{"id":7626,"date":"1998-01-23T00:00:00","date_gmt":"1998-01-22T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7626\/unbekannter-gvo-im-handel-greenpeace-erstattet-strafanzeige\/"},"modified":"2019-05-30T08:10:57","modified_gmt":"2019-05-30T06:10:57","slug":"unbekannter-gvo-im-handel-greenpeace-erstattet-strafanzeige","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7626\/unbekannter-gvo-im-handel-greenpeace-erstattet-strafanzeige\/","title":{"rendered":"Unbekannter GVO im Handel: Greenpeace erstattet Strafanzeige"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Greenpeace Hazard Patrol, eine Genschutz-Patrouille, die in ganz Europa seit zwei Monaten Lebens- und Futtermittel-Importe nach Gentech-Beimischungen aus den USA kontrolliert, ist in Schweizer Ladenregalen auf einen bisher nicht identifizierbaren genmanipulierten Organismus (GVO) gestossen. In den Hunde-Fleischst\u00e4bchen der Marke &#171;Bonzo&#187; des deutschen Tierfutterfabrikanten Spillers Latz GmbH befindet sich ein in der Schweiz nicht zugelassener GVO. Greenpeace Schweiz reicht gegen alle Unternehmen, die das illegale Gentech-Produkt verkaufen, Strafanzeige ein. Am heutigen Samstag beschlagnahmen \u00fcberall in der Schweiz Genschutz-Patrouillen von Greenpeace die betroffenen Produkte und \u00fcbergeben diese der Polizei.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Z\u00fcrich. <\/span><span class=\"text\"> In elf verschiedenen Schweizer St\u00e4dten und Regionen (Z\u00fcrich, Bern, Genf, Lausanne, Zug, Thun, Winterthur, St.Gallen sowie im Aargau, im Linthgebiet und im Tessin ) durchk\u00e4mmen heute Greenpeace-Genschutz-Patrouillen Lebensmittell\u00e4den nach dem Tierfutter der Marke Bonzo, das ein illegales und unbekanntes Fremdgen enth\u00e4lt. In Usego-, Pick&amp;Pay-, EPA-, Waro- und Manor-Filialen r\u00e4umen Umweltsch\u00fctzerInnen die genmanipulierten Produkte aus den Regalen, um sie zusammen mit einer Strafkanzeige gegen die jeweiligen Vertreiber den Untersuchungsbeh\u00f6rden zu \u00fcbergeben. Durch die Untersuchung des Hundefutters in einem Basler Labor wurde ein genmanipulierter Organismus identifiziert. Da es sich dabei nicht um eines der beiden f\u00fcr die Schweiz zugelassenen GVO Agrarprodukte (Monsanto-Soja oder Novartis-Mais) handelt, ist der Vertrieb dieses Produkts illegal. Welches Fremdgen beigef\u00fcgt worden ist, konnte trotz weiterer Abkl\u00e4rungen bisher nicht eruiert werden. Der Fall zeigt in erschreckender Weise die Unsicherheit auf, die durch die Anwendung von Gentechnologie im Lebens- und Futtermittelbereich geschaffen wird. Wie sollen beispielsweise Allergiker f\u00fcr sie gef\u00e4hrlichen Proteinen ausweichen k\u00f6nnen, wenn nicht einmal festgestellt werden kann &#8211; geschweige denn deklariert ist &#8211; welches Fremdgen einem Produkt beigef\u00fcgt worden ist? Greenpeace fordert die Verk\u00e4ufer des Produktes auf, unverz\u00fcglich mitzuteilen, welche genmanipulierten Organismen in ihrem Produkt verwendet werden. Die Greenpeace Hazard Patrol hat unter anderem bereits in Holland, Deutschland, \u00d6sterreich und Frankreich Aktionen gegen GVO-Importe durchgef\u00fchrt. In der Schweiz geben sich die Verteiler (noch) bedeckt &#8211; auch die von Nestl\u00e9 gross angek\u00fcndigten Leisi-GVO-Toasts wurden bloss in sehr wenigen Verkaufsstellen gefunden. F\u00fcndig wurde die Hazard-Patrol auch bei Denner: Die Katzenfutter-Hausmarke Cat&#8217;s enth\u00e4lt undeklarierte Gentech-Soja des US-amerikanischen Agromulti Monsanto. Illegale GVO im Laden &#8211; solche Vollzugsm\u00e4ngel werden uns trotz sch\u00f6nf\u00e4rberischer Beteuerungen der Gentech-Lobby auch mit der Gen-Lex weiterhin erhalten bleiben. Dass das Gen-Lex-Paket die noch vorhandenen L\u00fccken schliesse, wie Bundesrat Delamuraz in der neuesten ForumGen Brosch\u00fcre behauptet, ist schlicht und einfach falsch. Wirkliche Schranken setzt einer unkontrolliert wuchernden Gentech-Industrie nur die Genschutz-Initiative. Greenpeace fordert die sofortige Entfernung aller Gentech-Produkte aus den Regalen der Schweizer Lebensmittell\u00e4den und wird weiterhin darauf achten, dass dem Willen der Schweizer Bev\u00f6lkerung nach gentechfreien Nahrungsmitteln und dem Schutz der Natur Nachachtung verschafft wird.<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Bruno Heinzer, Koordinator der Genschutz-Kampagne 01 \/ 447 41 41<br \/><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Greenpeace Hazard Patrol, eine Genschutz-Patrouille, die in ganz Europa seit zwei Monaten Lebens- und Futtermittel-Importe nach Gentech-Beimischungen aus den USA kontrolliert, ist in Schweizer Ladenregalen auf einen bisher nicht&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-7626","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7626","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7626"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7626\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7626"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7626"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7626"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=7626"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=7626"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}