{"id":7540,"date":"1998-08-24T00:00:00","date_gmt":"1998-08-23T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7540\/skandal-novartis-verkauft-genmanipulierten-baby-milchersatz-als-bio-nahrung\/"},"modified":"2019-05-30T08:08:34","modified_gmt":"2019-05-30T06:08:34","slug":"skandal-novartis-verkauft-genmanipulierten-baby-milchersatz-als-bio-nahrung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7540\/skandal-novartis-verkauft-genmanipulierten-baby-milchersatz-als-bio-nahrung\/","title":{"rendered":"Skandal: Novartis verkauft genmanipulierten Baby-Milchersatz als Bio-Nahrung"},"content":{"rendered":"<p><b>Die von Novartis hergestellte Galactina-S\u00e4uglingsnahrung \u00abMamina Soja Junior 7\u00bb und \u00abMamina Soja 1\u00bb enth\u00e4lt undeklarierte Gentech-Soja. Dies brachte eine Lebensmittelanalyse an den Tag, die Greenpeace in Auftrag gegeben hat. Best\u00e4tigt wurden die Resultate durch eine Untersuchung des \u00abKassensturz\u00bb \u2013 er berichtet heute abend dar\u00fcber. Brisant: Die genmanipulierten Lebensmittel f\u00fcr Neugeborene sind nicht nur undeklariert, sondern werden den ahnungslosen Eltern auch noch unter dem \u00abBio\u00bb-Label angedreht! Greenpeace fordert, dass Novartis den Baby-Milchersatz unverz\u00fcglich aus dem Handel zieht und die gesetzlichen Bestimmungen einh\u00e4lt.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Z\u00fcrich. <\/span><span class=\"text\"> Die S\u00e4uglings-Nahrung \u00abMamina Soja 1\u00bb (ab 1. Lebenstag) und \u00abMamina Soja Junior 7\u00bb (ab 7. Lebensmonat) wurde vom Basler Labor Carbotech untersucht. Resultat des Tests (PCR 35S-Methode), der nach offizieller Analysemethode des Bundesamts f\u00fcr Gesundheit vorgenommen wurde: Die Schoppen-Nahrung enth\u00e4lt Gentech-Soja \u2013 undeklariert. Und nicht nur das: Auf dem Galactina\/Novartis-Produkt prangt frech in grossen Lettern \u00abBIO \u2013 Soja aus biologischem Anbau\u00bb. Einmal mehr zeigt sich, dass die im Vorfeld zur Genschutz-Initiative abgegebenen Versprechen der Gentech-Lobby keinen Deut wert sind: Immer wieder hatte Novartis-Direktor Krauer beteuert, dass die KonsumentInnen aufgrund einer klaren Deklaration w\u00e4hlen k\u00f6nnten, ob sie Gentech-Produkte kaufen wollen oder nicht. Heute gilt das offenbar bereits nicht mehr. Hat Novartis Angst, die Schweizer Eltern w\u00fcrden keine Gentech-Babynahrung kaufen? Wobei anzumerken ist, dass die Etikettierung von Gentech-Lebensmitteln kein freiwilliger Gnadenakt der Chemie-Multis ist, sondern geltende gesetzliche Vorschrift. Greenpeace fordert die unverz\u00fcgliche Entfernung dieses undeklarierten, im falschen Bio-Gewand daherkommenden Gentech-Produkts aus dem Handel. Da die Gentech-Konzerne offensichtlich nicht bereit sind, die Gesetze zu respektieren, appelliert Greenpeace an die zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden, ihre Aufsichtspflicht endlich wahrzunehmen, die geltenden Deklarationsvorschriften (Art.22 und 23 der Lebensmittelverordnung) durchzusetzen und fehlbare Unternehmen zur Rechenschaft zu ziehen. Namentlich sind strafrechtliche Verst\u00f6sse gegen das T\u00e4uschungsverbot (Art. 18 Abs. 2\/3 Lebensmittelgesetz) und das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb zu pr\u00fcfen und zu ahnden. Greenpeace wird weiterhin dort eingreifen, wo die staatlichen Kontrollmechanismen versagen: S\u00e4uglinge sind keine Versuchskaninchen!<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Bruno Heinzer, Koordinator der Genschutz-Kampagne 01 \/ 447 41 41<br \/><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die von Novartis hergestellte Galactina-S\u00e4uglingsnahrung \u00abMamina Soja Junior 7\u00bb und \u00abMamina Soja 1\u00bb enth\u00e4lt undeklarierte Gentech-Soja. Dies brachte eine Lebensmittelanalyse an den Tag, die Greenpeace in Auftrag gegeben hat. 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