{"id":7628,"date":"1998-01-27T00:00:00","date_gmt":"1998-01-26T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7628\/moege-der-bkw-ein-licht-aufgehen-greenpeace-bietet-sparlampen-als-schadenersatz-an\/"},"modified":"2019-05-30T08:11:00","modified_gmt":"2019-05-30T06:11:00","slug":"moege-der-bkw-ein-licht-aufgehen-greenpeace-bietet-sparlampen-als-schadenersatz-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7628\/moege-der-bkw-ein-licht-aufgehen-greenpeace-bietet-sparlampen-als-schadenersatz-an\/","title":{"rendered":"M\u00f6ge der BKW ein Licht aufgehen: Greenpeace bietet Sparlampen als Schadenersatz an"},"content":{"rendered":"<p><b>Nachdem sich die BKW Energie AG am 15. und 16. Januar weigerte, die erste Rate der Schadenersatzzahlung in Form einer Solaranlage entgegenzunehmen, bietet nun Greenpeace Energiesparlampen im Wert von 40&#8217;000 Franken an. Bei den KundInnen der BKW eingesetzt, sparen diese w\u00e4hrend ihrer Lebensdauer insgesamt 135&#8217;000 Franken ein. Wenn die BKW dieses Angebot annimmt, beweist sie ihr Engagement f\u00fcr die rationelle Energieverwendung und hilft ihren KundInnen, Strom und Geld zu sparen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"text\">Z\u00fcrich. Am 15. Januar wollten Greenpeace-AktivistInnen der BKW eine Solaranlage im Wert von 40&#8217;000 Franken \u00fcberreichen &#8211; als erste Ratenzahlung aufgrund einer aussergerichtlichen Vereinbarung, die aus einer Besetzung der Baustelle am AKW M\u00fchleberg resultierte. Doch die Berner Strommonopolistin beharrte auf Bargeld, anstatt den Anstoss zur F\u00f6rderung der erneuerbaren Energien aufzunehmen. Greenpeace hat jedoch weiterhin kein Interesse, der BKW Geld f\u00fcr weiteres Flickwerk in M\u00fchleberg oder f\u00fcr ihre Fehlinvestition in Leibstadt zu geben. Deshalb bietet die Umweltorganisation heute in einem Fax an BKW-Direktor Fritz M\u00fchlemann 1800 Energiesparlampen im Wert von 40&#8217;000 Franken an. Diese brauchen f\u00fcnfmal weniger Strom als normale Gl\u00fchbirnen und brennen achtmal l\u00e4nger. \u00dcber die gesamte Lebensdauer von 8000 Stunden spart jede dieser Lampen 416 Kilowattstunden (kWh) ein. Multipliziert mit dem durchschnittlichen Preis von 18 Rp.\/kWh ergibt sich eine Ersparnis von 135&#8217;000 Franken f\u00fcr die Anwender der Sparlampen. Es handelt sich um qualitativ hochwertige Sparlampen aus europ\u00e4ischer Produktion mit einem separaten, in der Schweiz hergestellten Adapter, was eine besonders umweltfreundliche L\u00f6sung ist: Wenn die Lampe nicht mehr funktioniert, kann das elektronische Vorschaltger\u00e4t weiterverwendet werden. Greenpeace schl\u00e4gt der BKW vor, die Lampen \u00fcber bestehende Netze (z.B. &#171;Stromsparclub&#187;) ihren KundInnen anzubieten. So kann sie ihr Engagement f\u00fcr die rationelle Energieverwendung unter Beweis stellen und ihren KundInnen helfen, Strom und Geld zu sparen. Angesichts der kommenden Liberalisierung des Strommarkts w\u00e4re es somit ein weiser Schritt der BKW, das Greenpeace-Angebot anzunehmen.<\/p>\n<p> <\/span> <span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/> Ueli M\u00fcller, Atomkampagne Greenpeace Schweiz 01 \/ 447 41 41<br \/><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem sich die BKW Energie AG am 15. und 16. 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