{"id":7510,"date":"1998-10-28T00:00:00","date_gmt":"1998-10-27T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7510\/la-hague-stop-it-chirac\/"},"modified":"2019-05-30T08:07:46","modified_gmt":"2019-05-30T06:07:46","slug":"la-hague-stop-it-chirac","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7510\/la-hague-stop-it-chirac\/","title":{"rendered":"La Hague: Stop it, Chirac!"},"content":{"rendered":"<p><b>AktivistInnen der Umweltorganisation Greenpeace protestieren anl\u00e4sslich des Besuchs des franz\u00f6sischen Staatspr\u00e4sidenten Jacques Chirac gegen die Wiederaufarbeitungsanlage in La Hague. Sie fordern auf einem Transparent die unverz\u00fcgliche Stillegung der \u00abPlutoniumfabrik\u00bb im Nordwesten Frankreichs, wo auch Schweizer Atomm\u00fcll wiederaufgearbeitet wird.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"text\">Bellinzona\/Z\u00fcrich. Ein Transparent mit der Aufschrift \u00abArr\u00eatez La Hague, Monsieur Chirac!\u00bb empfing den franz\u00f6sischen Staatspr\u00e4sidenten Jacques Chirac bei seinem Besuch in Bellinzona. Ins Zentrum der Kritik stellt Greenpeace die Wiederaufarbeitung von Atomm\u00fcll. Seit Anfang 1997 ist in Frankreich eine heftige Diskussion \u00fcber die Blutkrebsgef\u00e4hrdung in Zusammenhang mit der Anlage in La Hague entbrannt. \u00c4hnlich wie in der Umgebung der britischen Anlage in Sellafield hatten franz\u00f6sische Wissenschafter ein \u00fcberdurchschnittlich hohes Krebsrisiko bei Kindern und Jugendlichen festgestellt, welche im Umkreis von 35 Kilometern von La Hague wohnten. Der Atlantik wird durch die Einleitung von radioaktiven Fl\u00fcssigabf\u00e4llen weitr\u00e4umig verseucht. Die radioaktive Spur aus den Wiederaufarbeitungsanlagen zieht sich von Skandinavien \u00fcber die Arktis bis an die K\u00fcsten Kanadas. Anwohner aus der Umgebung von La Hague haben gegen die Schweizer Atomindustrie, welche Atomm\u00fcll in La Hague aufbereiten l\u00e4sst, in diesem Sommer eine Strafanzeige bei der Bundesanwaltschaft eingereicht. Greenpeace hat diese Woche ein Messprogramm um La Hague lanciert, um die akute Gef\u00e4hrdung durch die Abgabe von radioaktiven Stoffen zu dokumentieren. Die Wiederaufarbeitung wurde aus milit\u00e4rischen Gr\u00fcnden entwickelt. Im Vordergrund stand die Nutzung von Plutonium zum Bau von Atombomben. Separiertes Plutonium stellt eine permanente Gefahr f\u00fcr kommende Generationen dar. Es ist hochtoxisch (ein Millionstelgramm kann Lungenkrebs ausl\u00f6sen), seine Halbwertszeit betr\u00e4gt mehrere tausend Jahre. Die Wiederaufarbeitung von Atomm\u00fcll macht keinen Sinn. Mit der Schliessung des Schnellen Br\u00fcters Creys-Malville, welcher auch mit Schweizer Plutonium betrieben wurde, und durch das angek\u00fcndigte Wiederaufarbeitungsverbot der deutschen Regierung wird auch die Schweiz auf einem Plutoniumberg sitzen bleiben. Das ist eine unzumutbare Hypothek f\u00fcr kommende Generationen. Greenpeace fordert Staatspr\u00e4sident Chirac und Bundespr\u00e4sident Cotti auf, den Ausstieg aus der Plutoniumproduktion einzuleiten und damit einen Beitrag zum Abbau der milit\u00e4rischen und zivilen atomaren Bedrohung zu leisten.<\/p>\n<p> <\/span> <span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/> Stefan F\u00fcglister, Atomkampagne Greenpeace Schweiz 01 \/ 447 41 41<br \/><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>AktivistInnen der Umweltorganisation Greenpeace protestieren anl\u00e4sslich des Besuchs des franz\u00f6sischen Staatspr\u00e4sidenten Jacques Chirac gegen die Wiederaufarbeitungsanlage in La Hague. 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