{"id":7654,"date":"1998-01-12T00:00:00","date_gmt":"1998-01-11T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7654\/mahnwache-am-bundeshaus-stop-der-bewilligungen-fuer-gentech-nahrung-bis-zur-genschutzinitiative\/"},"modified":"2019-05-30T08:11:44","modified_gmt":"2019-05-30T06:11:44","slug":"mahnwache-am-bundeshaus-stop-der-bewilligungen-fuer-gentech-nahrung-bis-zur-genschutzinitiative","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7654\/mahnwache-am-bundeshaus-stop-der-bewilligungen-fuer-gentech-nahrung-bis-zur-genschutzinitiative\/","title":{"rendered":"Mahnwache am Bundeshaus: Stop der Bewilligungen f\u00fcr Gentech-Nahrung bis zur Genschutzinitiative"},"content":{"rendered":"<p><b>AktivistInnen der Greenpeace Regionalgruppe Bern ketteten sich heute morgen an das Bundeshaus und protestieren damit gegen die Zulassungen von Gentech-Nahrungsmitteln in der Schweiz. Die Emp\u00f6rung gegen die Gentech-Zwangsern\u00e4hrung entgegen dem erkl\u00e4rten Willen einer Mehrheit der Bev\u00f6lkerung und ohne demokratische Einsprachem\u00f6glichkeiten durch die KonsumentInnen und Konsumenten ist gross. Die Greenpeace AktivistInnen fordern vom Bundesrat die Sistierung s\u00e4mtlicher bisher erteilter Bewilligungen f\u00fcr genmanipulierte Nahrungsmittel bis zur Abstimmung \u00fcber die Genschutz-Initiative. Durch die undemokratischen Bewilligungen f\u00fcr Gentech-Food werden Sachzw\u00e4nge f\u00fcr die Abstimmung geschaffen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Bern. Um halb zehn Uhr Morgens ketteten sich<br \/>\nsechs Greenpeace AktivistInnen mit Transparenten am Bundeshaus<br \/>\nfest, protestieren mit dieser Mahnwache gegen die Zulassung der<br \/>\nGentech-Nahrungsmittel und fordern die Sistierung s\u00e4mtlicher<br \/>\nBewilligungen von genmanipulierten Nahrungsmitteln bis zur<br \/>\nAbstimmung \u00fcber die Genschutzinitiative. &#171;Gen-Essen ohne<br \/>\nGe(n)Wissen&#187; steht auf einem der Transparente. Die<br \/>\nUmweltsch\u00fctzerInnen wollen mit Ihrem Protest am Bundeshaus auch das<br \/>\nberechtigte Misstrauen gegen die besch\u00f6nigenden Expertisen<br \/>\nsogenannter Fachleute deutlich machen: Es gibt f\u00fcr dies Bev\u00f6lkerung<br \/>\nkeinen Grund, den &#171;Experten&#187; die Risikolosigkeit der Gentechnologie<br \/>\nzu glauben. Die DemonstrantInnen wollen Ihre Mahnwache bis zum<br \/>\nMittag dort aufrechterhalten. Nachdem die Gentech-Soja des<br \/>\nUS-Multis Monsanto trotz der erpresserischen Vermischung mit<br \/>\ntraditioneller Soja auch auf dem Schweizer Markt gr\u00fcnes Licht<br \/>\nbekam, folgte nun am sechsten Januar dieses Jahres der Bt-Mais.<br \/>\nDamit wird der Wille der Mehrheit der Bev\u00f6lkerung mit F\u00fcssen<br \/>\ngetreten, denn 76% Prozent der SchweizerInnen sind<br \/>\nunmissverst\u00e4ndlich gegen genmanipulierte Nahrungsmittel. Soja und<br \/>\nMais finden sich in tausenden von Fertigprodukten als<br \/>\n(Soja)Lezithin und Maisst\u00e4rke. Wenn die Gentech-Sorten<br \/>\ntraditionelle Sorten verdr\u00e4ngen oder mit ihnen vermischt werden, so<br \/>\nhaben die KonsumentInnen keine Ausweichm\u00f6glichkeiten und werden so<br \/>\nzum Verzehr von Gentech-Nahrung gezwungen &#8211; Deklaration und<br \/>\nWahlfreiheit werden dabei grob missachtet.<\/p>\n<p><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Stefan Weber, Koordinator der Genschutz-Kampagne 01 \/ 447 41<br \/>\n41<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>AktivistInnen der Greenpeace Regionalgruppe Bern ketteten sich heute morgen an das Bundeshaus und protestieren damit gegen die Zulassungen von Gentech-Nahrungsmitteln in der Schweiz. 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