{"id":7616,"date":"1998-04-26T00:00:00","date_gmt":"1998-04-25T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7616\/anbau-von-gentech-mais-stoesst-auf-widerstand\/"},"modified":"2019-05-30T08:10:41","modified_gmt":"2019-05-30T06:10:41","slug":"anbau-von-gentech-mais-stoesst-auf-widerstand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7616\/anbau-von-gentech-mais-stoesst-auf-widerstand\/","title":{"rendered":"Anbau von Gentech-Mais st\u00f6sst auf Widerstand"},"content":{"rendered":"<p><b>Der Basler Agrochemie-Multi Novartis bleibt auf seinem Gentech-Mais sitzen. In Frankreich sollten 15\u2019000 Hektaren angepflanzt werden. So wollte es der Agro-Multi. Doch der erste kommerzielle Gentech-Anbau in Europa findet nur auf wenigen hundert Hektaren statt. Und die Vorsicht der franz\u00f6sischen Bauern ist berechtigt: Eine in diesen Tagen offiziell publizierte Untersuchung der Schweizerischen Landwirtschaftlichen Forschungsanstalt zeigt, dass der Bt-Mais von Novartis auch N\u00fctzlingen in der Nahrungskette Schaden zuf\u00fcgt. Eine derartige Studie durchzuf\u00fchren, hat Novartis bis auf den heutigen Tag unterlassen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Z\u00fcrich\/Paris. <\/span><span class=\"text\"> Laut dem Untersuchungsbericht der Z\u00fcrcher Forschungsanstalt werden n\u00fctzliche Insekten vergiftet wenn sie Sch\u00e4dlinge fressen, welche sich ihrerseits vom Gentech-Mais von Novartis ern\u00e4hrten. Diese Untersuchung best\u00e4tigt die schlimmsten Bef\u00fcrchtungen der Gentech-KritikerInnen: \u00c4hnlich wie bei DDT gelangen die Gifte genmanipulierter Pflanzen in die gesamte Nahrungskette. Laut Greenpeace-Sprecherin Louise Gale ist es schwer nachvollziehbar, wie die EU-Kommission transgenen Mais erlauben konnte, ohne dass ihr Novartis eine solche Untersuchung vorlegte. Greenpeace verlangt darum von der EU-Kommission, dass der Novartis-Mais sofort europaweit verboten wird. In Frankreich, wo der Mais in diesem Jahr erstmals h\u00e4tte angebaut werden sollen, reagierten die Bauern indes bereits auf ihre Weise: Sie liessen die Saatgut-Kooperativen auf \u00fcber 90 Prozent ihres Novartis-Gentech-Mais sitzen und bauten lieber konventionellen Mais an. Die gesunde Skepsis tr\u00e4gt auch den Bed\u00fcrfnissen des Marktes Rechnung: 76 Prozent der franz\u00f6sischen Bev\u00f6lkerung will keinen Gentech-Food und die Mehrheit der Bauern fordert von der Regierung die Zur\u00fccknahme der Anbaubewilligung des Bt-Mais. Das Vorgehen von Novartis zeigt einmal mehr, dass die Gentech-Lobby der Bev\u00f6lkerung mit allen Mitteln genmanipulierte Retortennahrung um des Profites Willen aufzwingen will. Dieser bringt weder den KonsumentInnen noch der Umwelt irgendeinen Vorteil, daf\u00fcr eine Menge ungekl\u00e4rter Risiken. Am 7. Juni hat die Schweizer Bev\u00f6lkerung die einmalige Chance, diesen gef\u00e4hrlichen Gentech-Mais und andere Laborpflanzen mit einem Ja zur Genschutz-Initiative von den \u00c4ckern fernzuhalten.<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Bruno Heinzer, Koordinator Genschutz-Kampagne 01 \/ 447 41 41<br \/><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Basler Agrochemie-Multi Novartis bleibt auf seinem Gentech-Mais sitzen. In Frankreich sollten 15\u2019000 Hektaren angepflanzt werden. So wollte es der Agro-Multi. Doch der erste kommerzielle Gentech-Anbau in Europa findet nur&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-7616","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7616","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7616"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7616\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7616"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7616"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7616"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=7616"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=7616"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}