{"id":7620,"date":"1998-02-27T00:00:00","date_gmt":"1998-02-26T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7620\/greenpeace-stoppt-verdaechtigen-gentech-mais-import-auf-dem-rhein\/"},"modified":"2019-05-30T08:10:47","modified_gmt":"2019-05-30T06:10:47","slug":"greenpeace-stoppt-verdaechtigen-gentech-mais-import-auf-dem-rhein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7620\/greenpeace-stoppt-verdaechtigen-gentech-mais-import-auf-dem-rhein\/","title":{"rendered":"Greenpeace stoppt verd\u00e4chtigen Gentech-Mais-Import auf dem Rhein"},"content":{"rendered":"<p><b>AktivistInnen der Umweltorganisation Greenpeace stoppten heute an der Palmrainbr\u00fccke vor Basel einen verd\u00e4chtigen Gentech-Import. Kletterer seilten sich von der Br\u00fccke ab und bildeten eine lebende Barriere. Auf Transparenten forderten sie &#171;Stopp Gentech-Mais&#187; und &#171;Ja zum Genschutz&#187;. Schlauchboote der Umweltorganisation zwangen die MS Bernisse vor der Schweizer Grenze zum Ankern. Der in Rotterdam mit Mais aus US-Ernte beladene Frachter enth\u00e4lt den genmanipulierten Bt-Mais von Novartis. Zudem besteht aufgrund von Labortests der dringende Verdacht, dass weitere genmanipulierte, in der Schweiz nicht zugelassene Maissorten an Bord sind. Greenpeace fordert von den Beh\u00f6rden die Beschlagnahmung der illegalen Gentech-Fracht. Greenpeace, VKMB und Bio Suisse reichten Strafanzeige ein.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Basel. <\/span><span class=\"text\"> Der heute von Greenpeace vereitelte Versuch, genmanipulierten Mais &#8211; offensichtlich unbewilligte Sorten &#8211; in die Schweiz einzuf\u00fchren, zeigt einmal mehr, dass sich Gentech-Lobby und Futtermittelindustrie um geltende Gesetze foutieren und der Schweizer Bev\u00f6lkerung gegen deren Willen ihre genmanipulierten Retortengew\u00e4chse aufzwingen wollen. Zudem scheinen die Beh\u00f6rden nicht in der Lage oder nicht willens, ihrer Kontrollpflicht nachzukommen. Greenpeace entnahm in Rotterdam bei der Beladung Maisschrotproben zur Analyse. Diese ergab, dass die Schiffsladung nicht nur den selbst in Gentech-Kreisen umstrittenen Antibiotika-Resistenz-Mais von Novartis enth\u00e4lt: Die Untersuchung des Freiburger Genescan-Labors erh\u00e4rtete zudem den Verdacht, dass dem f\u00fcr Schweizer Vieh bestimmten Maisfutter zus\u00e4tzlich verschiedene verbotene Gentech-Mais-Sorten beigemischt sind. Wie bereits vor einem Jahr mit der damals noch illegalen Gentech-Soja versuchen die Gentech-Multis erneut, ihre genmanipulierten Laborpflanzen der Schweizer Bev\u00f6lkerung gegen ihren Willen und gegen geltende Gesetze aufzuzwingen. Greenpeace und andere Organisationen werden Anzeige gegen eine illegale Einfuhr des Labor-Mais erstatten und verlangen, dass Mais-Importe von den Beh\u00f6rden nicht nur auf bereits bewilligte, sondern auf alle im Umlauf befindlichen, genmanipulierten Sorten untersucht werden. Greenpeace wird alles daran setzen, dass die Schweizer Bev\u00f6lkerung und die Umwelt vor einer Gentech-Lawine verschont bleibt. Die einheimische Agrar-Produktion ist noch gentechfrei. Mit einem Ja zur am 7. Juni zur Abstimmung gelangenden Genschutz-Initiative hat das Schweizer Volk die M\u00f6glichkeit, genmanipuliertes Getreide und Gem\u00fcse auch zuk\u00fcnftig von unseren \u00c4ckern und Ladenregalen fernzuhalten.<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Bruno Heinzer, Koordinator der Genschutz-Kampagne 01 \/ 447 41 41<br \/><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>AktivistInnen der Umweltorganisation Greenpeace stoppten heute an der Palmrainbr\u00fccke vor Basel einen verd\u00e4chtigen Gentech-Import. Kletterer seilten sich von der Br\u00fccke ab und bildeten eine lebende Barriere. 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