{"id":7494,"date":"1998-12-06T00:00:00","date_gmt":"1998-12-05T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7494\/belgien-steigt-aus-wiederaufarbeitung-aus-schweiz-muss-nachziehen\/"},"modified":"2019-05-30T08:07:21","modified_gmt":"2019-05-30T06:07:21","slug":"belgien-steigt-aus-wiederaufarbeitung-aus-schweiz-muss-nachziehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7494\/belgien-steigt-aus-wiederaufarbeitung-aus-schweiz-muss-nachziehen\/","title":{"rendered":"Belgien steigt aus Wiederaufarbeitung aus &#8211; Schweiz muss nachziehen"},"content":{"rendered":"<p><b>Der belgische Energieminister hat bekanntgegeben, dass sich Belgien aus den existierenden Vertr\u00e4gen f\u00fcr die Wiederaufarbeitung von abgebrannten Brennelementen zur\u00fcckzieht. Die Umweltorganisatioin Greenpeace gratuliert der belgischen Regierung f\u00fcr diesen Schritt und fordert den schweizerischen Bundesrat auf, dem belgischen Beispiel zu folgen. Am kommenden Samstag veranstaltet Greenpeace eine Mahnwache f\u00fcr die Opfer der Wiederaufarbeitung vor dem AKW G\u00f6sgen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"text\">Br\u00fcssel\/Z\u00fcrich. Der belgische Verteidigungs- und Energieminister Fran\u00e7ois Poncelet machte seine Ank\u00fcndigung bei einer Pressekonferenz, an der er das belgische Energieprogramm der n\u00e4chsten Jahre vorstellte. Er erkl\u00e4rte, dass die Vertr\u00e4ge, welche die belgischen AKW 1990 f\u00fcr die Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente nach dem Jahr 2000 mit der franz\u00f6sischen Gesellschaft Cog\u00e9ma abgeschlossen haben, ohne Kostenfolge gek\u00fcndigt w\u00fcrden. Die Vertr\u00e4ge beliefen sich auf eine Menge von \u00fcber 2000 Tonnen abgebrannter Brennelemente und hatten einen Wert von \u00fcber einer Milliarde Schweizer Franken. Belgien geh\u00f6rte bisher zu den wichtigsten Kunden der franz\u00f6sischen Wiederaufarbeitung. Greenpeace hat den Schritt der belgischen Regierung begr\u00fcsst und fordert von Energieminister Moritz Leuenberger, den Ausstieg aus der Wiederaufarbeitung f\u00fcr die Schweiz sofort an die Hand zu nehmen. Nachdem die belgische Regierung bewiesen hat, dass der Ausstieg auch aus bestehenden Vertr\u00e4gen ohne Kostenfolge m\u00f6glich ist, ist nach Auffassung der Umweltorganisation auch der letzte (vorgeschobene) Grund weggefallen, an der Wiederaufarbeitung festzuhalten. Um die schweizerischen AKW-Betreiber und die Beh\u00f6rden an ihre Verantwortung zu erinnern, veranstaltet Greenpeace am n\u00e4chsten Samstag ab 16 Uhr eine \u00f6ffentliche Mahnwache vor dem AKW G\u00f6sgen. Dieser Anlass unter dem Titel \u00abEine Kerze f\u00fcr Gemma\u00bb findet zum Gedenken an Gemma d\u00b4Arcy statt, welche im Alter von sechs Jahren an Leuk\u00e4mie starb. Sie wuchs wenige Kilometern entfernt von der englischen Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield auf. In der Region von Sellafield treten die sonst sehr seltenen Krebsf\u00e4lle bei Kindern vierzehn mal mehr auf als im britischen Landesdurchschnitt.<\/p>\n<p> <\/span> <span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/> Ueli M\u00fcller, Atomkampagne Greenpeace Schweiz 01 \/ 447 41 41<br \/> <\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der belgische Energieminister hat bekanntgegeben, dass sich Belgien aus den existierenden Vertr\u00e4gen f\u00fcr die Wiederaufarbeitung von abgebrannten Brennelementen zur\u00fcckzieht. Die Umweltorganisatioin Greenpeace gratuliert der belgischen Regierung f\u00fcr diesen Schritt und&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[42],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-7494","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","tag-energie","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7494","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7494"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7494\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7494"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7494"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7494"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=7494"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=7494"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}