{"id":7640,"date":"1997-11-16T00:00:00","date_gmt":"1997-11-15T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7640\/weiterer-atomtransport-von-akw-goesgen-nach-la-hague-greenpeace-fordert-beschlagnahmung\/"},"modified":"2019-05-30T08:11:19","modified_gmt":"2019-05-30T06:11:19","slug":"weiterer-atomtransport-von-akw-goesgen-nach-la-hague-greenpeace-fordert-beschlagnahmung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7640\/weiterer-atomtransport-von-akw-goesgen-nach-la-hague-greenpeace-fordert-beschlagnahmung\/","title":{"rendered":"Weiterer Atomtransport von AKW G\u00f6sgen nach La Hague: Greenpeace fordert Beschlagnahmung"},"content":{"rendered":"<p><b>Weiterer Atomtransport von AKW G\u00f6sgen nach La Hague: Greenpeace fordert Beschlagnahmung<br \/>\nG\u00f6sgen\/D\u00e4niken 17|11|1997<br \/>\nAktivistInnen der Umweltorganisation Greenpeace hindern heute seit 8.30 Uhr einen Abtransport von hochaktivem Atomm\u00fcll aus dem Atomkraftwerk G\u00f6sgen an der Weiterfahrt in die Wiederaufarbeitungsanlage La Hague in Frankreich. Am 4. November hatte die Umweltorganisation Strafanzeige gegen die Verantwortlichen der Atomwirtschaft eingereicht und fordert erneut ein Exportverbot des t\u00f6dlichen Frachtguts.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"text\">G\u00f6sgen\/D\u00e4niken. Die AktivistInnen von Greenpeace haben sich an die Schienen der Werksgeleise zum Atomkraftwerk G\u00f6sgen angeketttet und hindern einen Abtransport von abgebrannten Brennelementen an der Weiterfahrt in die Wiederaufarbeitungsanlage in La Hague (F). Auf Transparenten wird der Stopp weiterer Atomtransporte und ein Ende der Wiederaufarbeitung gefordert. Die Wiederaufarbeitung radioaktiver Abf\u00e4lle aus der Schweiz muss sofort eingestellt werden. Die Vertr\u00e4ge sind zu k\u00fcndigen und s\u00e4mtliche Abf\u00e4lle sind direkt zu lagern. Durch die Wiederaufarbeitung wird die radioaktive Abfallmenge vervielfacht. Die Meere werden radioaktiv verseucht und das Krebsrisiko in der Umgebung der Wiederaufarbeitungsanlagen steigt \u00fcberdurchschnittlich. Greenpeace ist erneut an die Bundesanwaltschaft gelangt und fordert die Beschlagnahmung der Fracht, sowie die Einstellung weiterer Atomm\u00fcllexporte. Greenpeace hatte bereits am 4. November eine Strafanzeige gegen die Verantwortlichen der Schweizer Atomwirtschaft bei der Bundesanwaltschaft eingereicht. Radioaktive Abf\u00e4lle, die in der Schweiz sicher verwahrt werden m\u00fcssen, d\u00fcrfen nicht im Ausland ungestraft in die Umwelt geleitet werden. Dies h\u00e4lt das Schweizer Strahlenschutzgesetz unmissverst\u00e4ndlich fest. Mit den Atomm\u00fcllexporten nach Frankreich und England und der anschliessenden Wiederaufarbeitung werden die gesetzlichen Vorschriften aufs Gr\u00f6bste verletzt. Greenpeace versuchte im Sommer radioaktiv verseuchte Abw\u00e4sser und Sedimente vom Meeresboden aus dem Bereich des Abflussrohrs der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague in die Schweiz zur\u00fcckzuf\u00fchren und den Absendern &#8211; den Schweizer Atomkraftwerkbetreibern &#8211; zu \u00fcbergeben. Das Material wurde am Zoll als Atomm\u00fcll beschlagnahmt und anschliessend vom Bundesamt f\u00fcr Gesundheitswesen (BAG) zur Zwischenlagerung nach W\u00fcrenlingen gebracht.<\/p>\n<p> <\/span> <span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/> Stefan F\u00fcglister, Koordinator der Atomkampagne 01 \/ 447 41 41<br \/><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weiterer Atomtransport von AKW G\u00f6sgen nach La Hague: Greenpeace fordert Beschlagnahmung G\u00f6sgen\/D\u00e4niken 17|11|1997 AktivistInnen der Umweltorganisation Greenpeace hindern heute seit 8.30 Uhr einen Abtransport von hochaktivem Atomm\u00fcll aus dem Atomkraftwerk&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[42],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-7640","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","tag-energie","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7640","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7640"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7640\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7640"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7640"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7640"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=7640"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=7640"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}