hohen Obelisken, ein Riesenbanner geh\u00e4ngt &#8211; die Botschaft war deutlich: &#171;Rettet das Klima, saubere Energien jetzt!&#187;<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Greenpeace International<br \/><\/span><\/p>\n<p><span class=\"linkliste\"><a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\" title=\"\u00d6ffnet einen externen Link in einem neuen Fenster\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.greenpeace.org<\/a><br \/>                                      <\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Auftakt des vierten Weltklimagipfels in Buenos Aires hat Greenpeace davor gewarnt, dass Eisb\u00e4ren durch den Treibhauseffekt vom Aussterben bedroht sind. 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