{"id":75550,"date":"2021-11-08T08:00:00","date_gmt":"2021-11-08T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=75550"},"modified":"2025-05-05T12:05:44","modified_gmt":"2025-05-05T10:05:44","slug":"greenwashing-der-tiefseebergbauindustrie-4-mythen-aufgedeckt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/75550\/greenwashing-der-tiefseebergbauindustrie-4-mythen-aufgedeckt\/","title":{"rendered":"Greenwashing der Tiefseebergbauindustrie: 4 Mythen aufgedeckt"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Tief auf dem Grund des Ozeans liegt ein \u00f6kologischer Bereich, der so unzug\u00e4nglich ist, dass die Wissenschaft gerade erst begonnen hat, ihn zu erforschen und zu verstehen. Was wir jedoch wissen, ist, dass diese Unterwasserwelt metallhaltige Mineralien beherbergt. Diese Ressourcen haben die Aufmerksamkeit von Unternehmen auf sich gezogen, die an der Entwicklung einer potenziell \u00e4usserst zerst\u00f6rerischen neuen Industrie arbeiten: dem Tiefseebergbau.<\/strong><\/p>\n\n<p>Gerard Barron, CEO des Tiefseebergbauunternehmens DeepGreen, ist einer derjenigen, die diese Mineralien unbedingt in die Finger bekommen wollen: &#171;Sie liegen da wie Golfb\u00e4lle auf einer Driving Range&#187;. Damit meint er die stein\u00e4hnlichen Materialien aus metallhaltigen Mineralien auf dem Meeresboden, die so genannten polymetallischen Knollen. Abgesehen davon, dass wir normalerweise keine schweren Erdbewegungsmaschinen einsetzen, um Golfb\u00e4lle von einer Driving Range einzusammeln, k\u00f6nnten wir den Schaden, den der Bergbau der Tiefsee zuf\u00fcgen w\u00fcrde, v\u00f6llig untersch\u00e4tzen, wenn wir in die Falle dieser global-nordzentrischen, ausbeutungsfreundlichen Analogie tappen.<\/p>\n\n<p>Die Golfball-Analogie ist nur eine der vielen l\u00e4cherlichen Behauptungen, mit denen DeepGreen und sein f\u00fchrender Konkurrent Global Sea Mineral Resources (GSR) versuchen, ihre zerst\u00f6rerischen Aktivit\u00e4ten auf dem Tiefseeboden zu rechtfertigen. Wir haben die 4 gr\u00f6ssten Mythen aufgedeckt.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mythos 1: Wir betreiben nur Wissenschaft<\/h2>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"539\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2021\/10\/2dc4758d-gp0stutc0_web_size.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-75557\" srcset=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2021\/10\/2dc4758d-gp0stutc0_web_size.jpg 800w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2021\/10\/2dc4758d-gp0stutc0_web_size-300x202.jpg 300w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2021\/10\/2dc4758d-gp0stutc0_web_size-768x517.jpg 768w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2021\/10\/2dc4758d-gp0stutc0_web_size-505x340.jpg 505w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Auf einem Transparent steht: &#171;Unterst\u00fctzt die Wissenschaft, setzt die Forschung fort&#187; w\u00e4hrend des Einsatzes des Knollenf\u00e4ngers Patania II vom Greenpeace-Schiff Rainbow Warrior aus gesehen. Die Normand Energy ist von Global Sea Mineral Resources (GSR) gechartert, einem belgischen Unternehmen, das Tiefseebergbau im Pazifik erforscht. Das Greenpeace-Schiff befindet sich in der Clarion Clipperton Zone im Pazifik, um den Tiefseebergbau zu beobachten. \u00a9 Marten van Dijl \/ Greenpeace<\/figcaption><\/figure>\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#171;Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Meeresforschung das Kerngesch\u00e4ft unseres bescheidenen Startups.&#187;<\/p><cite>DeepGreen<\/cite><\/blockquote>\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#171;[&#8230;] alle Parteien sind sich einig, dass mehr Forschung notwendig ist, bevor eine kommerzielle Nutzung der Tiefsee in Betracht gezogen werden kann.&#187;<\/p><cite>GSR<\/cite><\/blockquote>\n\n<p>Diese Aussagen sind Teil einer absichtlichen Vernebelung, die Verwirrung \u00fcber die Art der wissenschaftlichen Forschung stiftet, die zur Unterst\u00fctzung der Pl\u00e4ne f\u00fcr den Tiefseebergbau durchgef\u00fchrt wird. Um es klar zu sagen: Die wissenschaftliche Arbeit zum grundlegenden Verst\u00e4ndnis und zum Schutz der Tiefsee\u00f6kosysteme unterscheidet sich deutlich von den kommerziell motivierten Forschungsaktivit\u00e4ten, die von Tiefseebergbauunternehmen durchgef\u00fchrt werden, um eine zerst\u00f6rerische neue Industrie zu entwickeln. Die involvierten Wissenschaftler:innen selbst haben diese Bedenken ge\u00e4ussert.<\/p>\n\n<p>Die Frage ist also: K\u00f6nnen Tiefseebergbauunternehmen wirklich sicherstellen, dass ihre Interessen keinen Einfluss auf die wissenschaftliche Forschung haben? Schliesslich werden diese Forschungen gr\u00f6sstenteils auf Bestreben der Bergbauunternehmen durchgef\u00fchrt, und zwar w\u00e4hrend ihrer eigenen Expeditionen und in den Gebieten, in denen sie abbauen wollen.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mythos 2: Wir befolgen die Regeln auf der Grundlage der von der Internationalen Meeresbodenbeh\u00f6rde (ISA) genehmigten Verfahren<\/h2>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"502\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2021\/10\/6089bfc3-gp1sv1yy_web_size-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-75566\" srcset=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2021\/10\/6089bfc3-gp1sv1yy_web_size-1.jpg 800w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2021\/10\/6089bfc3-gp1sv1yy_web_size-1-300x188.jpg 300w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2021\/10\/6089bfc3-gp1sv1yy_web_size-1-768x482.jpg 768w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2021\/10\/6089bfc3-gp1sv1yy_web_size-1-510x320.jpg 510w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>An der Oberfl\u00e4che ist Sediment zu sehen, das vom Knollenf\u00e4nger Patania II stammt, als dieser von der Normand Energy im Pazifischen Ozean geborgen wird. \u00a9 Marten van Dijl \/ Greenpeace<\/figcaption><\/figure>\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#171;Die Gewinnung von Meeresknollen kann erst dann erfolgen, wenn strenge, mehrj\u00e4hrige Umweltvertr\u00e4glichkeitsstudien durchgef\u00fchrt, \u00fcberpr\u00fcft, begutachtet und genehmigt wurden. Wenn diese von Fachleuten gepr\u00fcfte Wissenschaft, die einen wichtigen Beitrag zum Wissen der Gesellschaft \u00fcber die Tiefsee leistet, zeigt, dass die Risiken die Vorteile \u00fcberwiegen, kann die Weltgemeinschaft durch die Internationale Meeresbodenbeh\u00f6rde &#8211; nicht der WWF &#8211; entscheiden, dass der Abbau nicht stattfindet.&#187;<\/p><cite>DeepGreen<\/cite><\/blockquote>\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#171;In der Tat fordern die (NGO-)Aktivisten einfach und zu Recht, dass die derzeitigen Regulierungsverfahren eingehalten und die Anforderungen angewandt werden.&#187;<\/p><cite>GSR<\/cite><\/blockquote>\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#171;GSR schw\u00f6rt, keine Mineralien aus dem Meer zu f\u00f6rdern, bevor die Umweltrisiken nicht umfassend gekl\u00e4rt sind.&#187;<\/p><cite>GSR<\/cite><\/blockquote>\n\n<p>Es gibt bereits von Fachleuten gepr\u00fcfte wissenschaftliche Erkenntnisse, die zeigen, dass der Tiefseebergbau mit ziemlicher Sicherheit langfristige Sch\u00e4den an den \u00d6kosystemen der Tiefsee verursacht.<\/p>\n\n<p>Das bedeutet, dass das Vorsorgeprinzip &#8211; ein Kernprinzip des internationalen Umweltschutzes und der damit verbundene Rechtsschutz &#8211; strikt angewandt werden und der Tiefseebergbau nicht stattfinden sollte.<\/p>\n\n<p>Leider erleichtert das f\u00fcr die Verwaltung des internationalen Meeresbodens zust\u00e4ndige Gremium, die ISA, faktisch den Bergbau. Sie wird von L\u00e4ndern mit Bergbauambitionen und Unternehmensinteressen dominiert, hat der wirtschaftlichen Entwicklung eindeutig Vorrang vor einem verantwortungsvollen Umweltmanagement einger\u00e4umt und leidet unter einem Mangel an Transparenz und Aufsicht.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mythos 3: Wir haben ein gemeinsames Ziel: eine saubere Energiezukunft!<\/h2>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"508\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2021\/10\/e58df978-gp1sv509_web_size.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-75576\" srcset=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2021\/10\/e58df978-gp1sv509_web_size.jpg 800w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2021\/10\/e58df978-gp1sv509_web_size-300x191.jpg 300w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2021\/10\/e58df978-gp1sv509_web_size-768x488.jpg 768w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2021\/10\/e58df978-gp1sv509_web_size-510x324.jpg 510w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Der Knollensammler Patania II an Deck der Normand Energy. Der Prototyp des Minenger\u00e4ts blieb nach einer Panne w\u00e4hrend der Tests auf dem Meeresgrund stecken. \u00a9 Marten van Dijl \/ Greenpeace<\/figcaption><\/figure>\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#171;DeepGreen teilt das Ziel von BMW, Volvo, Google, WWF und anderen, eine Netto-Null-Emissions-Zukunft zu erreichen und gleichzeitig die Ozeane und andere \u00d6kosysteme vor dem Klimawandel zu sch\u00fctzen.&#187;<\/p><cite>DeepGreen<\/cite><\/blockquote>\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#171;Unser ultimatives Ziel ist dasselbe &#8211; die besten Entscheidungen f\u00fcr den Planeten zu treffen, w\u00e4hrend wir nach einer nachhaltigen Zukunft streben.&#187;<\/p><cite>GSR<\/cite><\/blockquote>\n\n<p>L\u00e4sst sich jemand von DeepGreen und GSR t\u00e4uschen, wenn sie vorgeben, ihr Motiv f\u00fcr die Investition von zig Millionen in den Abbau des Meeresbodens sei die Rettung des Klimas? Es geht darum, die Aufmerksamkeit davon abzulenken, was wirklich auf dem Spiel steht: die Gesundheit des Tiefsee-\u00d6kosystems, unserer Ozeane und der Natur als Ganzes.<\/p>\n\n<p>In Wirklichkeit unterscheidet sich unsere wissenschaftlich fundierte, \u00f6kologische Weltsicht sehr von der der Industrie: Wir sind nicht damit einverstanden, eine fossilfreie, kohlenstofffreie Zukunft auf dem R\u00fccken der Zerst\u00f6rung nat\u00fcrlicher Systeme aufzubauen. Selbst Autokonzerne und Tech-Giganten wie BMW, Volvo, Google und Samsung haben den Tiefseebergbau \u00f6ffentlich angeprangert. Es ist klar, dass wir diese zerst\u00f6rerische Methode nicht brauchen, um eine saubere Energiezukunft zu erreichen.<\/p>\n\n<p>Wir m\u00fcssen stattdessen auf eine bessere Ressourceneffizienz und eine Kreislaufwirtschaft hinarbeiten: wiederverwenden, reduzieren und recyceln. Die wahren L\u00f6sungen sollten darin bestehen, unseren Bedarf an Mineralien zu verringern, indem wir weniger Autos auf die Strasse bringen, innovative Batterietechnologien entwickeln und Wege zu einer Kreislaufwirtschaft finden.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mythos 4: Der Tiefseebergbau ist eine m\u00f6gliche\/grosse Alternative zum Bergbau an Land<\/h2>\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#171;Verbrauchermarken, die sich weigern, alternative Mineralienlieferungen in Betracht zu ziehen, machen sich mitschuldig an zunehmender Abholzung, giftigen Abraumhalden, Kinderarbeit (im Falle von Kobalt) und der Zerst\u00f6rung von terrestrischen Lebensr\u00e4umen und Kohlenstoffsenken. Polymetallische Knollen hingegen k\u00f6nnen wichtige Batteriemetalle mit bis zu 90 % weniger Kohlenstoffemissionen und ohne Kinderarbeit liefern. Um die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte zu erreichen, ohne terrestrische \u00d6kosysteme zu zerst\u00f6ren, m\u00fcssen wir kreative L\u00f6sungen f\u00fcr die Mineralienlieferkette erforschen, einschliesslich der verantwortungsvollen Nutzung von Mineralien aus dem Meeresboden.&#187;<\/p><cite>DeepGreen<\/cite><\/blockquote>\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#171;GSR wird sich nur dann um einen Bergbauvertrag bewerben, wenn die Wissenschaft zeigt, dass Tiefseemineralien aus \u00f6kologischer und sozialer Sicht Vorteile gegen\u00fcber der Alternative haben, die darin besteht, ausschliesslich auf neue und bestehende Minen an Land zu setzen.&#187;<\/p><cite>GSR<\/cite><\/blockquote>\n\n<p>Die Darstellung von Tiefseebergbau und Bergbau an Land als alternative Optionen ist eine falsche Dichotomie. Die Ausbeutung der Tiefsee wird nichts an den derzeitigen oder zuk\u00fcnftigen sch\u00e4dlichen Auswirkungen des Bergbaus an Land \u00e4ndern. Im Gegenteil, sie wird nur die lange Liste der Orte verl\u00e4ngern, an denen das zerst\u00f6rerische Streben der Menschheit nach ausbeutbaren Ressourcen dem Planeten und den Gemeinschaften auf der ganzen Welt Schaden zugef\u00fcgt hat.<\/p>\n\n<p>Nirgendwo im internationalen Recht gibt es Grunds\u00e4tze oder Vorschriften, die besagen, dass die Sch\u00e4digung der Ozeane eine legitime Strategie ist, um W\u00e4lder und andere wichtige \u00d6kosysteme an Land zu retten.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Stoppen wir die Tiefseebergbauindustrie<\/h2>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"536\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2021\/10\/179e9604-gp1sv1u7_web_size.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-75583\" srcset=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2021\/10\/179e9604-gp1sv1u7_web_size.jpg 800w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2021\/10\/179e9604-gp1sv1u7_web_size-300x201.jpg 300w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2021\/10\/179e9604-gp1sv1u7_web_size-768x515.jpg 768w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2021\/10\/179e9604-gp1sv1u7_web_size-507x340.jpg 507w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Greenpeace International Aktivist:innen protestieren gegen das Tiefseebergbauunternehmen Global Sea Mineral Resources (GSR), eine Tochtergesellschaft des belgischen Unternehmens DEME, im Pazifischen Ozean. <meta charset=\"utf-8\">\u00a9 Marten van Dijl \/ Greenpeace<\/figcaption><\/figure>\n\n<p>Die gute Nachricht? Der Tiefseebergbau hat noch nicht begonnen, es ist also noch Zeit, ihn zu stoppen. Und so geht&#8217;s:<\/p>\n\n<p>Wir brauchen ein starkes globales Meeresschutzabkommen, um die Tiefsee zu sch\u00fctzen. Er w\u00fcrde den Weg f\u00fcr ein globales Netz von Meeresschutzgebieten ebnen und hohe Standards zum Schutz der Weltmeere vor zerst\u00f6rerischen Industrien festlegen. Wir m\u00fcssen Regierungen und Unternehmen auffordern, von der Ausbeutung zum Schutz \u00fcberzugehen und eine wirklich nachhaltige Zukunft f\u00fcr alle aufzubauen.<\/p>\n<div class=\"action-divider\">\n\t\t\t<p class=\"action-divider-text\"><span class=\"dashicons-before no-icon\"><\/span> Unterzeichne die Petition an den Schweizer Bundesrat f\u00fcr einen ambitionierten Ozean-Vertrag und den Schutz der Tiefsee!<\/p>\n\t\t<div class=\"wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-1 wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n\t\t\t<div class=\"wp-block-button is-style-cta\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/handeln\/die-schweiz-muss-flagge-zeigen-fuer-den-meeresschutz\" target=\"_self\">Petition unterzeichnen<\/a><\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Grund des Ozeans beherbergt Mineralien, die die Aufmerksamkeit von Unternehmen auf sich gezogen haben, die an der Entwicklung einer potenziell \u00e4usserst zerst\u00f6rerischen neuen Industrie arbeiten: Dem Tiefseebergbau.<\/p>\n","protected":false},"author":89,"featured_media":75589,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"not set","p4_local_project":"not set","p4_basket_name":"not set","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[119],"tags":[41],"p4-page-type":[75],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-75550","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-meer","tag-meer","p4-page-type-story"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/75550","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/89"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=75550"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/75550\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":119829,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/75550\/revisions\/119829"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/75589"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=75550"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=75550"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=75550"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=75550"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=75550"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}