{"id":7614,"date":"1998-03-29T00:00:00","date_gmt":"1998-03-28T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7614\/atomtransport-unter-polizeischutz-durchgezwaengt-greenpeace-reicht-beschwerde-gegen-bundesamt-ein\/"},"modified":"2019-05-30T08:10:38","modified_gmt":"2019-05-30T06:10:38","slug":"atomtransport-unter-polizeischutz-durchgezwaengt-greenpeace-reicht-beschwerde-gegen-bundesamt-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7614\/atomtransport-unter-polizeischutz-durchgezwaengt-greenpeace-reicht-beschwerde-gegen-bundesamt-ein\/","title":{"rendered":"Atomtransport unter Polizeischutz durchgezw\u00e4ngt &#8211; Greenpeace reicht Beschwerde gegen Bundesamt ein"},"content":{"rendered":"<p><b>Unmittelbar nach der polizeilichen R\u00e4umung der Werksgeleise kurz vor Mitternacht wurde der illegale Atomm\u00fclltransport f\u00fcr die Wiederaufarbeitungsanlage La Hague unter Polizeischutz durchexerziert. Der Castor-Beh\u00e4lter verliess das Werksgel\u00e4nde um 0.20 Uhr. Greenpeace reicht darum eine Aufsichtsbeschwerde gegen das Bundesamt f\u00fcr Energie (BFE) ein, das die illegalen Transporte trotz h\u00e4ngigem Ermittlungsverfahren der Bundesanwaltschaft weiter bewilligt.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Leibstadt. Wenige Minuten nach Mitternacht verliess heute der illegale Atomm\u00fclltransport das Werksgel\u00e4nde des Atomkraftwerks Leibstadt, kurz nach der polizeilichen R\u00e4umung der Zufahrtgeleise. Die Aktion wurde von den Greenpeace-AktivistInnen kurz nach Aktionsbeginn vom Verladekran auf die Geleise verlegt, da der Atom-M\u00fcll-Beh\u00e4lter bereits beladen und die Strahlung am Beh\u00e4lter zu hoch war. Greenpeace reicht nun eine Aufsichtsbeschwerde gegen das Bundesamt f\u00fcr Energie ein, das f\u00fcr die Bewilligung der Transporte in die Wiederaufarbeitung zust\u00e4ndig ist. Trotz wiederholten Aufforderungen, weitere Bewilligungen zu verweigern, trotz laufendem Ermittlungsverfahren der Bundesanwaltschaft und Strafanzeige bei der Polizei, halten die Verantwortlichen des Bundes an der bisherigen Politik und damit an der Verseuchung des Nordatlantiks durch Schweizer Atomm\u00fcll fest. Allein in La Hague werden j\u00e4hrlich \u00fcber 230 Millionen Liter radioaktive Abw\u00e4sser ins Meer gepumpt. Das Schweizer Strahlenschutzgesetz verbietet die Lagerung von radioaktivem M\u00fcll im Ausland. Damit ist die Einleitung von radioaktiven Fl\u00fcssigkeiten \u00fcber das Abwasserrohr der Wiederaufarbeitungsanlagen ins Meer eine eindeutig illegale Entsorgungspraxis. Abwasserproben, deren Einfuhr verboten wurde, haben dies belegt. Greenpeace hatte darum vergangenen November bei der Bundesanwaltschaft Strafanzeige gegen die schweizerischen AKW-Betreiber wegen illegalem Atom-M\u00fcll-Export eingereicht. Greenpeace fordert das Bundesamt f\u00fcr Energie auf, s\u00e4mtliche erteilten Bewilligungen f\u00fcr Atom-M\u00fcll-Exporte zu widerrufen und keine neuen Bewilligungen mehr zu erteilen.<\/p>\n<p><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Stefan F\u00fcglister, Koordinator der Atom-Kampagne 01 \/ 447 41 41<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unmittelbar nach der polizeilichen R\u00e4umung der Werksgeleise kurz vor Mitternacht wurde der illegale Atomm\u00fclltransport f\u00fcr die Wiederaufarbeitungsanlage La Hague unter Polizeischutz durchexerziert. 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