{"id":7634,"date":"1998-02-19T00:00:00","date_gmt":"1998-02-18T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7634\/strommarktliberalisierung-billiger-strom-fuer-wenige-groesstverbraucher\/"},"modified":"2019-05-30T08:11:10","modified_gmt":"2019-05-30T06:11:10","slug":"strommarktliberalisierung-billiger-strom-fuer-wenige-groesstverbraucher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7634\/strommarktliberalisierung-billiger-strom-fuer-wenige-groesstverbraucher\/","title":{"rendered":"Strommarktliberalisierung: Billiger Strom f\u00fcr wenige Gr\u00f6sstverbraucher"},"content":{"rendered":"<p><b>Der Bundesrat beugt sich in seinem Entwurf zu einem Strommarktgesetz der Stromlobby: Die Fehlinvestitionen in Atomkraftwerke sollen auf die KonsumentInnen abgew\u00e4lzt werden. Zudem haben sich die Elektrizit\u00e4tswerke eine Schonfrist von 9 Jahren bis zur vollst\u00e4ndigen Liberalisierung ausbedungen &#8211; vorerst profitieren davon nur einige wenige Gr\u00f6sstverbraucher.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"text\">Z\u00fcrich. Der Bundesrat beugt sich in seinem Entwurf zu einem Strommarkt-gesetz der Stromlobby: Die Fehlinvestitionen in Atomkraftwerke sollen auf die KonsumentInnen abgew\u00e4lzt werden. Zudem haben sich die Elektrizit\u00e4tswerke eine Schonfrist von 9 Jahren bis zur vollst\u00e4ndigen Liberalisierung ausbedungen &#8211; vorerst profitieren davon nur einige wenige Gr\u00f6sstverbraucher. Allzulange konnten die Elektrizit\u00e4tswerke dank ihrer Gebietsmonopole Misswirtschaft betreiben. So h\u00e4uften sich unrentable Investitionen in Atomkraftwerke in der H\u00f6he von 8 Milliarden Franken an, die nun aber entgegen der urspr\u00fcnglichen Absicht des Bundesamtes f\u00fcr Energie auf die StromkonsumentInnen abgew\u00e4lzt werden sollen. Damit sind aber noch nicht einmal alle Kosten gedeckt: Es fehlen R\u00fccklagen von mehr als 10 Milliarden Franken f\u00fcr Stillegung, Abbruch und Lagerung der Abf\u00e4lle. Alle diese Kosten w\u00fcrden bei einem wirklich liberalisierten Markt zur baldigen Stillegung der AKWs f\u00fchren. Greenpeace verlangt, dass die Elektrizit\u00e4tswerke diese Kosten selber bezahlen. Die Elektrizit\u00e4tswirtschaft hat es mit einer vollst\u00e4ndigen Liberalisierung nicht eilig und betreibt eine eigene Form von Heimatschutz: Es sollen neun Jahre vergehen, bis auch private StromkonsumentInnen ihren Strom beim EW ihrer Wahl beziehen k\u00f6nnen \u2013 zuvor gilt das Gebietsmonopol. Es ist zu bef\u00fcrchten, dass diese KonsumentInnen den gr\u00f6ssten Teil der nichtamortisierbaren Investitionen zu tragen haben werden. Folgende Punkte im Gesetzesentwurf sind zumindest ein Silberstreifen am Horizont: &#8211; Es gibt eine Vorrangregelung f\u00fcr erneuerbare Energien. Allerdings fehlt die Verpflichtung, diesen Strom bei der Einspeisung ins Netz kostendeckend zu verg\u00fcten. Nur so kann sichergestellt werden, dass sich Photovoltaik und andere zukunftsweisende, saubere Technologien durchsetzen k\u00f6nnen. &#8211; Es wird eine gesamtschweizerische Netzgesellschaft geschaffen. Allerdings muss sichergestellt werden, dass alle Stromanbieter zu gleichen Bedingungen Zugang zu diesem Netz haben, damit keine Diskriminierung der Produzenten erneuerbarer Energien stattfindet.<\/p>\n<p> <\/span> <span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/> David Stickelberger, Energiekampagne 01 \/ 447 41 41<br \/><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bundesrat beugt sich in seinem Entwurf zu einem Strommarktgesetz der Stromlobby: Die Fehlinvestitionen in Atomkraftwerke sollen auf die KonsumentInnen abgew\u00e4lzt werden. 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