{"id":7518,"date":"1998-09-24T00:00:00","date_gmt":"1998-09-23T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7518\/oberstes-gericht-gibt-greenpeace-recht-novartis-gentech-mais-in-frankreich-verboten\/"},"modified":"2019-05-30T08:07:59","modified_gmt":"2019-05-30T06:07:59","slug":"oberstes-gericht-gibt-greenpeace-recht-novartis-gentech-mais-in-frankreich-verboten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7518\/oberstes-gericht-gibt-greenpeace-recht-novartis-gentech-mais-in-frankreich-verboten\/","title":{"rendered":"Oberstes Gericht gibt Greenpeace recht &#8211; Novartis-Gentech-Mais in Frankreich verboten"},"content":{"rendered":"<p><b>Der Conseil d\u2019Etat, das oberste franz\u00f6sische Administrativ-Gericht hat heute einen Rekurs von Greenpeace gutgeheissen und die Zulassung f\u00fcr den genmanipulierten Bt-Mais 176 von Novartis suspendiert. Am Montag letzter Woche hatte der Konzern in Basel noch versucht, die Gef\u00e4hrlichkeit von Gentech-Mais herunterzuspielen, als Greenpeace-Aktivisten vier Tonnen dieses Maises aus Frankreich und Deutschland zu ihrem Sonderm\u00fcllofen zur Entsorgung brachten. Damit protestierte Greenpeace gegen den erstmaligen kommerziellen Anbau von Gentech-Pflanzen in Europa. Die Umweltorganisation fordert von Novartis den sofortigen R\u00fcckruf dieses Maises, bevor er in die menschliche und tierische Nahrungskette gelangen kann, und den Verzicht auf die Einf\u00fchrung weiteren Gentech-Saatguts.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Paris\/Basel. <\/span><span class=\"text\"> Die Begr\u00fcndung der franz\u00f6sischen Justiz-Organe folgt genau der Argumentation der Umweltorganisation. Novartis hat mit der Lancierung des Maises das Vorsorge-Prinzips missachtet. Insbesondere hat es der Konzern unterlassen, die Folgewirkungen f\u00fcr die Volksgesundheit durch das eingebaute Antibiotika-Resistenz-Gen zu pr\u00fcfen. Die Beh\u00f6rden in der Schweiz nehmen dieses Risiko bedenkenlos in Kauf. Seinen Zulassungsentscheid verteidigte das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit w\u00f6rtlich damit, dass vom Novartis-Mais \u00abkeine Gesundheitsgef\u00e4hrdung\u00bb ausgehe. Greenpeace fordert das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit auf, die Zulassung von Bt-Mais in der Schweiz ebenfalls zu widerrufen. Der Entscheid des Conseil d\u2019Etat tr\u00e4gt endlich dem besonderen Risiko Rechnung, das von diesem Schnellschuss aus den Novartis-Genlabors ausgeht. \u00abDer Novartis Bt 176-Mais ist ein verfehltes Produkt in jeder Hinsicht: Er ist gef\u00e4hrlich f\u00fcr die menschliche Gesundheit, er ist eine Bedrohung f\u00fcr die Umwelt und ein Schlag gegen die Biobauern\u00bb, sagt Bruno Heinzer von Greenpeace. \u00abDie KonsumentInnen wollen ihn nicht, die Bauern brauchen ihn nicht, und Wissenschafter aus der ganzen Welt warnen vor seinen Auswirkungen auf die Volksgesundheit, \u00d6sterreich, Luxemburg und Norwegen haben ihn bereits verboten. Auch die \u00c4usserung von Novartis-Chef Alex Krauer in der Basler Zeitung, die Zeit habe nicht mehr gereicht, um das Antibiotika-Resistenz-Gen zu beseitigen, man habe eben den Wettbewerbsvorteil n\u00fctzen wollen, ist nicht gerade vertrauensbildend. Es ist h\u00f6chste Zeit, dass Novartis die Fehlentwicklung zur\u00fcckzieht!\u00bb Der Gentech-Mais ist dieses Jahr in Frankreich, Spanien und Deutschland (auf einer Totalfl\u00e4che von 15\u2019000 Ha) zum ersten Mal kommerziell angebaut worden. Wenn er in einigen Wochen geerntet wird, k\u00f6nnte er Millionen von Tonnen von europ\u00e4ischem Mais kontaminieren.<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Bruno Heinzer, Koordinator Genschutz-Kampagne 01 447 41 41 <br \/><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Conseil d\u2019Etat, das oberste franz\u00f6sische Administrativ-Gericht hat heute einen Rekurs von Greenpeace gutgeheissen und die Zulassung f\u00fcr den genmanipulierten Bt-Mais 176 von Novartis suspendiert. 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