{"id":7574,"date":"1998-06-01T00:00:00","date_gmt":"1998-05-31T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7574\/solarenergie-schulterschluss-von-greenpeace-und-gewerkschaften\/"},"modified":"2019-05-30T08:09:31","modified_gmt":"2019-05-30T06:09:31","slug":"solarenergie-schulterschluss-von-greenpeace-und-gewerkschaften","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7574\/solarenergie-schulterschluss-von-greenpeace-und-gewerkschaften\/","title":{"rendered":"Solarenergie: Schulterschluss von Greenpeace und Gewerkschaften"},"content":{"rendered":"<p><b>Das staatliche F\u00f6rderungsprogramm von Solarenergie hat v\u00f6llig versagt. Deshalb fordern die Gewerkschaften VPOD, SMUV, GBI und die Umweltorganisation Greenpeace heute an einer gemeinsamen Pressekonferenz ein 10\u2019000-D\u00e4cher-Programm. Konkret: In den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren sollen in der Schweiz 10\u2019000 Solarstrom- und 100\u2019000 Sonnenkollektor-Anlagen installiert werden. Der Schulterschluss der Umweltorganisation mit Gewerkschaften macht Sinn: Das Solar-Programm schafft \u2013 wie eine Greenpeace Studie beweist, die ebenfalls heute vorgestellt wird \u2013 Tausende von umweltfreundlichen Arbeitspl\u00e4tzen in den krisengesch\u00fcttelten Bau- und Energiebranchen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Z\u00fcrich. <\/span><span class=\"text\"> VertreterInnen von Greenpeace, der Gewerkschaft Bau &amp; Industrie (GBI), der Gewerkschaft Industrie, Gewerbe, Dienstleistungen (SMUV) und des Verbands des Personals \u00f6ffentlicher Dienste (VPOD) fordern ein 10\u2019000-D\u00e4cher-Programm als solare Soforthilfe. Dies gaben die Organisationen heute an einer Pressekonferenz in Z\u00fcrich bekannt. Nur wenn es gelingt, innert f\u00fcnf Jahren 10\u2019000 Solarstromanlagen und 100\u2019000 Sonnenkollektor-Anlagen auf D\u00e4chern von Privath\u00e4usern, Firmen und \u00f6ffentlichen Geb\u00e4uden zu installieren, k\u00f6nnen die Ziele, die im staatlichen Energieprogramm \u00abEnergie 2000\u00bb punkto Solarenergie gesteckt wurden, innert n\u00fctzlicher Frist erreicht werden. Macht die Schweiz jedoch im bisherigen Schneckentempo weiter, verliert sie den Anschluss an eine zukunftstr\u00e4chtige Schl\u00fcsseltechnologie. Das 10\u2019000-D\u00e4cher-Programm hingegen wirkt sich klar positiv auf die Besch\u00e4ftigung im Anlagenbau, in der Bauindustrie und im Energiebereich aus. Zu diesem Schluss kommt eine im Auftrag von Greenpeace verfasste Studie, die heute vorgestellt wird. Das Raumplanungsb\u00fcro Metron AG beziffert die Besch\u00e4ftigungswirksamkeit des 10\u2019000-D\u00e4cher-Programms mit 17\u2019000 Personenjahren. Zudem vermindert das Solarprogramm die Kosten der Umweltsch\u00e4den, die von fossilen Energietr\u00e4gern verursacht werden. Damit die solare Soforthilfe Erfolg hat, fordern die Gewerkschaften und Greenpeace, dass der Staat rund die H\u00e4lfte der Anlagekosten vorfinanziert. Die n\u00f6tigen Mittel k\u00f6nnten problemlos aus Lenkungsabgaben, wie sie in der Juni-Session des Parlaments zur Diskussion stehen, auf fossilen und atomaren Energietr\u00e4gern erhoben werden. Um Solarenergie in der \u00d6ffentlichkeit zu f\u00f6rdern, veranstaltet Greenpeace diesen Sommer eine Schweizer Tournee mit einer mobilen Solar-Anlage. Die Gewerkschaften wiederum bilden ihre Mitglieder fachspezifisch aus und f\u00f6rdern Sonnenenergie in ihren jeweiligen Bereichen. Der Schulterschluss von Umweltverb\u00e4nden und Gewerkschaften zugunsten einer nachhaltigen Entwicklung er\u00f6ffnet jetzt die Chance, aus deklamatorischen Forderungen \u00abN\u00e4gel mit K\u00f6pfen\u00bb zu machen.<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Greenpeace Solarkampagne, Stefan F\u00fcglister: Tel. 01\/447 41 41<\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das staatliche F\u00f6rderungsprogramm von Solarenergie hat v\u00f6llig versagt. Deshalb fordern die Gewerkschaften VPOD, SMUV, GBI und die Umweltorganisation Greenpeace heute an einer gemeinsamen Pressekonferenz ein 10\u2019000-D\u00e4cher-Programm. 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