{"id":7646,"date":"1998-01-05T00:00:00","date_gmt":"1998-01-04T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7646\/die-gentechnische-verseuchung-unseres-essens-hat-begonnen\/"},"modified":"2019-05-30T08:11:30","modified_gmt":"2019-05-30T06:11:30","slug":"die-gentechnische-verseuchung-unseres-essens-hat-begonnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7646\/die-gentechnische-verseuchung-unseres-essens-hat-begonnen\/","title":{"rendered":"Die gentechnische Verseuchung unseres Essens hat begonnen&#8230;"},"content":{"rendered":"<p><b>Allein aufgrund des Studiums der Gesuchsunterlagen hat das BAG heute auch den genmanipuliertern Mais des Schweizer Chemiemultis Novartis zugelassen. Ohne eigene Untersuchungen behauptet das BAG festhalten zu k\u00f6nnen, der dreifach manipulierte Mais sei gesundheitlich unbedenklich. Jedoch mag auch das BAG eine \u00dcbertragung der Antibiotikaresistenz auf die Darmbakterien des Menschen nicht ganz ausschliessen. Eine Zulassung genmanipulierter Lebensmittel aufgrund von Mutmassungen ist ein Skandal! Greenpeace fordert zudem, dass die Gesuchsunterlagen bereits vor der Zulassung genmanipulierter Lebensmittel oder Zusatz- und Verarbeitungsstoffe einsehbar sind.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Z\u00fcrich. <\/span><span class=\"text\"> Rund ein Jahr nach der Monsanto-Soja hat das BAG nun auch f\u00fcr den Import des Bt-Maises von Novartis gr\u00fcnes Licht gegeben. Trotz seiner drei Fremdgene &#8211; einer Herbizid-, einer Maisz\u00fcnsler- sowie einer Antibiotika-Resistenz (Ampicillin) &#8211; ist dieser Mais laut BAG f\u00fcr den Menschen unbedenklich. F\u00fcr diese Erkenntnis stellte das BAG nicht etwa eigene Untersuchungen an, sondern studierte lediglich die mit dem Gesuch eingereichten Unterlagen von Novartis. Dieses Vorgehen ist schlicht ein Skandal. Gerade die Resistenz gegen das gebr\u00e4uchliche Antibiotikum Ampicillin stellt ein unkalkulierbares Risiko dar, wie auch Michael Teuber, Mikrobiologe an der ETH, \u00f6ffentlich festhielt. Das eingebaute Gen sei mit jenem eines Bakteriums identisch, so Teuber gegen\u00fcber der Berner Zeitung, &#171;Das effektive Risiko kann Novartis genausowenig beurteilen wie andere Mikrobiologen&#187;, so Teuber. Das BAG gibt sich hingegen damit zufrieden, dass die Wahrschenilichkeit, dass ein fuktionsf\u00e4higes Gen aus dem Nahrungsmitteln die Verdauung \u00fcberstehe und von Darmbakterien aufgenommen und stabil eingebaut werde, \u00e4usserst gering sei. Zwar mag auch das BAG ein solches Risiko nicht ausschliessen, doch allein aufgrund solcher Mutmassungen ist das BAG bereit, den SchweizerInnen den Risiko-Mais aufzutischen. Dies ist um so skandal\u00f6ser, als erst vor kurzem vor dem Verzehr von Rohmilchk\u00e4se gewarnt wurde, der wegen der Verwendung wachstumsf\u00f6rdernder Antibiotika antibiotikaresistente Keime enthalten k\u00f6nne. Nach der Zulassung eines zweiten genmanipulierten Nahrungsmittel ist mit einer regelrechten Lawine genmanipulierter Lebensmittel zu rechnen \u2013 laut BAG sind zur Zeit 11 weitere Gesuche h\u00e4ngig! Greenpeace fordert, dass das BAG die wissenschaftlichen Unterlagen jeweils noch vor der Zulassung der Gentech-Produkte offenlegt und dem Volk endlich eine Mitsprachem\u00f6glichkeit in dieser Gefahrentechnologie gibt.<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Stefan Weber, Koordinator der Genschutz-Kampagne 01 \/ 447 41 41<br \/><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Allein aufgrund des Studiums der Gesuchsunterlagen hat das BAG heute auch den genmanipuliertern Mais des Schweizer Chemiemultis Novartis zugelassen. 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