{"id":7650,"date":"1997-11-17T00:00:00","date_gmt":"1997-11-16T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7650\/illegale-atommuellexporte-greenpeace-setzt-weiter-druck-auf\/"},"modified":"2019-05-30T08:11:36","modified_gmt":"2019-05-30T06:11:36","slug":"illegale-atommuellexporte-greenpeace-setzt-weiter-druck-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7650\/illegale-atommuellexporte-greenpeace-setzt-weiter-druck-auf\/","title":{"rendered":"Illegale Atomm\u00fcllexporte: Greenpeace setzt weiter Druck auf"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Greenpeace-AktivistInnen, die gestern einen Atomm\u00fcllexport aus dem AKW G\u00f6sgen verhindert haben, haben die Geleise vor dem AKW in der vergangenen Nacht aus Sicherheitsgr\u00fcnden verlassen. Die Umweltorganisation nimmt heute den Dialog mit einem erstaunlich verhandlungsbereiten Bundesamt f\u00fcr Energiewirtschaft auf. An der Forderung, keine weiteren Atomm\u00fclltransporte in die Wiederaufarbeitung zu dulden, h\u00e4lt die Umweltorganisation nach wie vor fest und pr\u00fcft bei Zuwiderhandlungen gegen das schweizerische Strahlenschutzgesetz weitere juristische und politische Optionen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"text\">D\u00e4niken\/Z\u00fcrich. Greenpeace nimmt die gestern deutlich signalisierte Gespr\u00e4chsbereitschaft seitens des Bundesamts f\u00fcr Energiewirtschaft (BEW) und des Eidgen\u00f6ssischen Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartements (EVED) ernst und ist zu Gespr\u00e4chen mit den Beh\u00f6rden, wie auch Vertretern der Atomwirtschaft zum Thema &#171;Wiederaufarbeitung&#187; bereit. Die Umweltorganisation fordert, dass keine weiteren Atomtransporte die Schweiz in Richtung Wiederaufarbeitungsanlagen in La Hague und Sellafield verlassen, bevor die von der Bundesanwaltschaft eingeleitete Strafuntersuchung gegen die AKW-Betreiber abgeschlossen ist. Dem offensichtlichen Verstoss gegen das Schweizer Strahlenschutzgesetz muss endlich ein Riegel geschoben werden. Greenpeace fordert die Atomkraftwerk-Betreiberfirmen weiter zu einer verbindlichen Erkl\u00e4rung auf, keine neuen Wiederaufarbeitungsvertr\u00e4ge zu unterzeichnen. Greenpeace wollte im letzten Sommer Abw\u00e4sser und Sedimente vom Meeresboden aus dem Bereich des Abflussrohrs der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague in die Schweiz zur\u00fcckzuf\u00fchren. Die Proben sollten den Verantwortlichen der AKW-Firmen \u00fcberreicht werden. Abwasserproben und Sedimente wurden allerdings an der Grenze konfisziert und inzwischen vom Bundesamt f\u00fcr Gesundheitswesen (BAG) zur Lagerung im Bundeszwischlager in W\u00fcrenlingen \u00fcberf\u00fchrt. Denn was in La Hague und Sellafield ungehindert ins Meer fliesst, gilt in der Schweiz als radioaktiver M\u00fcll.<\/p>\n<p> <\/span> <span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/> Stefan F\u00fcglister, Koordinator der Atomkampagne 01 \/ 447 41 41<br \/><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Greenpeace-AktivistInnen, die gestern einen Atomm\u00fcllexport aus dem AKW G\u00f6sgen verhindert haben, haben die Geleise vor dem AKW in der vergangenen Nacht aus Sicherheitsgr\u00fcnden verlassen. 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