{"id":7632,"date":"1998-02-18T00:00:00","date_gmt":"1998-02-17T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7632\/keinesfalls-entwarnung-fuer-kernmantelrisse-in-muehleberg\/"},"modified":"2019-05-30T08:11:06","modified_gmt":"2019-05-30T06:11:06","slug":"keinesfalls-entwarnung-fuer-kernmantelrisse-in-muehleberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7632\/keinesfalls-entwarnung-fuer-kernmantelrisse-in-muehleberg\/","title":{"rendered":"Keinesfalls Entwarnung f\u00fcr Kernmantelrisse in M\u00fchleberg"},"content":{"rendered":"<p><b>Das heute vorgestellte Gutachten des T\u00fcV M\u00fcnchen im Auftrag des Umwelt-, Verkehrs-, Energie- und Kommunikations-Departementes (UVEK) zu den Kernmantelrissen im AKW M\u00fchleberg hinterl\u00e4sst nach Auffassung des Vereins M\u00fchleberg unter der Lupe (MuL) mehr Fragen als es beantwortet. Keinesfalls darf aufgrund dieses Gutachtens, das bis heute nicht vollst\u00e4ndig eingesehen werden konnte, &#171;Entwarnung&#187; f\u00fcr die Kernmantelrisse in M\u00fchleberg gegeben werden.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"text\">Bern. Bereits jetzt kann man jedoch verschiedene Feststellungen machen: Auftragsgem\u00e4ss untersuchten die T\u00fcV-Gutachter die Kernmantelrisse nicht selber, sondern f\u00fchrten lediglich eine Sekund\u00e4ranalyse der bisherigen Inspektionsdaten und einen alternativen Sicherheitsnachweis durch. Damit bestehen jedoch weiterhin gravierende Kenntnisl\u00fccken \u00fcber den tats\u00e4chlichen aktuellen Rissumfang. Der Kernmantel wird j\u00e4hrlich zu weniger als 20 Prozent auf Risse untersucht, und es existieren immer noch f\u00fcr die Inspektion unzug\u00e4ngliche Stellen. Positiv ist zu werten, dass erstmals das Problem der vertikalen Kernmantelrisse und der Defekte an den Zugankern ernst genommen wurde, auf welches MuL bereits im vergangenen Sommer hingewiesen hat. Der T\u00fcV hat denn auch moniert, dass das Pr\u00fcfprogramm f\u00fcr die Zuganker verbessert werden m\u00fcsse. Der l\u00fcckenhafte Auftrag der Experten lassen den Verein M\u00fchleberg unter der Lupe zum Schluss kommen, dass die Kernmantelrisse in M\u00fchleberg weiterhin nicht umfassend untersucht sind. Alle weiteren bekannten Sicherheitsprobleme dieses Atomkraftwerks sind zudem nicht aktuell abgekl\u00e4rt. Unter diesen Umst\u00e4nden darf die Erteilung einer unbefristeten Bewilligung f\u00fcr das AKW M\u00fchleberg, wie sie momentan vom Bundesrat gepr\u00fcft wird, unter keinen Umst\u00e4nden in Betracht gezogen werden. MuL ist deshalb froh, dass die Fragen der Sicherheit und der unbefristeten Bewilligung f\u00fcr das AKW M\u00fchleberg bereits in der M\u00e4rz-Session im Grossen Rat des Kantons Bern debattiert werden. Sollten der Regierungsrat und der Grosse Rat des Kantons Bern entgegen dem Volkswillen von 1992 und trotz den Sicherheitsproblemen von M\u00fchleberg die Erteilung einer unbefristeten Betriebsbewilligung bef\u00fcrworten, so erwartet M\u00fchleberg unter der Lupe, dass eine solche Stellungnahme unter allen Umst\u00e4nden dem Berner Volk zur Abstimmung vorgelegt wird. Der Verein M\u00fchleberg unter der Lupe und die von ihm beigezogenen Experten des \u00d6ko-Instituts in Darmstadt werden das T\u00fcV-Gutachten anl\u00e4sslich einer Einsichtnahme in das vollst\u00e4ndige Gutachten und die zugrundeliegenden Akten der HSK am 27. Februar 1998 weiter pr\u00fcfen und die \u00d6ffentlichkeit \u00fcber allf\u00e4llige weitere Erkenntnisse informieren.<\/p>\n<p> <\/span> <span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/> Ueli M\u00fcller, Verein M\u00fchleberg unter der Lupe, PF 6307, 3001 Bern<br \/><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das heute vorgestellte Gutachten des T\u00fcV M\u00fcnchen im Auftrag des Umwelt-, Verkehrs-, Energie- und Kommunikations-Departementes (UVEK) zu den Kernmantelrissen im AKW M\u00fchleberg hinterl\u00e4sst nach Auffassung des Vereins M\u00fchleberg unter der&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[42],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-7632","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","tag-energie","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7632","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7632"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7632\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7632"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7632"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7632"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=7632"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=7632"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}