{"id":7596,"date":"1998-05-06T00:00:00","date_gmt":"1998-05-05T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7596\/frankreich-stoppt-atommuelltransporte-schweizer-akw-betreiber-machen-weiter\/"},"modified":"2019-05-30T08:10:07","modified_gmt":"2019-05-30T06:10:07","slug":"frankreich-stoppt-atommuelltransporte-schweizer-akw-betreiber-machen-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7596\/frankreich-stoppt-atommuelltransporte-schweizer-akw-betreiber-machen-weiter\/","title":{"rendered":"Frankreich stoppt Atomm\u00fclltransporte &#8211; Schweizer AKW Betreiber machen weiter"},"content":{"rendered":"<p><b>In Frankreich rollen keine Atomm\u00fclltransporte mehr. Die franz\u00f6sischen Staatsbahnen SNCF haben gestern s\u00e4mtliche Transporte ausgesetzt, weil ein Drittel der Transportbeh\u00e4lter teilweise massiv verstrahlt sind und Mensch und Umwelt gef\u00e4hrden. Die Schweizer AKW-Betreiber scheint dies indes nicht zu st\u00f6ren. So steht bereits ein weiterer Atomm\u00fcllbeh\u00e4lter beim AKW Leibstadt. Greenpeace fordert auch in der Schweiz einen sofortigen Transportstopp.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"text\">Leibstadt\/Z\u00fcrich. Frankreich hat alle Atomm\u00fclltransporte in die franz\u00f6sische Wiederaufarbeitungsanlage La Hague gestoppt, weil 35% der dort ankommenden Transporte radioaktiv verseucht sind. Darunter befinden sich auch Transporte aus der Schweiz. Diese skandal\u00f6sen Zahlen beziehen sich alleine auf die Transporte, die im Jahr 1998 nach Frankreich vorgenommen wurden. \u00dcber s\u00e4mtliche Transporte in die Wiederaufarbeitung nach England (Sellafield) und jene fr\u00fcheren Datums nach Frankreich ist nichts bekannt. Weiter ist noch unbekannt, wieviele Transporte aus der Schweiz schon in fr\u00fcheren Jahren in welchem Ausmass verstrahlt waren. Bekannt ist allerdings, dass Erhebungen \u00fcber die Verstrahlung bereits f\u00fcr das Jahr 1997 vorliegen. Offensichtlich nahmen Industrie und Beh\u00f6rden also gezielt in Kauf, dass Arbeiter erh\u00f6hter Strahlung ausgesetzt wurden. Da die Ursache der Kontaminationen unbekannt ist, sind auch in Zukunft radioaktive Verseuchungen der Atomm\u00fclltransporte und somit eine Gef\u00e4hrdung von Mensch und Umwelt nicht auszuschliessen. Greenpeace forderte deshalb heute von Bundesrat Moritz Leuenberger sowie dem Bundesamt f\u00fcr Energie und der Hauptabteilung f\u00fcr die Sicherheit der Kernanlagen (HSK), sofort s\u00e4mtliche Transporte auszusetzen und Licht in diese dubiose Geschichte der Atomindustrie zu bringen. Auch die SBB wurden von Greenpeace heute aufgefordert, keine Transporte mehr im Auftrag der AKW-Betreiber auszuf\u00fchren. Als h\u00f6chst skandal\u00f6s betrachtet die Umweltschutzorganisation die Tatsache, dass noch heute Morgen ein Atomm\u00fclltransport via Basel-Brugg-Baden-Killwangen\/Spreitenbach zum Atomkraftwerk Leibstadt unterwegs war, wo er mit hochradioaktivem Atomm\u00fcll beladen werden soll. Sch\u00fctzenhilfe erhielten die AKW-Betreiber einmal mehr von der Hauptabteilung f\u00fcr die Sicherheit der Kernanlagen, die gestern eine Kontamination der Wagen in der Schweiz ausschloss. Da nachweislich auch Beh\u00e4lter aus der Schweiz verstrahlt sind, w\u00e4re es nun Aufgabe der HSK, diesen Vorf\u00e4llen nachzugehen anstatt sich besch\u00f6nigend vor die Atomlobby zu stellen.<\/p>\n<p> <\/span> <span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/> Wendel Hilti, Koordinator der Atomkampagne 01 \/ 447 41 41 <br \/><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Frankreich rollen keine Atomm\u00fclltransporte mehr. 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