{"id":7608,"date":"1998-03-09T00:00:00","date_gmt":"1998-03-08T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7608\/abgeschifft-illegaler-gentech-mais-wird-dank-greenpeace-aus-der-schweiz-weggeschafft\/"},"modified":"2019-05-30T08:10:26","modified_gmt":"2019-05-30T06:10:26","slug":"abgeschifft-illegaler-gentech-mais-wird-dank-greenpeace-aus-der-schweiz-weggeschafft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7608\/abgeschifft-illegaler-gentech-mais-wird-dank-greenpeace-aus-der-schweiz-weggeschafft\/","title":{"rendered":"Abgeschifft: Illegaler Gentech-Mais wird dank Greenpeace aus der Schweiz weggeschafft"},"content":{"rendered":"<p><b>Der Versuch, Gentech-Mais illegal in die Schweiz zu importieren, ist gescheitert. Die Frachter mit den illegalen Gentech-Ladungen, die vorletzten Samstag von der Umweltorganisation Greenpeace vor Basel gestoppt worden waren, mussten heute die Schweiz wieder verlassen &#8211; Destination unbekannt. Greenpeace AktivistInnen geleiteten die Gentech-Transporter mit Schlauchbooten \u00fcber die Grenze und forderten auf einem Transparent: &#171;USA: Stop Force Feeding Europe &#8211; Genetic Experiments Return to Sender.&#187;<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Basel. <\/span><span class=\"text\"> Mit dem Bannerspruch &#171;USA: Stop der Zwangsern\u00e4hrung f\u00fcr Europa &#8211; Genetische Experimente zur\u00fcck an den Absender&#187; weist Greenpeace auf das Hauptpoblem hin: Die USA und die US-Futtermittelindustrie zwingen Europa risikoreiche und illegale Gentech-Produkte auf, indem sie bewilligte und unbewilligte Futtermittel mischen und versuchen, sie nach Europa zu exportieren. Damit unterwandern sie das eindeutige Verbot der europ\u00e4ischen Kommission und sichern sich den Gentech-Markt der Zukunft. Weder Deutschland noch Holland haben dieser Zwangsern\u00e4hrung \u00e0 la Uncle Sam bislang einen Riegel geschoben &#8211; sie dr\u00fcckten bislang bei der Einfuhr beide Augen zu und erlaubten damit die Verbreitung dieser Produkte. Die deutschen Beh\u00f6rden scheinen nun endlich dem Willen ihrer Bev\u00f6lkerung zu entsprechen &#8211; die sich mit einer grossen Mehrheit gegen genmanipulierte Nahrungs- und Futtermittel ausspricht &#8211; und verbieten ebenfalls die Einfuhr der verbotenen Ladungen. Die deutsche Wasserschutzpolizei wird die Frachter zu diesem Zweck unter Beobachtung halten. Auch die Hazard Patrol von Greenpeace, die bereits im letzten Herbst die ersten illegalen Mais-Ladungen blockiert hatteund beispielsweise das Vorhandensein von illegalen Gentech-Produkten in Hundefutterst\u00e4bchen aufgedeckt hatte, wird die Gen-Schiffe weiter beobachten und jeglichen Versuch, die illegale Gentech-Fracht in einem anderen europ\u00e4ischen Land zu entladen, verhindern. In der Schweiz haben Greenpeace, VKMB und Bio Suisse Strafanzeige eingereicht. Greenpeace fordert, dass der manipulierte Gentech-Mais nach Holland gebracht und von da unter strengen Sicherheitsvorkehrungen in die USA zur\u00fcckgeschifft wird. Die USA und die Gentech-Konzerne m\u00fcssen endlich zur Rechenschaft gezogen werden f\u00fcr ihre Absicht, der europ\u00e4ischen Bev\u00f6lkerung gegen ihren erkl\u00e4rten Willen Gentech-Produkte unterzujubeln, ebenso die holl\u00e4ndischen Beh\u00f6rden, die durch ihre Laissez-faire-Politik der Basler Staatsanwaltschaft zus\u00e4tzliche und unn\u00f6tige Arbeit beschert haben.<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Bruno Heinzer, Koordinator der Genschutz-Kampagne 01 \/ 447 41 41<br \/><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Versuch, Gentech-Mais illegal in die Schweiz zu importieren, ist gescheitert. 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