{"id":7558,"date":"1998-08-05T00:00:00","date_gmt":"1998-08-04T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7558\/klebrig-suess-und-gentechnisch-veraendert-nestle-bringt-erstes-genmanipuliertes-lebensmittel-in-deutsche-supermaerkte\/"},"modified":"2019-05-30T08:09:05","modified_gmt":"2019-05-30T06:09:05","slug":"klebrig-suess-und-gentechnisch-veraendert-nestle-bringt-erstes-genmanipuliertes-lebensmittel-in-deutsche-supermaerkte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7558\/klebrig-suess-und-gentechnisch-veraendert-nestle-bringt-erstes-genmanipuliertes-lebensmittel-in-deutsche-supermaerkte\/","title":{"rendered":"Klebrig, s\u00fcss und gentechnisch ver\u00e4ndert: Nestl\u00e9 bringt erstes genmanipuliertes Lebensmittel in deutsche Superm\u00e4rkte"},"content":{"rendered":"<p><b>Greenpeace-Recherchen haben ergeben, dass der Nahrungsmittelkonzern Nestl\u00e9 im September erstmals mit einem gentechnisch ver\u00e4nderten Produkt auf den deutschen Markt kommen wird. Dabei handelt es sich um einen Cornflakes-haltigen Schokoriegel aus den USA mit dem Namen &#171;Butterfinger&#187;. In dem Riegel wurde genmanipulierter Mais verarbeitet. Auf die Genver\u00e4nderung verweist nur ein kleiner Vermerk in der Zutatenliste: &#171;aus genetisch ver\u00e4ndertem Mais hergestellt&#187;.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Hamburg. <\/span><span class=\"text\"> Besonders Kinder und Jugendliche hat Nestl\u00e9 als K\u00e4ufer im Visier. In einem Schreiben an die Handelsketten betont der Konzern, dass er speziell bei dieser Zielgruppe keine Sorgen habe, dass die Genmanipulation auf Ablehnung stosse. Eine grosse Mehrheit der Verbraucher und Verbraucherinnen lehnt gentechnisch ver\u00e4nderte Lebensmittel ab. Tausende Protestschreiben von VerbraucherInnen, die in den letzten Wochen Nestl\u00e9 zum Verzicht auf gentechnisch ver\u00e4nderte Produkte aufgefordert haben, wurden von der Konzernf\u00fchrung ignoriert. Nestl\u00e9 h\u00e4lt weiter daran fest, als erster grosser Lebensmittelhersteller genmanipulierte Produkte in die Regale zu bringen. &#171;Seit heute hat Gentechnik in Lebensmitteln einen Namen: Nestl\u00e9&#187;, sagt Jan van Aken, Gentechnik-Experte bei Greenpeace. &#171;Nestl\u00e9 wirft den Verbrauchern den Fehdehandschuh hin und will auch in Deutschland den Einzug der Gentechnik auf dem Lebensmittelmarkt erzwingen.&#187; In einem Brief an gentechnikkritische VerbraucherInnen versucht sich Nestl\u00e9, der weltweit gr\u00f6sste Nahrungsmittelkonzern, als Opfer der Marktverh\u00e4ltnisse darzustellen. In dem Schreiben wird behauptet, dass ab Herbst diesen Jahres kein Lieferant mehr ausschliessen k\u00f6nne, dass gentechnisch ver\u00e4nderter Mais verarbeitet werde. Eine unhaltbare Behauptung, da nicht nur andere Produzenten wie z.B. Ferrero weiterhin Gentechnikfreiheit garantieren. Auch Nestl\u00e9 stellt andere Maisprodukte weiterhin ohne genmanipulierten Mais her. Noch verzichten praktisch alle gr\u00f6sseren Lebensmittelhersteller in Deutschland auf Rohstoffe aus gentechnisch ver\u00e4nderten Pflanzen. Mit dem &#171;Butterfinger&#187; will Nestl\u00e9 den Bann brechen. &#171;Jetzt k\u00f6nnen die VerbraucherInnen zeigen, dass sie Nestl\u00e9s Gen-Produkte weder haben wollen noch kaufen werden&#187;, sagt Jan van Aken.<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Greenpeace Deutschland<br \/><\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.greenpeace.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span class=\"linkliste\"><link>http:\/\/www.greenpeace.de<\/span><\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Greenpeace-Recherchen haben ergeben, dass der Nahrungsmittelkonzern Nestl\u00e9 im September erstmals mit einem gentechnisch ver\u00e4nderten Produkt auf den deutschen Markt kommen wird. 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